56. Jahrgang Nr. 4 / Juli 2026
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1. QUELQUES OBSERVATIONS SUR PAUL VI PENDANT LE CONCILE VATICAN II
2. DER NEUE KONZILSGOTT
3. BISCHOFSWEIHE, PRIESTERWEIHE- Curriculum Schäfer
4. LEBENSLAUF S.E. MGR. PIERRE MARTIN NGÔ-DINH-THUC
5. NACHRICHTEN ÜBER UNSERE BISCHÖFE
6. DER FALL BARBARA
7. BRIEF AN S.E. MGR. PIERRE MARTIN NGÔ-DINH-THUC
8. M. LEFEBVRE IN MEXIKO
9. JOHANNES PAUL II. UND DIE UNO
10. OFFENER BRIEF AN MIT-CHRISTEN - AUS USA
11. DER ARIANISMUS
12. DIE PROGRESSISTEN - GEDANKEN EINER MUTTER
13. NACHRUFE
14. NACHRICHTEN NACHRICHTEN
15. MITTEILUNGEN DER REDAKTION
NACHRICHTEN NACHRICHTEN
 
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN ...


Vor Gericht: Muß sich ein Christ an der Tötung Ungeborener beteiligen? - Nachricht: Der kath. Arzt Dr. Götz (der mit H.H. Pfarrer Aßmayer in Verbindung stand; Anm.d.Red.) aus Stadtbergen bei Augsburg führt einen Musterprozeß gegen die Reform des Abtreibungsparagraphen 218. Der Arzt will vom Bundesverfassungsgericht klären lassen, ob ein Christ gezwungen werden kann, sich über seine Beiträge zu den Krankenkassen an der Tötung ungeborener Kinder zu beteiligen. Vor Gericht will Dr. Götz den Beweis antreten, daß die BEK 1979 pro Mitglied DM 8,39 für sogenannte "flankierende Maßnahmen" bei der Abtreibung bezahlte. (...) Vor dem Sozialgericht Augsburg und dem Bayerischen Landessozialgericht in München hat Dr. Götz vortragen lassen, daß er aus Gründen des Gewissens und der religiösen Überzeugung die vollständige Abführung von Krankenversicherungsbeiträgen ablehnen müsse, da ein Teil davon zum Abbruch von Schwangerschaften verwendet werde. Aus formalen Gründen ist Dr. Götz vor beiden Gerichten unterlegen. Das Bayerische Landessozialgericht hat aber wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Streitsache die Revision zum Bundessozialgericht in Kassel zugelassen, (aus SCHWARZER BRIEF, Nr.3o, 1981)

Großbritannien: Ermordung neugeborener Kinder - In der Zeitschrift "Christ und Zukunft" der Bewegung für das Leben wird darüber berichtet, daß sich in England die Fälle von Tötung Neugeborener häuften. So habe im April in der Grafschaft Derby ein Prozeß gegen einen Kinderarzt stattgefunden, der angeklagt war, ein drei Tage altes mongoloides Kind mit einer Droge ermordet zu haben. Im britischen Fernsehen plädierten zwei Kinderärzte dafür, mißgebildete Neugeborene sterben zu lassen. Dr. Jolly, Arzt in der Kinderabteilung des Charing Cross Spitals in London, gab zu, daß man in britischen Krankenhäusern mißgebildeten Kindern Hypnotika und eine Wasserdiät geben würde, "um das Ende schneller herbeizuführen", (aus SCHWARZER BRIEF, Nr.47, 1981)
 
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