56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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1. PREDIGT ZUM WEIHNACHTSFEST
2. IN ERINNERUNG AN S.E. MGR. NGO-DINH-THUC
3. VOM LEID DER ANDEREN
4. DER DREIKÖNIGSKUCHEN
5. EINIGES ÜBER DEN BEGRIFF UND DAS WESEN DES CHRISTLICHEN GLAUBENS
6. PRIMIZ WÄHREND DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION
7. BRIEF VON HERRN PROF. DR. D. WENDLAND AN DIE REDAKTION
8. 'EINTRÄGLICHER' TAUSCHHANDEL
9. DIE PASTORAL-REGELN DES HL. PAPSTES GREGOR D. GR.
10. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN...
11. MITTEILUNGEN DER REDAKTION
'EINTRÄGLICHER' TAUSCHHANDEL
 
'EINTRÄGLICHER' TAUSCHHANDEL


Wenn ich sicher wäre, daß sich alle Leser in ihrem Handeln von wirklicher Einsicht leiten ließen, wäre nachfolgende Warnung überflüssig...

Zunächst eine Nachricht, für deren Zuverlässigkeit sich die Abbés Philippe Marcille und Bruno als auch Herr Hugues Kéraly / Frankreich verbürgen; sie schreiben:

"1972 hatte der Benediktinermönch Dom Augustin-Marie das Kloster St. Joseph in Flavignysur-Ozerin / Frankreich unter großen Schwierigkeiten auf den drei Pfeilern des katholischen Widerstandes gegen die 'Selbstzerstörung1 gegründet: hl. Messe, Ordensregel, geistliche Exerzitien für die verlassenen Gläubigen... Am Mittwoch, dem 17. Sept. 1985 hat er sein Werk auf telephonische Anweisung des Priors von Solesmes zerstört, der ihm eine Anweisung des Bischofs von Dijon weiterleitete: 'Geben Sie die traditionelle Messe auf, und den Rest bekommen Sie dann schon.'

'Der Rest' - das ist die 'kanonische' Anerkennung des Klosters St. Joseph und natürlich die bedingungslose Zugehörigkeit zu den Lobhudlern der neuen 'Religion'."

Das Kloster zählte bis zum 17.9.85 76 Benediktinermönche, davon 25 Priester, die von Mgr. Lefebvre geweiht (oder: 'geweiht') worden sind. Diese Mönche wurden durch ihren Prior, den Abbé Augustin-Marie, von jeder religiösen Information ferngehalten und völlig auf die Person des Priors fixiert (mittels des Gehorsams - ebenso wie dies in ähnlicher Form in Econe geschieht; man braucht dann nur das angeblich intransingente Haupt zu einer 'Kurskorrektur' zu bewegen, um auch den Rest dadurch einzufangen. - N.B. das ist auch der Grund, warum M. Lefebvre mit allen Mitteln versucht, den traditionellen Widerstand einzufangen - obwohl er laufend betont, er wolle nicht der Chef der Traditionalisten sein!!! -, um ihn dann als 'Morgengabe' dem 'Hl. Vater' zu überreichen zu können.).

Das Kloster bzw. Abbé Augustin-Marie wird etwa von 12ooo gutgläubigen Katholiken unterstützt. Diese sollen durch diese Nachricht darauf aufmerksam gemacht werden, daß für ihre Stipendien nun ausschließlich 'Novus-Ordo'-'Messen' gelesen werden und daß ihre Spenden der Unterstützung eines abgefallenen Verbandes zugute kommen. Lediglich zwei der 76 Abbés haben sich nicht in die Apostasie mitreißen lassen!!! Dieser Augustin-Marie, vor dem wir schon vor Jahren als eingefleischtem Lefebvrianer warnten, erdreistet sich auch weiterhin, Bettelbriefe an seine Freunde und Gönner zu senden, ohne sie davon zu unterrichten, daß er zugunsten der 'kanonischen' Anerkennung seinen Glauben verraten hat. Diese Rundschreiben sind seit Jahren nach dem gleichen Strickmuster fabriziert: "Lieber Leser, du mußt sterben und der ewige Tod ist schrecklich. Was kann man dagegen tun? ... die geistlichen Exerzitien bei uns hören. Nebenbei benötigen wir wieder einmal loo.ooo.- DM (oder 3oo.ooo.- DM), spende fleißig, der hl. Joseph wird's schon vergelten." Der letzte dieser Bettelbriefe wurde von ihm am 19.10.85 verfaßt und an seine "viellieben Freunde" versandt. Wie wird dieser Mann, der sein klerikales Gewand dafür mißbraucht, um die Gläubigen zu betrügen, selbst einmal im Gericht stehen, er, der so leichtfertig vom ewigen Tod daherfaselt, obwohl er selbst den Herrn, nein,nicht einmal um dreißig Silberlinge, sondern lediglich für einen 'Vereinsausweis' verraten hat.

E. Heller
 
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