56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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1. WEIHNACHTEN!
2. MORD IM VATIKAN
3. DIE LÄSTERUNG DES GEISTES
4. DIE ENTFÜHRUNG VON S.E. MGR. NGO-DINH-THUC
5. 'BRÜDERLICHKEIT' IM BROTHER-JAHR
6. ZUR SOG. 'WIEDERZULASSUNG' DER (TRIDENTINISCHEN) MESSE
7. WELCH EINE SCHANDE!
8. DAS GLAUBENSBEKENNTNIS DES HL. ATHANASIUS
9. DER UNTERGANG DER TITANIC...
10. MITTEILUNGEN DER REDAKTION
DER UNTERGANG DER TITANIC...
 
DER UNTERGANG DER "TITANIC"...

von
Dr. W. Grossier


Vorbemerkung:

In seinem Rundbrief vom Sept. 1984 berichtet der Vorsitzende der DEUTSCH-ÖSTERR. BÜRGERINITIATIVE, Herr Dr. W. Grössler über die abgehaltene Jahresversammlung in Peuerbach / Österreich vom 22.-26.8.84 und macht dabei auf einen Vortrag aufmerksam, in dem der Referent, Herr Prof. Thürkauf / Basel unsere heutige Situation mit der auf den Eisberg aufgelaufenen "Titanic" vergleicht. Die Paralellen, die hier aufgezeigt werden, sind so treffend, daß wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.
E. Heller

***

Bemerkenswert war das Schlußreferat der Tagung von Prof. Thürkauf / Basel. Er verglich die gegenwärtige Weltsituation mit dem ehemaligen englischen Wunderschiff "Titanic" nach dem erfolgten Zusammenstoß mit dem Eisberg. Dieses für unsinkbar erklärte Riesenschiff versank 1912 mit etwa 2/3 der Fahrgäste in wenigen Stunden im Atlantik, weil sich die Schiffsleitung zu lange mit nutzlosen Wiederflottmachungsversuchen aufhielt, bis eine Rettung mit den Rettungsbooten zu spät war, denn diese hatten sich infolge der Schräglage in ihren Aufhängungen verklemmt. Derweil feierten und tanzten die Fahrgäste im ahnungslosen Vertrauen auf die Unsinkbarkeit des Schiffes. Der Vergleich dieser Katastrophe mit der von vielen Propheten und Sehern vorausgesagten, bevorstehenden Katastrophe ist auch in der Hinsicht treffend, als auch jetzt der Untergang von 2/3 der Menschheit (siehe Offenbarung) vorausgesagt wird.

Unsere gegenwärtige Weltsituation gleicht tatsächlich der der aufgelaufenen Titanic. Eine Rettung des ganzen Schiffes ist nicht mehr menschenmöglich. Die Sünde hat ein zu großes Ausmaß in der ganzen Welt bekommen. Satan hat mit seinen Illuminaten die Welt und die Kirchen so weitgehend erobert, daß nur noch Gottes Eingreifen uns retten kann. Und dazu heißt es jetzt: "Alle Mann in die Rettungsboote!"

Das aber bedeutet für uns nicht, nur unsere eigene Haut zu retten. Vielmehr erwächst uns aus der Kenntnis der Lage eine ungeheure Verantwortung für unsere Nächsten, dafür zu sorgen, daß sie rechtzeitig in die Rettungsboote kommen. Wir müssen also unsere gesamte Arbeit und unseren Einsatz total überdenken und auf diese Verantwortung ausrichten. Das hat mit Schwarzseherei oder Panikmache nichts zu tun. Wir müssen nicht nur auf die Gefahr, die ja so wenig ernst genommen wird, unübersehbar hinweisen und besonders auch auf die Folgen, wenn man unsere Warnungen in den Wind schlägt. Wir können niemand zwingen in die Rettungsboote zu gehen, denn Gott gab jedem Menschen einen freien Willen zur Entscheidung. Wir sind also für das Tun und die Entscheidung anderer nicht (unmittelbar) verantwortlich, wohl aber für entsprechende Information, damit eine richtige Entscheidung möglich wird.

Gott sprach zu Ezechiel: "Du Menschenkind, wenn du einen siehst, der Unrecht tut, und du warnst ihn nicht, so werde ich diesen um seiner Missetaten willen verderben, von dir aber werde ich Rechenschaft (dein Blut) fordern."

Wir haben also die Pflicht zu warnen, koste es, was es wolle; auch wenn wir uns damit unbeliebt machen oder uns der Verfolgung aussetzen. Wir haben aber auch die Pflicht, allen zu zeigen, wo die Rettungsboote sind. Und wir haben dazu noch die Pflicht, dafür zu sorgen, daß diese Rettungsboote mit den notwendigen Dingen versehen sind, damit sie ans rettende Ufer gelangen können.

Nutzlos ist,
die Leitungen der Regierungen, der Parteien, der Politik, der Wirtschaft, der'Kirchen' usw. durch Eingaben, Anträge, Beschwerden und andere Ansuchen zu einer Änderung der Verhältnisse bewegen zu wollen. Man muß endlich begreifen, daß gerade die Leitungen schon voll und ganz in der Hand der Illuminaten sind. Sie sind zumindest willfährige Diener (Kohl etc.). Wir dürfen nicht mehr länger die kostbare Zeit in dieser Weise vergeuden.

Nutzlos ist,
die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Wir sind dazu schon lange nicht mehr in der Lage, denn sie werden zunehmend auch schon von der Justiz geschützt, die aus Opportunismus, Angst vor den Medien, ideologischen Gründen und höherer Weisung nicht mehr "Recht" spricht. Klagen, Strafanzeigen und dergleichen führen nur dazu, daß wir selbst in die Netze der Justit geraten und uns mit ihr sinnlos herumschlagen müssen, an statt zu retten.

Nutzlos ist,
in der Politik Einfluß nehmen zu wollen. Jede Partei, die nicht die Interessen der IIluminaten vertritt, hat keinerlei Chance. Wer das noch immer nicht erkennt, ist ein hoffnungsloser Utopist. Gerade die Politik ist der Schlüssel für die Ill˘minaten, ihre Pläne 'demokratisch' durchzusetzen. Auf diesem Gebiet sind sie besonders wachsam und unduldsam. Was hilft es auch unserem Schiff, einen anderen Kapitän zu wählen und eine andere Fahrtroute festzulegen. Dazu ist es bei weitem zu spät!

Nutzlos ist,
die "anscheinend unwissenden" Verantwortlichen aufklären zu wollen, indem man ihnen die Lage eines Problems schildert und Argumente dagegen anführt, was getan wird. Diese auf der Kommandobrücke stehenden Verantwortlichen wissen viel mehr als wir, denn sie haben einen viel besseren 'Überblick' über das, was wirklich geschehen muß. Denn sie sind ja nur gedungene Handlanger, die nach 'höherer Weisung' handeln. Vielleicht möchten sie oft anders, aber sie können und dürfen nicht. Das ist in Staat und Kirche absolut gleich. Sparen wir darum Kraft und Nerven, von diesen Handlangern Hilfe oder Entgegenkommen, gar eine Änderung zu erwarten. Glauben Sie wirklich, daß das Schiff wieder flott wird, wenn man den Kapitän über die richtige Navigation aufklärt?

Not tut
zu warnen vor allen Maßnahmen, die gerade die Gläubigen ins Verderben führen sollen. Not tut, die Gefahren aufzuzeigen, die den Arglosen drohen. Not tut, den Mitmenschen klar zu machen, was Sünde ist und wo sie sich heute verbirgt. Not tut, die Verantwortlichen zu warnen und zu bitten, von ihrem Tun abzulassen. Das gilt auch für Gotteslästerer und ähnliche Verblendete. Not tut, zu warnen vor deren oft so hinterhältigem Tun, vor ihren schönen Verführungen und Betrügereien.

Not tut,
die Wege der Rettung zu weisen als da sind: Gebet, Buße, Sühne, Fasten usw. Geben Sie dazu Anleitung und helfen Sie, wo Sie nur können. Not tut auch das eigene Gebet um Kraft zu dieser Rettungsaktion.

Not tut
der Zusammenschluß aller Rettungswilligen, die Aktivierung der Geistlichkeit zur Mithilfe und die besondere Hinwendung zur Gottesmutter.

UNSER HERR KANN WUNDER TUN, WIR WOLLEN SEINE WERKZEUGE SEIN!
 
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