RELIGIONSHASS
Die Frankfurter Juso-Hochschulgruppe hat als Wahlaufruf bei der
Landtagswahl in Hessen nachfolgendes Pamphlet veröffentlicht, das sich
in seinen religionsfeindlichen Attacken sehr wohl an der Seite jener
Tiraden hätte blicken lassen können, die von den Nazis im STÜRMER
publiziert wurden. Abgesehen von bornierter Ignoranz und dem Haß, der
sich hier auf diejenigen entlädt, die nach Meinung der Jung-Sozialisten
der Offenbarungsreligion Gottes angehören - die feinen Unterschiede
zwischen 'Konzils-Kirche' und wahrer Kirche sind den Herren
Pamphletisten sicherlich nicht bekannt -, macht sich hier ein
ungeheurer Rassismus breit gerade bei den Leuten, die ansonsten "jedem
Schein-Asylanten mit einem Kerzlein hinterherrennen". Die Ähnlichkeiten
zwischen Jusos und Nazis sind nicht zufällig: beide sind ihrer
Ideologie nach Sozialisten, die einen nationale, die anderen
internationale.
Eberhard Heller
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Um es gleich vorweg zu sagen: Wir haben nichts gegen Katholiken. Im
Gegenteil. Jeder Katholik, der sauber ist und hier seit Jahren Steuern
zahlt, ist uns willkommen. Wir wehren uns nur dagegen, daß wir Hessen
durch den Zustrom von schwarzen Schafen und ihren bischöflichen Hirten
unsere kulturelle Identität verlieren.
Leider ist es den meisten Katholiken aufgrund ihrer
fundamentalistischen Einstellung bisher nicht gelungen, ihre
naturreligiöse Vorstellung von Sexualität, nach der sexuelle Handlungen
nur zum Zwecke der Fortpflanzung ausgeübt werden dürfen, abzulegen. Das
führt dazu, daß diese Bevölkerungsgruppe, die wir einst als Gäste in
unser Land riefen, sich hier vermehren wie die Karnickel in der Geest.
Sind es nicht jene Katholiken, die durch ihre beharrliche Ablehnung
jeder Form von Empfängnisverhütung in erheblichem Umfang zur
Verschärfung von Problemen wie Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit
beigetragen haben und damit die Stabilität der D-Mark in Gefahr
bringen? Nach Untersuchungen des Landeskriminalamtes Bayern wurde
eindeutig nachgewiesen, daß 78,47 Prozent aller bayerischen Straftäter
Katholiken sind. Allein diese Zahl macht schon deutlich, daß der
dramatische Anstieg der Kriminalität in den letzten Jahren nicht
unabhängig vom Katholikenproblem betrachtet werden darf. Noch stellen
die Katholiken in unserem Hessen eine Minderheit dar, doch alleine in
der Zeit von 1961 bis 1987 hat sich diese Zahl um mehr als 22 Prozent
auf 157000 erhöht. Schon das Symbol, das die Katholiken anbeten, das
Bildnis eines Gefolterten am Kreuz, ist ein beredtes Zeugnis der
latenten Gewaltbereitschaft dieser Gruppe. Muß es erst soweit kommen,
daß sich keine hessische Frau mehr aus Angst vor Katholiken auf die
Straße traut?
Nach wie vor stehen eine Vielzahl der religiösen Rituale der Katholiken
im eklatanten Widerspruch zum Grundgesetzt der Bundesrepublik
Deutschland. Hierzu nur zwei Beispiele: Während das Grundgesetz Ehe und
Familie unter den besonderen Schutz der Gemeinschaft stellt, verbietet
die katholische Kirche ihren Priestern kategorisch die Eheschließung
und Familiengründung. Während nach dem Grundgesetz Männer und Frauen
gleichberechtigt sind, ist es den Frauen in der katholischen Kirche
verboten, Priesterin zu werden. Muß es erst soweit kommen, daß der
Erzbischof von Köln die Macht an sich reißt, um das Grundgesetz außer
Kraft zu setzen und seinen sogenannten Gottesstaat ohne demokratische
Legitiomation zu errichten?
Besonders besorgniserregend ist für Fachleute die Tatsache, daß
zwischen der Einführung des Bundessozialhilfegesetz im Jahre 1961 und
dem Anstieg der Katholikenzahl in Hessen direkte Zusammenhänge vermutet
werden können. Hier ruhen sich Katholiken ganz offensichtlich in der
Hängematte unseres Wohlfahrtsstaates aus. Zwar sind wir noch eines der
reichsten Länder dieser Erde, aber wie lange können wir uns diesen
Mißbrauch durch die Katholiken noch leisten? Bereits jetzt sind die
negativen Einflüsse der Katholiken auf die deutsche Wirtschaft
erkennbar. Die hohe Anzahl ihrer religiösen Feiertage führt zu
Produktionseinbußen in Milliardenhöhe. Dies hat die Konkurrenzfähigkeit
zum Beispiel zur japanischen Industrie, in der so gut wie keine
Katholiken arbeiten, erheblich beeinträchtigt. Muß die deutsche
Wirtschaft erst völlig am Boden liegen, bis die Katholikenflut
eingedämmt wird?
Die Katholiken haben einen eigenen Staat, eine Heimat, in der sie nicht
unterdrückt und verfolgt werden. Wenn sie zu uns kommen, geschieht dies
in der Regel nur aus wirtschaftlichen Gründen, obwohl der Vatikan das
höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt hat. Müssen wir am Ende alle 99
Millionen Katholiken der Erde bei uns aufnehmen?
Nein, wir können das Katholikenproblem dieser Welt nicht alleine lösen,
und die zunehmende Katholikenfeindlichkeit in Hessen erfordert
sofortiges Eingreifen und Handeln. Wir schlagen deshalb vor: Abweisung
aller Katholiken an den Grenzen Hessens! Sofortige Abschiebung aller
kriminellen Katholiken in den Vatikan! Erteilung einer befristeten
Aufenthaltsgenehmigung für Katholiken nur bei Nachweis eines
Arbeitsplatzes! Abschaffung des Wahlrechtes für Katholiken! Ausweisung
aller Katholiken bei Sozialhilfebezug und Arbeitslosigkeit!
Unterbringung aller Katholiken in Gemeinschaftsunterkünften! Ausweisung
aller Katholiken bei verfassungsfeindlichen Aktivitäten! Das Boot ist
voll! Stoppt die Katholikenflut!
(aus: FRANKFURTER ALLGEMEINE vom 25.1.1993)
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