56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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1. PREDIGT ZUM WEIHNACHTSFEST
2. IN ERINNERUNG AN S.E. MGR. NGO-DINH-THUC
3. VOM LEID DER ANDEREN
4. DER DREIKÖNIGSKUCHEN
5. EINIGES ÜBER DEN BEGRIFF UND DAS WESEN DES CHRISTLICHEN GLAUBENS
6. PRIMIZ WÄHREND DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION
7. BRIEF VON HERRN PROF. DR. D. WENDLAND AN DIE REDAKTION
8. 'EINTRÄGLICHER' TAUSCHHANDEL
9. DIE PASTORAL-REGELN DES HL. PAPSTES GREGOR D. GR.
10. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN...
11. MITTEILUNGEN DER REDAKTION
IN ERINNERUNG AN S.E. MGR. NGO-DINH-THUC
 
IN ERINNERUNG AN S.E. MGR. NGO-DINH-THUC


Am 13. Dezember jährt sich der Tag, an dem Mgr. Ngo-dinh-Thuc verschied, nachdem er knapp ein Jahr zuvor aus dem Seminar von Rochester weggelockt und dann nach Carthago verschleppt worden war. Beten wir für sein Seelenheil.

Bezüglich der mysteriösen Umstände seines Todes und des angeblichen Widerrufes erhalten wir einige interessante Neuigkeiten aus den USA. In der Zeitschrift CATHOLICS FOREVER Nr.37 vom Okt. 1985 heißt es (in der Übersetzung von Herrn Golla):

"Nach einem langen Gespräch mit einem Herrn, der den verstorbenen Erzbischof Ngo-dinh-Thuc sehr gut kannte und der zu Ende des Winters und im Frühjahr 1984 an den Bemühungen beteiligt war, den bejahrten Prälaten aus den Händen der Entführer, Anhänger des sog. 'Novus-Ordo', zu befreien, der weiterhin immer mehr über den Aufenthaltsort des Erzbischofs vor seinem Tode durch das FBI erfuhr, können wir dieselben Kräfte am Werk sehen, welche in den letzten Jahren durch verschiedene Skandale bewiesen, daß die Konzilskirche von Leuten kontrolliert wird, die nicht nur Apostaten, sondern ganz einfach auch kriminell sind. Obwohl bei seinem Ableben am 13. Dezember 1984 in Carthago, Missouri 87 Jahre alt, erschien der Tod von Mgr. Thuc innerhalb eines Jahres nach seinem Verschwinden aus New York City - während erneuter Anstrengungen unseres Gewährsmannes, die wahren Verhältnisse am Vietnamesischen Seminar in Carthago kennenzulernen - merkwürdig überraschend, besonders hinsichtlich der Krankheit, die seine Todesursache gewesen sein soll, Diabetes, von der es keine Vorgeschichte gab (Anm.d.Red.: ergänzend muß gesagt werden, daß Mgr. Thuc nur ganz leicht an Zucker litt, als er sich in München aufhielt), als auch durch das Zusammenfallen seines Todes mit dem Wechsel der Reformer-'Bischöfe' in der Diözese.

U.a. versicherte uns dieser Gewährsmann, daß das dem Erzbischof unterstellte Widerrufungsschreiben, das erst nach seinem Tode vom Vatikan bekanntgegeben wurde, ohne Unterschrift war. Obwohl dieses Schreiben vermutlich im vorausgegangenen Juli nach Rom gesandt worden war, wurde es erst nach seinem Tode fünf Monate später bekannt gemacht. Die dieser Bekanntmachung beigefügte 'Absolution1 von seiner angeblichen 'Exkommunikation' - gewährt nach seinem Hinscheiden(!) - überführt den Vatikan wahrscheinlich der Lüge hinsichtlich des (nicht unterzeichneten) Widerrufs und bezüglich der 'Absolution' der zynischen Zurschaustellung von angeblicher 'Barmherzigkeit'. - Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer... (Lk. 12,1)"

E. Heller
 
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