56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




Ausgabe Nr. 5 Monat August 2005
Rundschreiben Mediator Dei et hominum


Ausgabe Nr. 8 Monat Januar 2002
Die Synode von Pistoja


Ausgabe Nr. 9 Monat Dezember 1971
TUET BUSSE!


Ausgabe Nr. 12 Monat März 1972
QUELLEN DER GLAUBENSLEHRE


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1993
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1994
WAS BEDEUTET DIE UNZERSTÖRBARKEIT DER KATHOLISCHEN KIRCHE?


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar-März 1993
Zum Problem der gegenwärtigen Vakanz des römischen Stuhles


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1991
WER WAR JOHANNES XXIII.?


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1990
ANMERKUNGEN ZUR THEOLOGIE VON H.H. P. GROSS


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1990
ZWISCHEN ZWEI STÜHLEN


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1989
UNBESETZTER APOSTOLISCHER STUHL


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1981
DIE EMSER PUNKTATION


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1981
LITURGISCHE EXPERIMENTE DES DEUTSCHEN RATIONALISMUS


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1980
DIE HERZ-JESU- UND HERZ-MARIÄ-VEREHRUNG


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar 1981
DIE SYNODE VON PISTOJA UND DIE BULLE 'AUCTOREM FIDEI'


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1979
VERE ANTIQUI ERRORIS NOVI REPARATORES!


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1977
WAS BEZWECKT DIE NEUE PRIESTERWEIHE ?


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1978
DIE LITRUGISCHE SPRACHE


Ausgabe Nr. 7 Monat Oktober 1972
DIE LOGIK EINES THEOLOGEN


Ausgabe Nr. 6 Monat September 1973
VOLKSSPRACHE IN DER LITURGIE?


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2017
Die Synode von Pistoja


WAS BEDEUTET DIE UNZERSTÖRBARKEIT DER KATHOLISCHEN KIRCHE?
 
WAS BEDEUTET DIE UNZERSTÖRBARKEIT
DER KATHOLISCHEN KIRCHE?


von
Rev. Courtney Edward Krier
übersetzt von Christian Jerrentrup


"Und Ich sage Dir, Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." (Mt XVI, 18)
"...und lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe; und siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt." (Mt XXVIII, 20)

Vorwort der Redaktion:

In Zeiten größter Bedrängnisse, die sich teilweise wie Flächenbrände ausweiteten - und die nicht nur für die Kirche harte Prüfungen darstellten, sondern sogar das Ende der Welt zu signalisieren schienen -, war man immer geneigt, die verschlüsselten Vorhersagen Christi über das Schicksal der von Ihm gegründeten Heilsinstitution um Rat zu fragen. Ich denke u.a. an Papst Gregor d.Gr., der bei der Verwüstung Italiens durch die Langobarden Ende des 6. Jahrhunderts schon damals befürchtete, den Untergang der Welt erleben zu müssen. Er schreibt: "Wahrlich, in diesem unseren Land verkündigt die Welt ihr Ende nicht mehr, sondern sie trägt es zur Schau." ("Dialoge" III, 38)

Ähnliche Befürchtungen werden sicherlich viele von uns in der derzeitigen Situation haben, in der wir Zeugen einer geistigen Katastrophe eines bisher nicht dagewesenen Ausmaßes sind. Denn im Unterschied zu früheren Drangsale und Nöten, von denen die Kirche immer nur partiell betroffen war wie z.B. vom Vordringen des Arianismus im 4. Jahrhundert, durch das große Schisma von 1054, durch die Lutherische Reformation oder die Abspaltung Englands unter Heinrich VIII., handelt es sich heute um eine Krise universalen Ausmaßes, da sie durch eine "Revolution von oben", d.h. durch die Apostasie bzw. Häresie der höchsten Hierarchie ausgelöst wurde, die den größten Teil des Klerus und der Gläubigen in diesen Abfall mitgerissen hat. Sie strahlt sogar in viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens weiter, und selbst die (Rest-)Kirche wird von einer so schweren Autoritätskrise geschüttelt, daß sie scheinbar im Sektiertum zu versinken droht. Wir erleben heute den vom Propheten Daniel vorhergesagten "Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte".

Diese weltweite Ablehnung Gottes läßt in der Tat die Frage als gerechtfertigt erscheinen, wie die Zusicherung Christi für Seine Kirche bestehen bleiben kann, "die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen" - "non praevalebunt" (Mt XVI, 18), hat doch der Herr auch prophezeit: "Und würden jene Tage (der Drangsal) nicht abgekürzt, so würde kein Mensch gerettet werden" (Mt XXIV, 22). Ähnlich düster kann auch die skeptisch gemeinte Frage verstanden werden: "Wird der Menschensohn bei seinem Kommen den Glauben finden auf Erden?" (Luc XVIII, 8)

Die zitierten Stellen deuten an, daß wir in der Spannung zwischen der göttlichen Garantie der Unzerstörbarkeit der Kirche und der eigenen Schwäche bzw. dem eigenen Versagen - welches ein totales wäre, wenn Gott "um der Auserwählten willen" (Mt XXIV, 22) jene Tage nicht abkürzen würde - ausharren müssen, auch wenn uns aus unserer menschlichen Sicht heraus verborgen bleiben sollte, wie eine Restitution der Kirche - angesichts der desolaten Situation und des uneffizienten und fehlerhaften
Verhaltens des rechtgläubig gebliebenen Klerus und der Gläubigen - möglich sein sollte.

Wenn Fr. Krier in der nachfolgenden Darstellung versucht, die Überlebensgarantie für die Kirche zu erläutern, die zugleich Zuversicht in diesen Nöten vermitteln will, dann sollten wir dabei nicht vergessen, daß sie nicht auf unseren eigenen Anstrengungen basiert, nämlich am Auftrag Christi in unerschütterlicher Treue festzuhalten und daß das "non praevalebunt'' uns nicht zu billigem Triumphalismus verleiten sollte.

Was besagt nun diese Garantie der Unzerstörbarkeit? Betrachtet man den Heilsauftrag als solchen, den Christus den Aposteln und Seiner Kirche gegeben hat. so muß man sagen, daß dessen innere Geltung unaufhebbar, d.h. absolut ist, da sich in ihm der göttliche Wille manifestiert. Ebenso unaufhebbar ist die Aufforderung, diesen Willen Christi zu realisieren Insofern kann man von einer inneren 'Unzerstörbarkeit' der Kirche sprechen Ist mit dieser absoluten Geltendheit, mit dieser unaufhebbaren Beauftragung schon implizite garantiert, daß die Kirche, deren Verwaltung Menschen anvertraut wurde, deshalb auch unzerstörbar sein muß? D.h. ist es undenkbar, daß die Kirche ihrem Auftrag untreu werden könnte? Hier muß man klar sagen: es ist vorstellbar, daß die Kirche "überwältigt" werden könnte! Und Christus spricht die Möglichkeit des Scheiterns in Seinen Verheißungen auch klar an: keiner würde gerettet werden! (Vgl. Mt XXIV, 22)

Kann man aber andererseits aus diesem "non praevalebunt" ableiten, daß die Kirche als Großorganisation, als reale "societas" in allen Teilen "perfecta" erhalten bleiben muß, wie man gemeinhin annimmt? Das kann m.E. daraus nicht zwangsläufig abgeleitet werden Selbst das 1. Vatikanum formuliert eher zurückhaltend, wenn es lehrt, "daß es in Seiner Kirche 'bis zur Vollendung der Zeit' Hirten und Lehrer gebe". (DS 1821) (N.b viele, die sich die Kirche nur mit intakter Hierarchie vorstellen können, schlußfolgern unter Bezug auf die Stelle bei Mt XVI. 18. es könne nicht wahr sein, was die 'extremen' Sedisvakantisten behaupten, daß wir nämlich in einer papstlosen Zeit leben würden.)

So haben wir es nur dem besonderen Heilswillen Christi zu verdanken, daß Er als unsichtbares Haupt dafür Sorge trägt, daß die Kirche als Heilsinstitution, welche das Erbe Christi verwalten und den Gläubigen vermitteln soll, bis zum Ende der Zeiten bestehen bleibt.

Eberhard Heller

***
 
In unserer 'fortschrittlichen' Welt fordern heute viele, daß die Kirche sich an den Zeitgeist anpassen solle. Wir jedoch müssen fragen: Kann sich die katholische Kirche der Zeit angleichen? Sich 'reformieren'? Sich 'modernisieren'? Oder ihre Lehren neu interpretieren? Mit dieser Frage werden sowohl Katholiken als auch diejenigen Christen konfrontiert, die von der katholischen Kirche das Festhalten an der Tradition und die Bewahrung des göttlichen Erbes erwarten. Um diese Fragen umfassend zu beantworten, wäre eigentlich eine tiefgründige Untersuchung über die Verfassung der Kirche nötig, für die in dieser kurzen Abhandlung nicht der Ort ist Hier will ich die Begriffe Wandel und Kontinuität in der katholischen Kirche behandeln, die eng mit unserem Thema der Unzerstörbarkeit verknüpft sind.

Als Christus Seine Kirche auf Petrus und die Apostel gründete (Mt XVI, 18 und Mt XVIII, 18), sollte sie das Mittel zum Heile sein, der neue Bund (Mt XXVI, 26 ff. Mc XIV, 22 ff. Lc XXII, 19 ff.; 1 Cor XI, 25), "bis er wiederkommt" (1 Cor XI, 26). Der Kirche wird durch dieses prophetische Wort Christi gleichsam garantiert, daß sie eine dauerhafte Einrichtung bis zum Ende der Zeiten bleiben wird. Die Lehre von der Unzerstörbarkeit der Kirche besagt also, daß sie bis zu Seiner zweiten Wiederkunft bestehen wird. Das bedeutet, daß die kath. Kirche als göttliche Einrichtung, ihr Wesen nicht ändern kann, also immer als Kirche so bleibt, wie sie Christus gegründet hat.

Um einzusehen, was das bedeutet, muß man verstehen, welches die wesentlichen Merkmale der Kirche sind. Es sind dies Einigkeit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität. Diese Merkmale beziehen sich auf die "Sendung der Kirche", die von Christus gegründet wurde, um zu lehren, zu heiligen und zu regieren. Das nämlich ist der Auftrag der Kirche alle Menschen zum Heil zu fuhren: "Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich erkennen, den alleinigen wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus." (Io XVII, 3) Papst Leo XIII. erläutert in seiner Enzyklika "Satis cognitum" vom 2?. Juni 18?6 diesen Auftrag folgendermaßen:

"Die Kirche ist daher eine göttliche Einrichtung in ihrer Gründung, übernatürlich in ihrem Ziel und in ihren Mitteln angepaßt an die Erreichung dieses Ziels, aber sie ist eine menschliche Einrichtung, insofern sie aus Menschen besteht Aus diesem Grund finden wir sie in der Heiligen Schrift als vollkommene Gesellschaft bezeichnet Sie wird als 'Haus Gottes' bezeichnet, als 'Stadt auf dem Berge', zu der alle Völker gelangen müssen Aber sie ist auch die Herde, die von einem Hirten geleitet wird und in die alle Schafe Christi hineinfinden müssen Zu Recht wird sie als 'Königreich das Gott errichtet hat , bezeichnet, ein Königreich, das immer bestehen wird. "

Wir finden diesen Missionsbefehl, den Christus den Aposteln übertragen hat, mehrfach in der hl. Schrift erläutert:

"Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden Gehet also hin und lehret alle Volker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe, und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt." (Mt XXVIII, 18-20) An anderer Stelle heißt es "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, der wird selig werden " (Mc XVI, 15-16) - "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Io XX, 21)

In der Apostelgeschichte sind die Anstrengungen der Apostel, diesem Auftrag nachzukommen und u.a. das Evangelium zu verkünden, aufgezeichnet. Dieses Lehramt, welches also der Kirche übertragen wurde und von ihr wahrgenommen werden soll, wird von Fr. Devivier näherhin so bestimmt:

"Die Art und Weise des Lehrens der Kirche ist zweifach Ordentliches Lehramt ist das, was die Bischöfe täglich ausüben, oder ihre Delegierten und unter ihrer Aufsicht die Priester wenn sie den Katechismus lehren, Kurse in Theologie halten etc.. Das außerordentliche Lehramt ist dasjenige, das vom Papst oder den Konzilien ausgeübt wird, wenn sie ein Dogma verkünden oder einen Irrtum verdammen Außerordentliche Lehramtsentscheide sind aber nicht unbedingt notwendig damit eine Lehre als Glaubenssatz feststeht. Wenn das erforderlich wäre, dann wäre das Dogma von der hl. Eucharistie nicht vor dem 11. Jahrhundert (1078) verbindlich gewesen, und, aus unserer Zeit, das Dogma \ von der Sichtbarkeit der Kirche, ihre Unzerstörbarkeit etc. wären der Beliebigkeit anheimgestellt, weil sie bisher nicht feierlich definiert wurden Die Kirche kann in ihrer ordentlichen, allgemeinen und dauerhaften Lehre nicht mehr irren als in ihren dogmatischen Definitionen. (...) Um Häretiker zu sein, genügt es also, eine vom ordentlichen Lehramt einmütig vorgetragene Lehre der ganzen Kirche wissentlich zu leugnen "(Rev. W. Devivier S.J.: "Christian Apologetics" Vol. II, übersetzt von Rev. Joseph C. Sasia, SJ, Joseph F. Wagner, Inc. New York 1924, S 140)

Dazu definiert das (1.) Vatikanische Konzil als verbindliche Lehre, in der auch das Hirtenamt angesprochen ist.

"Auf diese Weise also, in der er die Apostel, die er sich aus der Welt erwählt hatte (vgl. Io XV, 19), sandte, wie er selbst vom Vater gesandt worden war (vgl. Io XX 21) so wollte er daß es m seiner Kirche 'bis zur Vollendung der Zeit' (Mt XXVIII, 20) Hirten und Lehrer gebe" (D 1821 DS/DH 3050)

Jede Gesellschaft muß regiert werden. Deshalb gibt Christus Petrus den Auftrag:

"Dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was immer du binden wirst auf Erden, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was immer du lösen wirst auf Erden, wird auch im Himmel gelöst sein." (Mt XVI, 19)

Dieses Leitungsamt beschreibt Fr. Devivier so:

"Wie in jeder Gesellschaft muß also auch in der Kirche eine Leitung vorhanden sein, die das Recht zu regieren hat, um deren Ziele zu realisieren. So beauftragte Christus Petrus und die Apostel und stattete sie mit der dreifachen Gewalt der Legislative, der Jurisdiktion und der Exekutive aus, denn eine Gesellschaft braucht immer Gesetze Gesetze implizieren das Recht, einen schuldigen Rechtsbrecher zu richten und eine dem Verbrechen angemessene Strafen zu verhangen " (Op cit, S 145)

Um diesen Auftrag zu erfüllen, hat die Kirche dank göttlicher Bestimmung drei Eigenschaften: Unzerstörbarkeit, Unfehlbarkeit und Autorität. Alle drei Attribute sind eng miteinander verknüpft. Die Unfehlbarkeit fand ihre klarste lehramtliche Verankerung in den Texten des 1 Vatikanischen Konzils:

"Indem wir Uns deshalb der vom Anfang des christlichen Glaubens an empfangenen Überlieferung getreu anschließen, lehren Wir mit Zustimmung des heiligen Konzils zur Ehre Gottes, unseres Erlösers, zur Erhöhung der katholischen Religion und zum Heile der christlichen Völker und entscheiden, daß es ein von Gott geoffenbartes Dogma ist: "Wenn der Römische Bischof 'ex cathedra' spricht, das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten Apostolischen Autorität entscheidet, daß eine Glaubens- und Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, dann besitzt er mittels des ihm im seligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- und Sittenlehre ausgestattet sehen wollte; und daher sind solche Definitionen des Römischen Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich." (D 1839, DS 3073-3074)

Bei der Betrachtung der Unzerstörbarkeit der Kirche ist es notwendig darauf hinzuweisen, daß die Kirche als das einzige von Christus gestiftete Mittel zum Heile nicht nur zu allen Zeiten und an allen Orten gegenwärtig ist, sondern auch, daß sie die unveränderliche Wahrheit zu allen Zeiten und an allen Orten lehrt, daß sie dieselben Sakramente zu allen Zeiten und Orten spendet, und daß ihre Sichtbarkeit, ausgedrückt in ihrer hierarchischen Struktur, zu allen Zeiten und Orten gegenwärtig ist. *) Papst Leo XIII. drückte diesen Sachverhalt in seiner Enzyklika "Satis cognitum" so aus:

"Aber der Auftrag Christi besteht darin, zu retten, was verloren war; vor allem nicht einige Völker oder Nationen, sondern das gesamte Menschengeschlecht, ohne Ansehen von Zeit und Ort 'Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.' (Io III, 17) (...) Die Kirche muß daher ohne Beschränkung mit allen Menschen in Beziehung treten, muß durch alle Zeitalter die von Jesus Christus bewirkte Erlösung und den Segen, der davon ausgeht, weitertragen. Deshalb ist es nach dem Willen ihres Stifters notwendig, daß die Kirche in allen Ländern und zu allen Zeiten Eine ist."

Ludwig Ott kann daher in seinem "Grundriß der katholischen Dogmatik" die Idee der Unzerstörbarkeit wie folgt zusammenfassen. "Die Indefektibilität der Kirche besagt sowohl ihre Unvergänglichkeit, d.i. die stete Dauer bis an das Ende der Welt, als auch die wesentliche Un Veränderlichkeit ihrer Lehre, ihrer Verfassung und ihres Kultes. Den Untergang von Einzelkirchen und akzidentelle Veränderungen schließt sie jedoch nicht aus. (Deutsche Ausgabe. 6 Auflage, 1966, S. 357)

Schon in den Schriften der Kirchenvater kann man nachlesen, daß schon die frühe Kirche die Unzerstörbarkeit der Kirche als solche annahm. Der hl. Ignatius von Antiochien, der als Märtyrer zu Beginn des zweiten Jahrhunderts starb, schrieb. "Der Herr erlaubte, daß Myrrhe über sein Haupt ausgegossen wurde, aber nicht, daß Zerstörung über die Kirche kommt" (Ep 17,1). Der hl. Irenaus, ein früher Apologet der Kirche, bestätigt, daß die Verkündigung der Kirche dank des Beistands des Heiligen Geistes "unveränderlich und immer dieselbe" (Adv. haer. III, 24. 1) ist.

Dazu lehrt das (1.) Vatikanische Konzil in seiner dogmatischen Konstitution über den Glauben:

"Allein auf die katholische Kirche nämlich erstreckt sich all das, was göttlicherseits zur einsichtigen Glaubwürdigkeit des christlichen Glaubens so vielfältig und so wunderbar angeordnet wurde. Ja, auch die Kirche selbst ist durch sich - nämlich wegen (...) Ihrer katholischen Einheit und unbesiegbaren Beständigkeit - ein mächtiger und fortdauernder Beweggrund der Glaubwürdigkeit und ein unwiderlegbares Zeugnis ihrer göttlichen Sendung." (D 1794, DS/DH 3013-3014)

Für die, die behaupten, daß die Kirche sich andern könne und sich auch geändert habe **), gab es von Seiten des kirchlichen Lehramtes nur Widerspruch. Papst Clemens XI. verurteilte diesen Irrtum, der auch von Quesnel vertreten wurde, im Jahre 1713:

"Die Wahrheiten sind dahin gelangt, daß sie für die meisten Christen eine gleichsam fremde Sprache sind, und die Weise, sie zu verkünden, gleichsam eine unbekannte Mundart ist, so weit ist sie von der Einfachheit der Apostel entfernt und über dem allgemeinen Fassungsvermögen der Gläubigen; auch wird nicht genug beachtet, daß dieser Mangel eines der am meisten spürbaren Zeichen für die Vergreisung der Kirche und den Zorn Gottes gegen sein Söhne ist." I Cor XIV, 21 (Prop 95, D 1445, DS/DH 2495)

Die Irrtümer der Modernisten wurden bereits vom Hl. Pius X. am 3. Juli 1907 im Dekret "Lamentabili" verurteilt, so z.B. die Sätze:

"53. Die organische Verfassung der Kirche ist nicht unveränderlich: vielmehr ist die christliche Gemeinschaft ebenso wie die menschliche Gemeinschaft einer fortwährenden Entwicklung unterworfen.
54. Die Lehrsätze, Sakramente und die Hierarchie sind sowohl was den Begriff als auch was die Wirklichkeit anbelangt nur Auslegungen und Entwicklungen des christlichen Verständnisses, die den im Evangelium verborgenen unbedeutenden Keim durch äußere Zuwächse vermehrt und vervollkommnet haben." (D 2053, 2054, DS/DH 3454)

Aber wir wollen zu unserer ursprünglichen Frage zurückkehren. Können wir nach obigem Verständnis der kirchlichen Lehre über ihre Unzerstörbarkeit behaupten, daß die Kirche sich ändern darf? Absolut nicht! In ihrer Moral- und Glaubenslehre, in ihrer Liturgie, in ihren Sakramenten und in ihrer hierarchischen Struktur muß sie immer dieselbe bleiben. Kann ein Papst einen dieser Punkte ändern? Nein. Der Papst, als Haupt der katholischen Kirche, drückt aus, was die ganze Kirche glaubt:

"Den Nachfolgern des Petrus wurde der Heilige Geist nämlich nicht verheißen, damit sie durch seine Offenbarung eine neue Lehre ans Licht brächten, sondern damit sie mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung bzw. die Hinterlassenschaft des Glaubens heilig bewahrten und getreu auslegten. Ihre apostolische Lehre haben ja alle ehrwürdigen Väter angenommen und die heiligen rechtgläubigen Lehrer verehrt und befolgt; denn sie wußten voll und ganz, daß dieser Stuhl des heiligen Petrus von jedem Irrtum immer unberührt bleibt, gemäß dem an den Fürsten seiner Jünger ergangenen Versprechen unseres Herrn und Erlösers: 'Ich habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht wanke: und du, wenn du einmal bekehrt bist, stärke deine Brüder' (Lc XXII. 32)." (1. Vat. Konzil, D 1836, DS/DH 3069-3070)

Die Einsicht, daß die Kirche eine göttliche Einrichtung ist. die vom Heiligen Geist geleitet wird, ist der Schlüssel zum Verständnis ihrer Irrtumslosigkeit. Der eigentliche Grund für die Unfehlbarkeit der Kirche liegt im verheißenen Beistand des Hl. Geistes, der ihr speziell für die Ausübung des Lehramtes zugesichert wurde.

Wenn die Kirche in ihrer Meinung irren könnte, würden Konsequenzen entstehen, die mit der Heiligkeit der Kirche unvereinbar wären. Es gäbe keine Garantie, daß man uns dasselbe lehren würde, wenn wir die Sakramente empfingen und der Kirche gehorchen würden. Vielmehr muß in Geltung bleiben, was Papst Leo XIII. in seiner Enzyklika "Satis cognitum" schreibt:

"Aus dem Gesagten ergibt sich, daß Christus in der Kirche ein lebendiges, mit Autorität ausgestattetes, dauerhaftes Lehramt eingerichtet hat, das er durch seine eigene Kraft gestärkt und durch den Geist der Wahrheit, die er lehrte, und durch Wunder bekräftigt hat. Er wollte und ordnete an, unter schwersten Strafen, daß die Lehre der Kirche so angenommen werden müsse wie seine eigene. (...) Kann daher irgend jemand, nachdem jeder Grund des Zweifels weggeräumt ist, eine dieser Wahrheiten ablehnen, ohne in Häresie zu fallen? Ohne sich von der Kirche zu trennen? Ohne mit einem Schlag die ganze christliche Lehre zurückzuweisen? Denn der Glaube ist so beschaffen, daß nichts unsinniger ist, als bestimmte Sätze anzunehmen und andere abzulehnen".

Wenn deshalb ein Konzil wie die Räubersynode von Ephesus oder das Konzil von Basel, die Synode von Pistoja oder Vatikanum II nicht die allgemeinen Wahrheiten der katholischen Kirche lehren, sind sie keine rechtmäßigen Konzilien, mögen sie auch pastoral, synodal oder ökumenisch genannt werden. Auch kann kein Papst ein solches Konzil bzw. eine solche Synode approbieren. Wenn er dennoch eine zur Lehre der katholischen Kirche im Widerspruch stehende Auffassung approbierte, würde er nicht mehr im Auftrag Christi handeln. Er würde auch nicht langer sein Stellvertreter auf Erden sein.
(Von der Redaktion überarbeitet und gekürzt.)

*) Anm. d. Red.: Vgl. dazu die in den redaktionellen Vorbemerkungen gemachte Einschränkung. Daß z.B. die Sichtbarkeit der Kirche weitgehend verloren gegangen ist, kann man leicht dann feststellen, wenn man einen Konvertiten beim Übertritt zur kath. Kirche beraten soll: wo ist sie? wo kann er in sie eintreten? Da treten dann die Schwierigkeiten massiv auf!

**) Anm. d. Red.: Änderungen kann es im Bereich der Applikation der unveränderlichen Prinzipien geben, d.h. bei deren Anwendung in der jeweiligen konkreten historischen Situation.

Nachwort der Redaktion:

Vorstehender Artikel ist von Rev. Fr. Krier als Antwort und Gegendarstellung zu einer Abhandlung von Michael Davis konzipiert worden, den dieser in der Zeitschrift "The Roman Catholic" 1992 veröffentlicht hatte. Rev. Fr. Krier sandte den obigen Beitrag mit dem nachfolgenden Brief an den Autor Davis, um diesem Gelegenheit zu einer Korrektur seiner Ansichten zu geben.

Wir wollen Ihnen, verehrte Leser, diesen Begleitbrief (in der Übersetzung von Herrn Jerrentrup), der in den USA bereits publiziert wurde, nicht vorenthalten, weil er markante Punkte in dieser Auseinandersetzung besonders deutlich heraushebt. E.H.

***

Offener Brief an Herrn Michael Davies

20. August 1993, St. Bernhard, opn
Michael Davies
- The Roman Catholic -
P.O. Box 776
Libertyville, Illinois 60048

Sehr geehrter Herr Davies,

ich erhalte gerade Ihren Artikel zum Thema der "Unzerstörbarkeit der Kirche", den Sie der Zeitschrift "The Roman Catholic" 1992 überlassen haben. Ich bin abgrundtief entsetzt darüber, daß Sie zum Defensor erroris (Verteidiger des Irrtums) im eigentlichen Sinne des Wortes geworden sind. Daß jemand die Absicht hat, die völlige Verfälschung des katholischen Glaubens zu verteidigen, anstelle der Reinheit des Glaubens eine Perversion desselben zu setzen und das heilige Meßopfer mit einem humanistischen Kult auf eine Stufe zu stellen, ist ein wahrhaft teuflischer Lug und Trug.

Ihre These behauptet, daß es "sehr wichtig ist, innerhalb der katholischen Kirche [gemeint: die 'Konzils-Kirche'] zu verbleiben ... [wegen] der Unzerstörbarkeit der Kirche "Sie verstehen unter "Unzerstörbarkeit" die "Unfähigkeit zu irren". Nach diesem Satz samt Definition fuhren Sie uns durch ein verwirrendes Labyrinth, das die Einheit der Kirche ausdrucken soll, indem Sie versuchen, uns zu erklären, daß trotz der Änderung der konziliaren Kirche des Vatikanum II dies die Kirche ist, die sich nicht ändern könne.

Die Einheit der Kirche verlangt, daß wir mit dem Haupt der Kirche verbunden sind. Das Haupt der Kirche ist Christus. Der sichtbare Stellvertreter Christi ist der Papst Wenn der Papst von dieser Welt scheidet, hört die Kirche nicht auf, ihr Haupt zu behalten, weil Christus ihr Haupt bleibt. Nur die Kirche hat kein sichtbares, lebendes Haupt mehr. Die Kirche braucht keinen sichtbaren "Stellvertreter Christ" ohne Unterbrechung. Die Cathedra Petri, obwohl verwaist, hört nicht auf zu existieren. Wir kommen damit zu dem Problem, wen der sichtbare Stellvertreter vertritt? Er repräsentiert Christus, den "Weg, die Wahrheit und das Leben". Er, der Herr Jesus Christus, ist die ewige Wahrheit, der das ewiges Leben jedem gibt, der daran glaubt. Können wir, wenn man das (1) Vatikanische Konzil und sein dogmatisches Dekret über die Unfehlbarkeit in Betracht zieht, zugeben, daß der Stellvertreter Christi die Kirche in ihrem Glauben, ihren Sakramenten und ihrer Verfassung verändert und wir ihn trotzdem "Stellvertreter Christi" nennen können? Kann die Kirche, von der er vorgibt, ihr sichtbare Haupt auch weiterhin zu sein, immer noch jene Unzerstörbarkeit bewahren, wenn der Glaube, die Sakramente und die Verfassung der Kirche nicht mehr dieselben sind, wie die Tradition sie lehrt?

Zu sagen, daß ein ökumenisches Konzil - vom Papst einberufen und bestätigt - nicht mit unfehlbarer Autorität ausgestattet sei, ist genauso, wie wenn man sagt, daß nichts von dem, was die Kirche lehrt, mit unfehlbarer Autorität ausgestattet ist. Was verleiht ihr unfehlbare Autorität? Wahrheit, absolute Wahrheit. Und es ist Christi Versprechen, daß die Kirche im Besitz des "Geistes des Wahrheit" immer die Wahrheit lehren wird. Wenn Sie zugestehen, daß es die katholische Kirche ist, die durch Vatikanum II zu uns spricht, dann hat die Kirche ihre Unzerstörbarkeit verloren. Und wenn Sie uns sagen, es sei nicht die katholische Kirche, die durch Vatikanum II zu uns spricht, dann ist das Konzil kein katholisches, und diejenigen, die dessen Lehren wissentlich unterschrieben haben, sind keine Katholiken. Das ist die logische Konsequenz. Wenn Paul VI. die Dekrete des Vatikanum II unterschrieben und promulgiert hat, dann hat er nicht-katholische Lehren unterschrieben und promulgiert und hat damit aufgehört, Katholik zu sein. Kann ein Nicht-Katholik der Stellvertreter Christi sein?

Sie können nicht sagen: "Die Kirche hat die Vollmacht, ihre Lehren mit unfehlbarer Autorität auszustatten, wenn sie das will." Die Kirche muß die Wahrheit lehren, oder sie hört auf, Mittel zum Heile zu sein, wenn sie uns Irrtum lehrt. Die Kirche kann ein Urteil zurückhalten, sie kann feierlich oder gewöhnlich lehren. Aber die Kirche muß die Wahrheit lehren, wenn sie die Gläubigen in Glauben und Sitte belehrt. Das ist die Lehre der universellen Kirche, das ist die Lehre des (1.) Vatikanischen Konzils. Und wenn das nicht Ihr Glaube ist, dann entspricht Ihr Glaube nicht dem der universellen Kirche, genauso wie der all jener, die uns weismachen wollen, die Lehren des Vatikanums II seien nur die einiger Bischöfe, nicht der gesamten 'Konzils-Kirche'. Das ist Unfug! Alle Bischöfe haben die Dokumente unterschrieben, einschließlich und vor allem Paul VI. Der Papst, der normalerweise das Bekenntnis des einen Glaubens ausspricht, wird hier zum Zeichen der allgemeinen Apostasie. Alle Bischöfe unterstützten und akzeptierten die liturgischen Veränderungen, und keiner widerstand. Alle Bischöfe genehmigten und akzeptierten Verdrehungen des biblischen Textes. Diese Bischöfe gehören [teilweise] auch der Ostkirche an, es sind also nicht nur Bischöfe der Westkirche dabei. Die wenigen Bischöfe, die sich widersetzten, sind im Ruhestand, exkommuniziert oder durch die Konzilskirche zum Schweigen gebracht.

Zu behaupten, daß die neue Messe und die Sakramente gültig sein müssen, weil die Kirche nicht irren könne, ist ein falsches Argument. Die Messe und die Sakramente der Konzilskirche können ungültig sein, wenn die 'Konzils-Kirche' eben nicht die katholische Kirche ist. Es wäre lächerlich zu sagen, daß zu Zeiten der protestantischen Reformation die 'Messe' Luthers eine gültige Messe gewesen sei, weil die Kirche (zu der Luther, wie ich sicher bin, immer noch zu gehören glaubte) nicht irren könne. Und selbst wenn Sie sagen, nur die Übersetzungen seien schlecht, so dürfen sie doch nicht dem katholischen Glauben widersprechen. Wenn jemand weiß, daß "multis" ein lateinisches Wort ist und "viele" heißt und dann mit "alle" übersetzt (wie Johannes Paul II , was Sie nicht leugnen können), dann ist das keine schlechte Übersetzung, sondern eine sinnrelevante Verdrehung.

Ich stimme zu, wenn Sie sagen, daß die Kirche "auf eine Handvoll unbeugsamer Katholiken reduziert werden" kann, aber sind sie etwa keine Katholiken mehr, wenn der 'Papst' stirbt? Also nochmal, Sie dürfen einen Papst nicht als Existenzbedingung der Kirche ansetzen, sonst kommen Sie bei seinem Tode in ein Dilemma, aus dem die logische Konsequenz entweder die ist, daß die Kirche aufhört zu bestehen, oder daß ein Papst in der Kirche nicht zeitlich unbedingte Befehlsgewalt hat, will sagen,
daß die Bischöfe, als Nachfolger der Apostel, auch die Lehr-, Priester- und Regierungsgewalt besitzen.

Das Vatikanum II enthält mehr Häresien und Irrtümer als die Synode von Pistoja, die von Papst Pius VI. verurteilt wurde. Der 'Novus Ordo Missae', obwohl er jede Änderung, die von früheren Päpsten verurteilt und verboten wurde, in sich enthalt, wurde dem lateinischen Ritus übergestülpt. Alan F. Detscher schreibt bezüglich des III. Eucharistischen Hochgebets "Obwohl niemand imstande ist, einen bestimmten Autor dieses Gebets zu benennen, ist es klar, daß viel von seinem Inhalt und der Art seines Ausdrucks zurückverfolgt werden kann zu Dom Cipriano Vagaggini O.S.B " (New Eucharistie Prayers, Eine ökumenische Studie über ihre Entwicklung und Struktur, hrsg. von Frank C. Senn, New York 1987, S. 32). Da gibt es keine Tradition, wie selbst Joseph Ratzinger in seinem Vorwort von "La Reforme liturgique en question" von Klaus Gamber, Editions Sainte-Madeleine, zugibt: "Was nach dem Konzil geschah, war etwas völlig anderes. Anstelle der Liturgie als Frucht einer Entwicklung trat gefertigte Liturgie" (zit. nach Christian Order, Bd 34, Nr. 3) die "jedem Text mit unvordenklichem Gebrauch entgegensteht." (Conferentianum Episcopahum, 28. Oktober 1974)

Man tut mehr für die Kirche, wenn man das Kind beim Namen nennt, als Irrtümer unter dem Vorwand zu verteidigen, um das Papsttum zu retten. Ich fuge eine Zusammenfassung der kirchlichen Lehre über die Unzerstörbarkeit der Kirche bei, falls Sie Referenzquellen suchen. (...)

In Seinem Dienst Courtney Edward Krier

 
(c) 2004-2018 brainsquad.de