56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




Ausgabe Nr. 9 Monat November 2004
Widerstand? - Fehl(er)anzeige!


Ausgabe Nr. 11 Monat Dezember 2004
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit


Ausgabe Nr. 4 Monat April 2004
Joseph Görres


Ausgabe Nr. 6 Monat Oktober 2005
Ein terminologisches Dilemma


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2005
Unfreundliche Betrachtungen


Ausgabe Nr. 11 Monat december 2005
The Holy Trinity


Ausgabe Nr. 11 Monat december 2005
La Sainte Trinité


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2006
Am Scheideweg


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1971
Einige präzise Fragen an Herrn Professor Schmaus


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 1971
WAHNSINN


Ausgabe Nr. 2 Monat März 2003
Orthodoxie und europäische Identität


Ausgabe Nr. 3 Monat April 2003
Die Irrtümer des Johannes Rothkranz


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2002
Buchbesprechung


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2002
Welche Bedeutung hat der Kanon 1366 § 2 des CIC


Ausgabe Nr. 4 Monat Juli 2002
AN DIE PRIESTER


Ausgabe Nr. 1 Monat April 2000
Der heilige Anselm von Canterbury


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2000
Der selige Oliver Plunket


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2000
Linientreue Zwerge


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2000
MITTEILUNGEN DER REDAKTION (dt/espa)


Ausgabe Nr. 7 Monat Oktober 1971
FRIEDRICH HEINRICH JACOBIS


Ausgabe Nr. 3 Monat August 1999
Warum die Einsicht Ecône unterstützt


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1999
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1998
ERWIDERUNG AUF DIE STELLUNGNAHME VON DR. E. HELLER


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1998
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1997
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1997
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1997
SEKTIERERTUM ALS VORGABE


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1993
DER HL. ALBERTUS MAGNUS


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1994
ZUM PROBLEM DER ERFORDERLICHEN INTENTION BEI DER SAKRAMENTENSPENDUNG


Ausgabe Nr. 4 Monat November 1996
VERSINKT DER KATHOLISCHE WIDERSTAND... (Anmerkungen)


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1996
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1995
WELCHE PHILOSOPHIE? - Einleitung


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1995
WELCHE PHILOSOPHIE? -Fortsetzung


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1995
NUR NOCH AUSLAUFMODELL?


Ausgabe Nr. 5 Monat März, Doppelnr. 5-6 1996
WELCHE PHILOSOPHIE? 2. Teil


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
La Santisima Trinidad


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1994
LESERBRIEFE


Ausgabe Nr. 4 Monat Mai 2006
Leserbriefe zu dem Beitrag Am Scheideweg


Ausgabe Nr. 3 Monat September 2013
Die Irrtümer des II. Vatikanums und ihre Überwindung


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1984
DIE LÄSTERUNG DES GEISTES


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1980
EINSICHT!


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1980
PRÄZISE ZIELE!


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1980
EINSICHT!!


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1980
DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT.


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar 1981
IM VERTRAUEN AUF GOTT!


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2006
Und ihr werdet sein wie Gott


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1979
DASS (...) DER WAHRHEIT DIE EHRE GEGEBEN WIRD


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1979
UNSCHULD UND SCHULD DER FRAU IN DOSTOJEWSKIJS WERK


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1980
JOHANNES PAUL II.


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1980
STELLUNGNAHME GEGEN DIE VORWÜRFE, DIE GEGEN DAS VON DER SAKA GEPLANTE SEMINAR GERICHTET SIND.


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
EN LA ENCRUCIJADA


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
À la croisée des chemins


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
At the crossroads


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
Y seréis como Dios (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
And thou wilt be like God (Gen. 3,5)


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1975
DER VERABSCHEUTE DIENST


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1975
EHE, FAMILIE UND ERZIEHUNG


Ausgabe Nr. 13 Monat September 2007
LA SANTISIMA TRINIDAD


Ausgabe Nr. 13 Monat September 2007
Et vous serez comme Dieu


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2008
Zum 50. Todestag des katholischen Dichters Reinhold Schneider


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2008
Die prinzipielle Offenbarung Gottes und die konkrete Offenbarung


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2009
Die Erfassung der Einheit (des Wesens) Gottes


Ausgabe Nr. 2 Monat April 2009
Dokumente zum Fall Williamson


Ausgabe Nr. 3 Monat August 2009
Die Wahrheit ist einfach


Ausgabe Nr. 12 Monat September 2009
The Truth is simple


Ausgabe Nr. 11 Monat giugno 2010
Al crocevia


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2011
A. 9- 13. a-b Ist das Kirchenvolk in der Konzilskirche erhalten?


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
E sarete come Dio (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
Al crocevia


Ausgabe Nr. 3 Monat Sptember 2011
Das Reich Gottes 'haben wollen'


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
DIE THEORIE DER INTERPERSONALITÄT IM SPÄTWERK J.G. FICHTES


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Einleitung


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel I


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel II


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel II, Forts. 1


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 1


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 2


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 3


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 4


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 5


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 6


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 7


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 8


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 9


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel IV


Ausgabe Nr. 3 Monat September 2012
Mitteilungen der Redaktion, Hinweise


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2012
Mitteilungen der Redaktion, Hinweise


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2013
Hinweis: Promotion von Eberhard Heller


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2013
Neues aus dem finsteren Land Absurdistan


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2014
Wie Christus als Gottes Sohn erkannt werden kann - weiterführende Betrachtungen


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2014
Moderne Sozial- und Schulpolitik


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2015
Gehört der Islam zu Deutschland?


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2015
Die Irrtümer des II. Vatikanums und ihre Überwindung durch die Erkenntnis Christi als Sohn Gottes


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2015
Fortsetzung I: Wie Christus als Gottes Sohn erkannt werden kann - weiterführende Betrachtungen


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2019
Himmelfahrt Christus im Herzen


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2019
Ich rufe dich bei Deinem Namen: Mein bist Du


Ausgabe Nr. 2 Monat März 2020
Mitteilungen der Redaktion


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2020
Gedanken zu „Einsicht“, Sept. 2015, Dr. E. Heller


Ausgabe Nr. 4 Monat Juni 2020
The Errors of Vatican II and their defeat through Recognizing Christ as Son of God


Ausgabe Nr. 4 Monat Juni 2020
How Christ can be recognized as Son of God – further reflections


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2020
Los errores del Vaticano II y su superación gracias al conocimiento de Cristo como Hijo de Dios


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2020
Cómo se puede conocer a Cristo como Hijo de Dios: nuevas consideraciones


Ausgabe Nr. 6 Monat Juni 2020
Comment le Christ peut être reconnu comme le Fils de Dieu


Ausgabe Nr. 6 Monat Juni 2020
Les erreurs de Vatican II


Ausgabe Nr. 7 Monat Juli 2020
Buchbesprechung:


Ausgabe Nr. 4 Monat August 2021
Der Herr ist der Geist


Ausgabe Nr. 3 Monat Juni 2022
Zum 80. Geburtstag von Dr. Eberhard Heller


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2022
Fanatismus im Islam und im Christentum?


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2022
Wie im Islam


Ausgabe Nr. 4 Monat August 2023
Herr und Knecht


Ausgabe Nr. 5 Monat August 2024
Anmerkungen Nur noch Auslaufmodell


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2025
Seelsorgerliches Wirken von P. Michael Mutter


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2025
Herr und Knecht


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2026
Welche Philosophie? Thomas oder Fichte?


Leserbriefe zu dem Beitrag Am Scheideweg
 
Leserbriefe zu dem Beitrag "Am Scheideweg":


G.den 18.4.06
Sehr geehrter Herr Dr. Heller!

Zu Ihren Ausführungen "Am Scheideweg" in der Februar-Ausgabe 2006 möchte ich folgendes bemerken:

Für die Erhaltung des katholischen Glaubens und die Einheit der heiligen katholischen Kirche ist es meines Erachtens unbedingt notwendig, Richtlinien für den Zusammenschluß echter glaubenstreuer Katholiken bei einem kommenden Kongress, ev. in Köln, auszuarbeiten. Dazu wäre es notwendig, daß alle Gläubigen sich:

1. vollkommen von der Amtskirche und dessen neo-arianischem "Papst" und dessen Hierarchie losgelöst haben,
2. vollkommen von Gruppen getrennt haben, die Ratzinger und seine neue Kirche in irgend einer Form als legitim anerkennen, z.B. als materiellen Papst,
3. von 'Msgr.' Lefebvre und seiner abfälligen Priesterschaft vollkommen distanzieren und keinen Doppelkult mehr betreiben, einmal da und einmal dort,
4. von Pfarrer Milch's "glaubenstreuen" Katholiken trennen, der ausdrücklich Lefebvre als den einzigen wahren Vertreter der heiligen katholischen Kirche angepriesen hat.

Es gibt heute nicht wenige Priester in den verschiedenen Messzentren, die sich mit der einen oder anderen Gruppe verbunden fühlen oder sogar für diese propagieren. So kann es niemals zu einer Einheit kommen.

Wir, die wirklich glaubenstreuen Katholiken brauchen heutzutage dringend ein sichtbares Heiligtum, einen Ort von dem man sagen kann: hier ist noch ein Leuchtturm der heiligen katholischen und apostolischen Kirche Jesu Christi mit der wahren Lehre und seinem einzig wahren heiligen tridentinischen Messopfer nach Papst St. Pius V von 1570.

Dieser Sammelpunkt sollte nach Möglichkeit ein erworbenes Kloster im Marien-Land (zwischen Donau und den Alpen) zwischen St. Ottilien im Elsass und Altötting in Bayern sein. Ich habe bei meinen Besuchen den Eindruck gewonnen, daß Kloster Reichenau am Rhein/Schweiz und Kloster Birnau am Bodensee/Baden sich entvölkert haben und daher so ziemlich am Ende sind. An einem solchen Orte sollte dann ein von einem untadeligen amerikanischen oder mexikanischen Bischof geweihter Abt residieren, dem Priester und Brüder zur Seite stehen. Dort hätten dann die Rest-Gläubigen einen Sammel- und Stützpunkt für ihr religiöses Leben und die heilige Kirche eine weitere Ausbreitungsmöglichkeit zur Neu-Evangelisierung des Reiches Jesu Christi in Zentraleuropa.

Zu Ihrer äußerst einträglichen Ausgabe 36/3 vom April 2006 möchte ich mich wie folgt äußern:

a) Wichtige Zusätze zu Herrn. G.K. Kaltenbrunner's Ausführungen für die Katholiken in der Diaspora:

zu Punkt 10.
Diejenigen, die keinen traditionellen katholischen Priester für die Sakramentenspendung haben (wie wir in Skandinavien), können:
- durch eine 'Liebesreue unter Tränen' die Sündenvergebung, auch schwerer Sünden, erlangen;
- nach dem Beispiel des heiligen Klaus von der Flüe die geistige heilige Kommunion empfangen mit der Bitte an Christus: "Herr Jesus Christus komm in mein Herz mit der heiligen Kommunion!" (aus der hl. Messe, die irgendwo am selben Tag in der Welt gefeiert wird);
- nach der Reue und geistigen Kommunion Teilablässe für sich und die armen Seelen gewinnen. (Ob auch ein Vollablass dabei gewonnen werden kann, z.B. durch min. eine halbe Stunde andächtiger Bibellesung, ist mir nicht bekannt).

b) (...)

c) Zur Mitteilung der Redaktion
Ich habe Ihren Aufruf sehr positiv aufgenommen. Sende Ihnen als Anlage meine Bearbeitung des französischen Buches: "Mystére d'iniquite" das ich in deutscher Übersetzung von H.H.Pfr. Paul Sch(...) als Manuskript erhalten, von allem "Lefebvrefreundlichem" befreit und dann datenbearbeitet habe. Nach H.H.Pfr. Sch(...) darf ich über das Kassetten-Buch frei verfügen. Bitte überlegen Sie, ob dieser Text nicht in einer kleinen Serie in der 'Einsicht' abgedruckt werden kann. Ich empfehle Ihnen aber trotzdem zuvor mit H.H.Pfr. Sch(...) zu sprechen.

d) Als total isolierter Katholik in Schweden wäre ich an einem Adressenaustausch mit Katholiken in Skandinavien interessiert, die Ihre Zeitschrift beziehen, in der Hoffung, einen Glaubenstreuen zu finden.

e) Auf Seite 2 bieten Sie Priestern der SSPX die Nachweihe sub conditione in Mexico an. Fallen diese (von allen Messzentren als gültig anerkannten) Priester, die den Treueid an Wojtyla und Ratzinger geleistet haben, nicht unter die Bestimmung, daß die heilige Kirche nicht gestattet, geborenen Katholiken, die zu Schismatikern oder/und Häretikern gegangen sind, um sich dort die Weihen geben zu lassen, ihre erworbene Weihestufe auch nach ihrer Rückkehr auszuüben? Sie können nur noch als Laien aufgenommen werden. (Vgl.mit: 'Geheimnis der Bosheit')

Ich höre gerne wieder von Ihnen.

Mit den besten Segenswünschen,

Ihr A. E.

***

S. M., den 9.5.06
Sehr geehrter Herr Heller,

nur ungern teile ich Ihnen meine Bedenken zur Absicht, eine Konferenz im Herbst einzuberufen, mit. Ich beziehe zwar erst wenige Jahre Ihre Zeitschrift "Einsicht". Leider ist bis dato der Verein, zumindest dessen Vorstand, nie vorgestellt worden.

Ich vermute deshalb, dass keine Crew mit klarer Aufgabenteilung, aus welchen Gründen auch immer, aufgestellt werden konnte. In dieser Situation wäre eine zusätzliche Last auf Ihren Schultern viel zu gross, weshalb ein befriedigendes Ergebnis kaum zu erwarten wäre.

Ich denke an die erforderlichen Abklärungen der Hintergründe des Scheiterns von Athanasius, SAKA, Kyrie eleison sowie der laienhaften "Papstwahl", Linus II. unter den Aspekten der Ursachen und besonders der negativen Folgen. Nach der Rückwärtsbestimmung eine Bestandesaufnahme (personelle und materielle Recourcen).

Strukturanalyse: Zusammensetzung des Mitgliedbestandes nach Zivilstand, Alter, Geschlecht, Wohnort, Streudichte, Schwerpunkte, Entwicklungstendenzen.

Auch sollte die Frage nach dem Weg oder Umstand gestellt werden, welcher zum Abonnement von Einsicht geführt hat. Selbst nach Abklärung all dieser und weiterer Fragen ist leider noch wenig erreicht. Endlich sollten die Argumente des Umfeldes studiert und Lösungsansätze ausgearbeitet werden. Status und Prognose in Frageform den Mitgliedern zur Beantwortung zusenden (was wiederum Rückschlüsse auf Personalrecourcen zulässt). Nach Auswertung Einladung zur Konferenz.

Und nun zur Einsicht: Ihnen, Herr Heller, ein herzliches vergelts Gott.
Wünschenswert wäre eine straffe Gliederung nach Thema mit Fussnoten (Hinweis auf früher erfolgte Abhandlungen).

Meine Stellungnahme ist mir nicht leicht gefallen und bitte, die Verzögerung zu entschuldigen.

Freundliche Grüsse R.N.

***

Hamburg, den 20. März 2006
Sehr geehrter, lieber Herr Dr. Heller,

vielen Dank für die EINSICHT-Ausgabe Februar 2006. Es freut mich sehr, daß Sie meinen Beitrag  "Jesus Christus, Gottessohn - vor der Weltöffentlichkeit immer frecher verraten und verspottet" publiziert haben. Ich kann mit meiner Stimme immer nur aufmerksam machen und warnen: In den Herzen bewegen kann es nur unser Dreieiniger Gott selbst.

Mit Betroffenheit und Ratlosigkeit habe ich im Februar-Heft Ihren sehr grundsätzlichen Einleitungsartikel: "Am Scheideweg" gelesen.

Kennen Sie den [in "Diakrisis" Heft 2/Mai 2005 abgedruckten] Vortrag von Frau Prof. Dr. Edith Düsing: "Christus oder Antichrist?" - "Die Aktualität der Visionen von Friedrich Nietzsche und Wiadimir Solowjew"? Die Verfasserin verweist darin gleich einleitend auf das "antichristliche Gefälle europäischer Geistesgeschichte" und zitiert dabei auch J.G. Fichte.

Es läuft, wie ich finde, alles auf diese endzeitliche Konfrontation in Kirche und Welt hinaus. "Wiederaufbau der Kirche?", so fragen Sie alle EINSICHT-Leser. Durch bibeltreue Kleriker? Unter Mithilfe gläubiger Laien-Christen? Ich weiß es nicht. Ich persönlich fühle mich da in meinem sehr spezifischen schriftstellerischen Laien-Apostulat, das Sie kennen - schlicht überfordert.

Ich denke an die Geheime Offenbarung des heiligen Apostels Johannes, die ja eine "Offenbarung Jesu Christi" selbst ist: Dort ist von viel "Bedrängnis", "Mühsal" und "Leiden" die Rede. Es heißt aber zugleich: "Fürchte dich nicht. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige." Und im Lukasevangelium (12,32) ruft uns Jesus Christus zu: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben." -

Sie stellen, lieber Herr Dr. Heller, auf Seite 3 unten mehrere Fragen. Ich kann sie alle gut nachvollziehen. Die von Ihnen so formulierte "Bewegung für die Erhaltung des christlichen Glaubens" sollte in EINSICHT unbedingt fortgesetzt werden!

Sie schreiben weiter: "Eine ganze Reihe von Lesern der EINSICHT" ... würde "diese Zeitschrift benutzen, um die wahren, d.h. die geistig-religiösen Zeichen der Zeit und des Verfalls zu entziffern." Damit wird etwas bewirkt, was die Heilige Schrift "Unterscheidung der Geister" nennt.

Haben die Propheten Israels etwas anderes getan, als zu warnen, zu mahnen, zurückzurufen vom Wege ins Verderben? Oft genug sahen sie dabei wenig oder gar keinen "Erfolg", - wenn ich hier an die ungezählten, verzweiflungsvollen Klagelieder eines Jeremias denke: Mit den Füßen im Pflock im Tor Jerusalems und im Schlamm und Schlick der Zisterne..., dann war er im wörtlichen Sinn total 'hilflos'. Und war doch ein großer Prophet des Lebendigen Gottes! -

EINSICHT verstehe sich, so lese ich weiter, "vorrangig als Organ des Widerstandes und des Wiederaufbaues".

"Widerstand? Unbedingt! Wir sind seit der heiligen Firmung aufgerufen, für die Wahrheit des Evan-geliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes zu kämpfen. Jedenfalls hat der Weihbischof  mit einem Backenstreich damals dazu aufgerufen, und wir haben es versprochen. Der theologische Laie ist doch kein Schaf einer Hammelherde, dem man ein X für ein U vormachen kann. Manchmal wünschte man sich den Glaubens- und Bekennermut der ersten Christen, die noch wußten, was und an wen sie glaubten.

"Wiederaufbau der Kirche"? Das ist offensichtlich Ihre zentrale Frage. Sogar das weitere "Schicksal" der Publikation EINSICHT sei damit verbunden. Ich persönlich orientiere mich an Matthäus (16, 18), wenn dort Jesus Christus bezüglich Seiner Kirche sagt: "... und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Wenn es Gottes - auf die "Endzeit" gerichteter - Wille ist, so wird der Allmächtige seine Kirche wiederherstellen, und Er wird es tun zu Seiner Zeit. Bei der begnadeten Seherin Anna Katharina Emmerich lesen wir folgende Vision:

"Als ich die Peterskirche in ihrem abgebrochenen Zustande sah, und wie so viele Geistliche auch an dem Werk der Zerstörung arbeiteten, da empfand ich solche Betrübnis darüber, daß ich heftig zu Jesus schrie, er solle sich erbarmen. Und ich sah meinen himmlischen Bräutigam vor mir wie einen Jüngling, und er sprach lange mit mir. Er sagte auch, dieses Wegtragen der Kirche bedeute, daß sie scheinbar ganz sinken werde; daß sie aber auf diesen Trägern ruhe und aus ihnen wieder hervorgehen werde; wenn auch nur ein katholischer Christ noch übrig sei, könne die Kirche wieder siegen, denn sie sei nicht im Verstande und Rate der Menschen gegründet. Er zeigte mir nun, wie es nie an Betern und Leidenden für die Kirche gefehlt." (s.b. Anna Katharina Emmerich: "Visionen, Pattloch Verlag, 1990, Seite 120).

Es scheint, daß wir heute viel übernatürliche Geduld brauchen. Dabei helfen der Rosenkranz, das Herzensgebet und all die guten Gebete, die wir als katholische Christen kennen: zum Erzengel Michael, zur Gottesmutter Maria, die vielen schönen Lieder. Und dann die Verheißung und der Trost Jesu: "Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen." (Mt 18, 20). - "Warum seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen ?" (Mt 8,26), gleichfalls ein stärkendes Wort Jesu. - Natürlich fragt man sich jeden Sonntag: "Wohin sollen wir gehen?" Das ist schon traurig, in einer so hektischen und verwirrenden Zeit wie der unsrigen, in der man einen festen Grund und besonders viel Stärkung braucht. Aber bis heute hat der Herr uns erhalten, haben wir wunderbare, manchmal ganz unscheinbare Arten der Tröstung und Stärkung erfahren. Beim Schein einer Kerze, bei einem Lied, beim Lesen in der Heiligen Schrift. Auch der Informationsaustausch mit Christen, die in gleicher notvoller Situation heute leben, ist tröstlich. -

Was das "Outen" betrifft, das Sie für notwendig halten, so tue ich es unerschrocken seit "Assisi 1986", dem "Supergau" in der Kirche. Das nahm ich zum Anlaß, dem Papst persönlich zu schreiben. Dies ist für einen Laien schon eine ungewöhnliche Handlungsweise: Aber Petrus und die andern Apostel erwiderten dem Hohepriester: "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen." (Apg 5,29). Und hier, in Assisi, beim gemeinsamen "Friedensgebet der Weltreligionen", wurde das 1. Gebot massiv verletzt. Noch heute weiß ich, daß meine Initiative richtig war. Rom gab mir sogar eine Antwort. Natürlich wollte mich das vatikanische Staatssekretariat "freundlich eines Besseren belehren" und verteidigte das interreligiöse synkretistische Show/Theater mit wohlklingenden Worten. -  

Nun ist der große Irrlehrer Karol Wojtyla tot. Er hatte ja bekanntlich mit seinem "universal-kosmischen Christus", mit seiner "Allerlösungslehre" (s.b. die Antrittsenzyklika Johannes Paul II.: "Redemptor hominis") allen Menschen das "Heil in Jesus Christus" verkündet, auch denen, die den Heiland "nicht als ihren Erlöser erkennen oder anerkennen", also ihn sogar bewußt ablehnen! Das war seine zentrale Botschaft, so u.a. in seiner Ansprache bei der Generalaudienz am 9. September 1998: "Der Geist Gottes und die 'Saatkörner der Wahrheit' in den nichtchristlichen Religionen" (dt. OR vom 18.9.1998). Jesus Christus aber sagte zu seinen Jüngern: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich. (Joh 14,6).

Und dann bekamen wir einigermaßen überraschend Joseph Ratzinger. Er preist als Benedikt XVI. bekanntlich bei jeder Gelegenheit seinen "geliebten Vorgänger", den "großen Papst Johannes Paul II". und will ihn schleunigst selig sprechen. In einer unlängst gehaltenen Ansprache vor den Prie-stern der Diözese Rom legte Benedikt XVI. sein besonders inniges Verhältnis zu seinem Vorgänger dar: Es gehe bei den Katholiken, die immer verbunden sein müßten mit der römischen Konzilskirche, darum, "das bedeutende Erbe des großen Papstes Johannes Paul II. in Erinnerung zu rufen, um uns auch weiterhin immer stärker mit diesem Erbe zu identifizieren." (s.b. dt. OR vom 17. März 2006)

"Identifizieren"? Auch mit der falschen "Allerlösungslehre"? Vom Klang her kommt es dem Wort "infizieren" sehr nahe. Das verhüte Gott! Der renommierte Religions- und Missionswissenschaftler Msgr. Prof. Dr. Johannes Dörmann hat in seinen Büchern überzeugend nachgewiesen, daß die anthropozentrische Lehre und Praxis des im vorigen Jahr verstorbenen römischen Oberhirten "kein Fundament in der Hl. Schrift und im Dogma der Kirche" hat. Dörmann weiter: "Der Papst vereinnahmt zu Unrecht Schrift und Tradition für seine völlig neuen Thesen." (s.b. Johannes Dörmann: "Der theologische Weg Johannes Paul II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi", Sitta Verlag 1994, S. 122, 181 ff.) -

Ein namhafter Professor im Kirchenkampf schrieb mir im Juli 2005 u.a.: "Ich persönlich bin überzeugt, daß sich unter dem jetzigen Pontifikat des Schöngeistes und Schönredners Benedikt XVI. nichts ändern wird. Vielleicht ein paar kosmetische Korrekturen."

Aufgrund meiner letzten Veröffentlichung in EINSICHT bekam ich einige Reaktionen von Lesern. Man schickte mir u.a. das mir bislang unbekannte Buch: "Zur Philosophie und Theologie Joseph Ratzingers", herausgegeben von Prof. Wigand Siebel, SAKA-Verlag 2005. Auf Seite 73 wird Ratzinger zitiert: "Der wahre Bodhisattva, Christus, geht in die Hölle und leidet sie leer." (s.b. Ratzinger: "Eschatologie - Tod und ewiges Leben" im Band IX der "Kleinen katholischen Dogmatik", S. 178). Und auf Seite 74 schreibt Siebel: "Zu der entleerten Hölle hat Ratzinger das entleerte Dogma gestellt. Sein Leser wird vor der Realität der Hölle nicht gewarnt, weil man das Dogma nach diesem Dogmatiker ruhig äußerlich anerkennen, inhaltlich aber als nicht ernst gemeint darstellen und neue Inhalte einfüllen kann." - Das aber ist die dialektisch-raffinierte Vorgehensweise aller Modernisten! -

Ein anderer namhafter Professor im Glaubenskampf schrieb mir am 8.3.2006 in Bezug auf meinen letzten Artikel (u.a. mit dem Fatima-Protest etc.): "Ich stimme mit Ihnen vollkommen überein." Er könne selber nichts mehr publizieren, sein Leben sei von Alter und Krankheit geprägt ...

Haben die Modernisten den Allmächtigen, Dreieinigen Gott und seinen Z0RN (Ps 21,10; Mt 3,7) gar nicht mehr im Blickfeld? Haben sie keine FURCHT mehr vor dem Tag des Gerichts (Rö 2,5; Mt 23,33) und einer ewigen Verdammnis? Das verstehe, wer will. Jedenfalls läßt das Alte und das Neue Testament an so vielen Stellen auch darüber gar keinen Zweifel.

Infolge der römischen "Allerlösungslehre" wurde das "Dies irae, dies illa...", das erschütternde Gebet um Gnade für die Seelen des Verstorbenen bei der Totenmesse, wegrationalisiert. Das Mysterim tremendum setzt sich fort in der 2. Strophe: "Welch ein Graus wird sein und Zagen, wenn der Richter kommt mit Fragen, streng zu prüfen alle Klagen! Laut wird die Posaune klingen, durch der Erde Gräber dringen, alle hin zum Throne zwingen." -

Im Gebet verbunden, grüße ich Sie, Herr Dr. Heller,

Ihre Christel Koppehele
 
(c) 2004-2018 brainsquad.de