56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




Ausgabe Nr. 9 Monat November 2004
Widerstand? - Fehl(er)anzeige!


Ausgabe Nr. 11 Monat Dezember 2004
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit


Ausgabe Nr. 4 Monat April 2004
Joseph Görres


Ausgabe Nr. 6 Monat Oktober 2005
Ein terminologisches Dilemma


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2005
Unfreundliche Betrachtungen


Ausgabe Nr. 11 Monat december 2005
The Holy Trinity


Ausgabe Nr. 11 Monat december 2005
La Sainte Trinité


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2006
Am Scheideweg


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1971
Einige präzise Fragen an Herrn Professor Schmaus


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 1971
WAHNSINN


Ausgabe Nr. 2 Monat März 2003
Orthodoxie und europäische Identität


Ausgabe Nr. 3 Monat April 2003
Die Irrtümer des Johannes Rothkranz


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2002
Buchbesprechung


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2002
Welche Bedeutung hat der Kanon 1366 § 2 des CIC


Ausgabe Nr. 4 Monat Juli 2002
AN DIE PRIESTER


Ausgabe Nr. 1 Monat April 2000
Der heilige Anselm von Canterbury


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2000
Der selige Oliver Plunket


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2000
Linientreue Zwerge


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2000
MITTEILUNGEN DER REDAKTION (dt/espa)


Ausgabe Nr. 7 Monat Oktober 1971
FRIEDRICH HEINRICH JACOBIS


Ausgabe Nr. 3 Monat August 1999
Warum die Einsicht Ecône unterstützt


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1999
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1998
ERWIDERUNG AUF DIE STELLUNGNAHME VON DR. E. HELLER


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1998
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1997
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1997
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1997
SEKTIERERTUM ALS VORGABE


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1993
DER HL. ALBERTUS MAGNUS


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1994
ZUM PROBLEM DER ERFORDERLICHEN INTENTION BEI DER SAKRAMENTENSPENDUNG


Ausgabe Nr. 4 Monat November 1996
VERSINKT DER KATHOLISCHE WIDERSTAND... (Anmerkungen)


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1996
Buchbesprechungen


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1995
WELCHE PHILOSOPHIE? - Einleitung


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1995
WELCHE PHILOSOPHIE? -Fortsetzung


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1995
NUR NOCH AUSLAUFMODELL?


Ausgabe Nr. 5 Monat März, Doppelnr. 5-6 1996
WELCHE PHILOSOPHIE? 2. Teil


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
La Santisima Trinidad


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1994
LESERBRIEFE


Ausgabe Nr. 4 Monat Mai 2006
Leserbriefe zu dem Beitrag Am Scheideweg


Ausgabe Nr. 3 Monat September 2013
Die Irrtümer des II. Vatikanums und ihre Überwindung


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1984
DIE LÄSTERUNG DES GEISTES


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1980
EINSICHT!


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1980
PRÄZISE ZIELE!


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1980
EINSICHT!!


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1980
DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT.


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar 1981
IM VERTRAUEN AUF GOTT!


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2006
Und ihr werdet sein wie Gott


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1979
DASS (...) DER WAHRHEIT DIE EHRE GEGEBEN WIRD


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1979
UNSCHULD UND SCHULD DER FRAU IN DOSTOJEWSKIJS WERK


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1980
JOHANNES PAUL II.


Ausgabe Nr. 7 Monat April 1980
STELLUNGNAHME GEGEN DIE VORWÜRFE, DIE GEGEN DAS VON DER SAKA GEPLANTE SEMINAR GERICHTET SIND.


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
EN LA ENCRUCIJADA


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
À la croisée des chemins


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
At the crossroads


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
Y seréis como Dios (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
And thou wilt be like God (Gen. 3,5)


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1975
DER VERABSCHEUTE DIENST


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 1975
EHE, FAMILIE UND ERZIEHUNG


Ausgabe Nr. 13 Monat September 2007
LA SANTISIMA TRINIDAD


Ausgabe Nr. 13 Monat September 2007
Et vous serez comme Dieu


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2008
Zum 50. Todestag des katholischen Dichters Reinhold Schneider


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2008
Die prinzipielle Offenbarung Gottes und die konkrete Offenbarung


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2009
Die Erfassung der Einheit (des Wesens) Gottes


Ausgabe Nr. 2 Monat April 2009
Dokumente zum Fall Williamson


Ausgabe Nr. 3 Monat August 2009
Die Wahrheit ist einfach


Ausgabe Nr. 12 Monat September 2009
The Truth is simple


Ausgabe Nr. 11 Monat giugno 2010
Al crocevia


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2011
A. 9- 13. a-b Ist das Kirchenvolk in der Konzilskirche erhalten?


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
E sarete come Dio (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
Al crocevia


Ausgabe Nr. 3 Monat Sptember 2011
Das Reich Gottes 'haben wollen'


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
DIE THEORIE DER INTERPERSONALITÄT IM SPÄTWERK J.G. FICHTES


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Einleitung


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel I


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel II


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel II, Forts. 1


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 1


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 2


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 3


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 4


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 5


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 6


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 7


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 8


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel III, Forts. 9


Ausgabe Nr. 20 Monat Mai 2012
Kapitel IV


Ausgabe Nr. 3 Monat September 2012
Mitteilungen der Redaktion, Hinweise


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2012
Mitteilungen der Redaktion, Hinweise


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2013
Hinweis: Promotion von Eberhard Heller


Ausgabe Nr. 2 Monat Juni 2013
Neues aus dem finsteren Land Absurdistan


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2014
Wie Christus als Gottes Sohn erkannt werden kann - weiterführende Betrachtungen


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2014
Moderne Sozial- und Schulpolitik


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2015
Gehört der Islam zu Deutschland?


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2015
Die Irrtümer des II. Vatikanums und ihre Überwindung durch die Erkenntnis Christi als Sohn Gottes


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2015
Fortsetzung I: Wie Christus als Gottes Sohn erkannt werden kann - weiterführende Betrachtungen


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2019
Himmelfahrt Christus im Herzen


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2019
Ich rufe dich bei Deinem Namen: Mein bist Du


Ausgabe Nr. 2 Monat März 2020
Mitteilungen der Redaktion


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2020
Gedanken zu „Einsicht“, Sept. 2015, Dr. E. Heller


Ausgabe Nr. 4 Monat Juni 2020
The Errors of Vatican II and their defeat through Recognizing Christ as Son of God


Ausgabe Nr. 4 Monat Juni 2020
How Christ can be recognized as Son of God – further reflections


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2020
Los errores del Vaticano II y su superación gracias al conocimiento de Cristo como Hijo de Dios


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2020
Cómo se puede conocer a Cristo como Hijo de Dios: nuevas consideraciones


Ausgabe Nr. 6 Monat Juni 2020
Comment le Christ peut être reconnu comme le Fils de Dieu


Ausgabe Nr. 6 Monat Juni 2020
Les erreurs de Vatican II


Ausgabe Nr. 7 Monat Juli 2020
Buchbesprechung:


Ausgabe Nr. 4 Monat August 2021
Der Herr ist der Geist


Ausgabe Nr. 3 Monat Juni 2022
Zum 80. Geburtstag von Dr. Eberhard Heller


Ausgabe Nr. 4 Monat September 2022
Fanatismus im Islam und im Christentum?


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2022
Wie im Islam


Ausgabe Nr. 4 Monat August 2023
Herr und Knecht


Ausgabe Nr. 5 Monat August 2024
Anmerkungen Nur noch Auslaufmodell


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2025
Seelsorgerliches Wirken von P. Michael Mutter


Ausgabe Nr. 5 Monat November 2025
Herr und Knecht


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2026
Welche Philosophie? Thomas oder Fichte?


PRÄZISE ZIELE!
 
PRÄZISE ZIELE!


Auszug aus: (Goechhausen, Ernst August Anton von:)
"Enthüllung des Systems der Weltbürger-Republik.
In Briefen aus der Verlassenschaft eines Freymaurers.
Wahrscheinlich manchem Leser um zwantzig Jahre zu spät publizirt"

Rom 1786.



"Die Freymaurer sind, aufs höchste gesagt, unsre Taglöhner. (...) Ich sagte Ihnen ja vorhin, der Orden (sc. der Illuminatenorden; Anm.d.Red.) habe sich unter allen Revolutionen der Menschheit erhalten, jede benutzt; sein Einfluß und thätige Würksamkeit sey bleibend, rastlos, unvermeidlich, seinen großen Endzweck verliere er nie aus den Augen, also kann er auch nichts unbenutzt lassen, was seine Absicht befördert." (S.22o)

"Wer Vorurtheil sagt, nennt Sclavenkette, wer Sclavenkette nennt, muß zugeben, daß Geister, denkende Wesen, zur Freyheit geschaffen, nicht gemacht seyn können, sie ewig zu tragen; wer aber Augen fürs Wesen unterm Monde hat, muß zugeben, daß die Menschheit gleichwohl darunter gefesselt, bisher verschmachte. Diese Sclavenkette ist zwiefach: religiose und politische. Beede sind zerrissen, so bald wir, statt zehntausend Cuiten, (alle auf den uralten Mosaischen Satz des Ursprungs und der Ursach sittlichen Uebels, und des Nichtdaseyns der Verstandes- und Willens-Freyheit gegründet,) einen eintzigen vernünftigen allgemeinen Gottesdienst, frey von allem Spiel der Imagination (Anm.d. Red.: gemeint ist die Konsekration in der hl. Messe), frey von aller Pfaffen- und Despoten-Influenz, für Millionen Verhältnisse aber, (alle aus religiösen und politischen Aberglauben entsprossen nur zwey; für eben so viele Vorurtheile nur eine Wahrheit haben werden. (...) Also, z.B. keinen Religionsunterschied, keine Christliche, Jüdische, Muhamedanische, Heidnische Religion? keine Priester - Albernheiten! heißt das mehr, als so viel Wahrheiten, als einzelne Religionen? Und ist da Consequenz? Von Priestern will ich gar nichts hören. (...) Was auf dem Erdpünctchen, das Sie bewohnen, wahr ist, (und doch nur noch sehr eingeschränckt wahr!) ist noch lange nicht allgemein wahr. Treten Sie doch, z.B. wie sie da stehen, hin in den Vatikan, und bekennen da laut, Sie hielten des Römischen Bischoffs Heiligkeit und Unfehlbarkeit für große Profanität urid Unsinn? die Pfaffen in rothen und schwartzen Röcken für - das was sie sind? In Berlin, Wien Göttingen u.s.w. können Sie freylich hierüber sagen, was Sie wollen. Aber in Berlin auch laut behaupten, daß unsre bürgerliche Verfassung Sclaverey sey? daß die Religion, die Geistesfessel, hieran schuld; oder in Wien, daß - die Messe Gotteslästerung sey?" (S.23O-233)

"Tausende arbeiten für uns und unsern Plan, ohne zu wissen für wen, und zu welchen Endzweck. (...) Gottesdienst? versteht sich! ein verborgenes, höchstes, unsichtbares Wesen muß man haben, um - den Menschen imponiren zu können. Das Organ desselben ist der-, der die Kunst zu imponiren versteht." (S.244 f.) Wir machen vorerst die Pfaffen verdächtig, lächerlich, decken alle ihre Scandalen und Betrug auf. Wir stellen in Almanachen, fliegenden Blättern u.s.w. unvermerckt, - zuweilen laut, um die Ohren nach und nach dar,an zu gewöhnen, Fürsten, Adel, und Despoten als synonyme Begriffe auf. Ist Pfaffenkredit dahin, so ist es auch um den Aberglauben, geoffenbarte Religion genannt, die an Pfaffenexistenz und Einfluß gebunden ist, geschehen. Sind Fürsten, die auf ihre Würde halten, in den Augen des Volcks nichts als Despoten, Fürsten aber und ihre Trabanten, der Adel, überhaupt nichts weiter, als - Menschen, so ist - ihr Nimbus dahin! (...)

Im Reich der Wissenschaften und der Litteratur geben wir den Ton an, folglich haben wir die besten Köpfe jedes Volcks, jeder Confession, (auch der Ihrigen, mein lieber lutherischer Bruder,) in unsrer Gewalt, ohne daß sie es wissen. Das große einfältige Thema, woraus jeder Virtuose unsrer Tage seine Abhandlung spinnt, ist Philosophie!" (S.248 f.)

"Die Protestanten haben doch auch ihre Fürsten, ihren Adel, ihre Pfaffen, also ihren Aberglauben, also ihre Kette? - und bey dem allen doch auch Menschenfell? (...) Nun, wir haben auch unter Ihnen unsre Verbündeten, und nicht initiirten Werckzeuge, in Logen und ausser denselben. Ich dächte, Sie müßten doch z.B. bemerckt haben, daß eine Menge Ihrer Gottesgelehrten die Dogmatik und die Symbolischen Bücher ins Auskehrigt verweisen; andere die Empfindungen und Gefüle wegpredigen, lächerlich und verdächtig machen; andere den Deism laut affigiren, die Bibel als ein systema abderitico philosophicum behandeln, und Glauben an göttliche Traditionen wegzuräsonniren bemühet sind, u.s.w.?" (S.251-253) "Er ist in aller großen und kleinen Kinder Munde: Deism! Religion der reinen Vernunft! (...) Man muß das Dencken erst allgemeiner, leichter, und also annehmlicher machen. Wenn jeder erst erst dencken kann, dann wird ers auch gern wollen. Indeß dehnt man Preßfreyheit und Toleranz immer weiter aus. Haben Pfaffen erst keine Stimme mehr, so muß es am Ende dahin kommen, daß Deism, der keine Pfafferey zuläßt, und auf Empfindung und Sinnlichkeit nicht beruht, sogar öffentlich geduldeter Cultus wird. Universalreligion der besten und klügsten Köpfe ist er schon, und so wird er am Ende, - wenn schon nicht allgemein, doch herrschend werden. Toleranz aber muß ihm den Weg bahnen. Gewaltsame Reform durchaus nicht. (...) Der Leute, die fürs unsichtbare Augen prätendiren, sollen successiv immer weniger werden. Dazu dient Aufklärung. Die übrigen, die bey ihren fünf stupiden Sinnen bleiben, soll die Toleranz so kirre und kraftlos machen, daß die Vernünftigem nichts von ihnen zu befürchten haben. Wer dann noch übrig ist, und - Symbol braucht, wer dann noch durchaus glauben will, was man ihm aufhefftet, nun, der - bleibe Sclav! Man läßt diesen Plattköpfen die Tradition, die Bibel; aber man behält sich die Exegese vor. Man läßt dem Pöbel die Pfaffen, aber man initiirt sie. Diese deklamiren dann Sittenlehre und beschäftigen so die Engbrüstigen. Sie predigen auf der Canzel Naturlehre, reden vom Ackerbau, von Blitzableitern, kurz von allem, nur nicht von Dogmatik der Bibel, und entwöhnen so nach und nach die Stechhaufen ihrer Heerde von der wollüstigen Weide der Hertzensbehaglichkeit. Die Lämmer aber, die Jugend, wird früh nach andern Grundsätzen geformt, und endlich stirbt doch der alte Hauffen aus! (...) Sie sehen den mächtigen, nimmer ruhenden, alles belebenden, alles zerstörenden, und wiederaufbauenden Genius nicht, der das große Rad der Welt von Anbeginn im Schwung erhielt. Wenn die Gährung vorüber ist, giebt es Sediment. Das ruth; ist nun erst zu behandeln. Verstehn Sie mich? Glauben Sie, wenn Menschheit sich je-recht abgearbeitet hätte, sie würde sich nach Führern sehnen, nach Aerzten, die den Geist des Lebens ihr einhauchten!" (S.257-263)

"Das ist eben der große, dem Cosmopoltism so nützliche Irrthum, daß man Jesuiten mit tummen Mönchen, Möncherey mit Pfafferey, Jesuitism mit Aberglauben verwechselt! darüber werden die feinsten Spürnasen irre, und verlieren die rechte Fährde. Als fanatischer Mönch kann sich der Jesuit verachten, auch verfolgen lassen. Er wünscht, wenn er sein Handwerck versteht, - nichts mehr, als, für alles gelten, nur gerade für das nicht, was er eben seyn will. Vergnügen macht es mir, und jedem wahren Wektbürger, wenn die hochschlauen Protestanten, die bittern Feinde Roms, und doch zugleich die armseeligsten Fürsten-Sclaven, (an die sichtbare, aber desto heimlichere, sichrer würckende Freymaurerey dencken sie nicht!) sich beklagen, daß allenthalben heimliche Jesuiten herumschlichen, um - die Rechtgläubigen auf tausenderley Weise zu Proselyten der römisch-kirchlichen Dogmatik, des Mönchen-Aberglaubens zu machen! Das ist das non plus ultra dieser guten Abderiten! Sie fürchten nur Folgen des theologischen Aberglaubens; gegen Folgen der allgemeinen Aufklärung, der Handlungsconcurrenz, des imaginairen Reichthums, des Luxus, in politischem und philosophischem Verstande, der Betteley, der Armuth an Kopf und im Beutel, der Vervielfachung der Bedürfnisse, der immer grössern Erschwerung der Ehe, die daher entsteht;' der immer äiöern nicht mehr zu steuernden Verwilderung der Sitten, auf deren Milde sie sich so viel zu gute thun; der daher rührenden Verachtung der Gesetze, der Spitzbüberey die nun angewendet wird, sie zu eludiren, kurz, des Universalschwindels, und endlich des allgemeinen Bankerots, zu welchem das alles sie des nächsten führen wird, haben sie keinen Sinn zu protestiren, so wenig, als gegen Freymaurerey, ihren Geist, ihren Endzweck und Ausbreitung bis fast ins unendliche! Indeß schreiben, beweisen, deklamiren, protestiren und warnen sie von Kantzeln und in politischen und geMirten Journalen, für Römischpapistischen Sauerteig, für Tonsur, u.s.w. Gantz gut, wenn die Rede vom liten und 12ten Jahrhundert war, wo tagediebisches faules Geschmeiß in Kutten den Ton angab! Aber itzt? wo Aufklärung, Publizität, Finaz, Industrie, Handlunsgeist, Philosophie, Duldung, Preßfreyheit u. die großen Zauberwörter sind, traut man Rom die - Feuerländische Stupidität zu, mit Möncherey, dem Kinde der Tummheit, würcken zu wollen?" (S.271-273)

"Einige waren gar so schlau, dem Papst gemeine Sache gegen die Bibelfeinde anzubieten, die am Ende, ihrer Meynung nach, doch auch seine eignen seyn, weil sie mit Sr. Heiligkeit so gar sehr ungezwungen umgiengen. (...) Keiner von diesen frivolen Kerlen dachte selbst dran, wie sehr er für Rom arbeite, wenn er die christliche Religion, in ihrem Dolument, der Bibel, untergrub; und die engbrüstigen Rechtgläubigen, die sich's nicht nehmen lassen wollten, vermutheten ehe alles, als daß Rom, - welches indeß in seinem geistlichen gravitätischen Prunck fortging, und die Stadthalterschaft Jesu Christi immer affektirte, - die Karte selbst mische und die große Volte schlage! (...) Dem natürlichen Gang des menschlichen Hertzens liegt nichts näher, als sich ein uraltes Dokument vom Halse zu schaffen, das die Freyheit des Denckens und Willens so sehr einzwängt, und alles auf Glauben gründet, was jenseits dem Monde zugeht." (S.283f) Bald ward's Modenphilosophie, sie (se. die Bibel) hie und da lächerlich zu finden, und die Authenticität des Canon zu bezweifeln. (...) Halten Sie es also nie für pure theologische Schattenfechterey, wenn die Critic den Canon mustert, exegitisirt, berichtiget, und ausschneidet, his am Ende die Bibel zum Dokument des reinen Deism herabgebracht ist. Wenn gleich auch protestantische, oder auch blos philosophische, nicht initiirte Künstler, dies Handwerck treiben, so ist doch der Geist, der sie anfacht, nichts weniger als pur theologisch, oder ihre Arbeit blos abstract; wenigstens sind es die Folgen nicht. Es ist der Geist der großen tiefen Politik, des Cosmopolitsm, der tausend Sprinfedern hat, alle Finger und Köpfe zu beschäftigen. Er ist es, der zugleich, um das große System der politischen Universalmonarchie Roms zu beschleunigen, die Aufklärung, und alles, was sich durch sie bis ins gräntzenlose Bedürfnis für Verstand, Leidenschaft, und Geschmack treiben läßt, auf den höchsten Schwindelpunct exaltirt. Er spannt alle Hirne zu Industrie, und Speculation in jedem Sinn; er nährt und lenckt, unbemerekt (durch Jesuitisch Geld, Lotto, Kunst und Einfluß auf Europens großen Commerz,) den Nerventreffenden Luxus; er hebt Fabriken und rafinirten Handlungsgeist; zeddelt Jalousien unter den handelnden Völkern an; alle trachten nach Uebergewicht; die Staats schulden vermehren sich von Jahr zu Jahr, und Köpfe und Hertzen gerathen in ewigen Wirbel. Er mischt und knetet Armuth und Reichthum, Unglauben und Aberglauben, Freyheit und Sclaverey so magisch untereinander, daß am Ende Universal-Bankerot ausbrechen muß, und dann der klügste Patriot das Ruder unmuthig hinlegen und sein Staatskähnchen vorm Winde hertreiben lassen wird. So soll physisches, politisches und religiöses Bedürfnis aufs höchste getrieben, Herz, Muth und Verstand mürbe machen, der Kopf über sich gerichtet, und der Protestantism, der Vater der Aufklärung, ohne das mindeste zu ahnden, für lauter Licht stockblind und damisch gemacht werden. Alle dies wohlberechnete Manege, das ich Ihnen hier en gros zeichne, sieht der gewöhnliche Philosoph für Inkonsequenz und Widerspruch an, und - also für nichts weniger, als Theil eines gedachten soliden Plans, und er vergißt, daß Menschen, die einmal beginnen zu dencken, durch Aberglauben nicht mehr gegängelt werden können." (S.284-287)

"Daß Priester, in spätem Zeiten, den Sitz der stolzen Consuln einnahmen, änderte gar nichts an Wesen, nur an der Form. Kehren Sie Sich nie an der Mütze unter der dreyfachen Krone, sehen Sie nie auf den geistlichen Oberherrn und seine bekuttete Garde. Dies ist weiter nichts, als Redouten-Mummerey. Der große wahre Punct ist Alleinherrschafft der kalten Vernunft über Menschenköpfe, und Hertzen. War es heute schon dahin gediehen, daß der Oberpriesterliche Schimmer Roms Ansehen und Einfluß allgemein hinderte, Sie sollten bald sehen, mit was der heilige Vater seinen Apostolischen Schmuck vertauschen würde! Allein, bis dahin sind wir noch nicht! Noch ertrüg die Menschheit dies Schauspiel nicht. Vorerst erhält man also noch; - aller Abzüge ohngeachtet die der päpstlichen Cammer durch die Finanzoperationen der Fürsten gemacht werden, - doch das Oberbischöffliehe Dekorum, weil man es noch hie und da braucht, und läßt mercken, daß einem nur daran, und am Heil der christkatholischen Seelen gelegen sey. Die feinern Protestanten aber, die nun schon weit mehr entpriestert sind, als die Catholiken, und denen, ihrer Bibel'ohngeachtet, der Deism, wegen der Denck- und Preßfreyheit, die sie genießen, leichter zu verdauen ist, als ihren ehrlichen catholischen Brüdern, körnt man mit Religionsvereinigung , und Philosophie . Man predigt ihnen Sittenlehre für den - Verstand, und sagt ihnen, daß nur die Pfaffen-Dogmatik, (also die Bibel, an die sie dabey gar nicht dencken, sondern an die Symbolischen Bücher!) der Vereinigung entgegen stehe. Man befördert die Toleranz immer mehr unter ihnen. Man bohrt sie mit Ehrbegierde, philosophischer und darum duldsamer zu seyn, als es die Catholische Confession sey. Sie beissen an den Angel, und bauen ihren catholischen Brüdern Kirchen, indeß die catholischen weltlichen Fürsten unter den Mönchen aufräumen. In diese neuen Pflantzstätten schickt man nun geschmeidige freundliche Priester, heimliche Jesuiten, und läßt aie schwatzen, wie Pater Schorenstein in Berlin. Diese, mit allen Künsten der Weltklugheit ausgerüstet, predigen Sittenlehre, Bruderliebe, Toleranz; bieten beede Hände zur Vereinigung, machen alles leicht, breiten unter ihren Schäflein den nemlichen Geist aus, bis am Ende kein Mensch mehr wissen wird, ob irgend ein Unterschied zwischen den drey Confessionen sey. So wie sie, an einigen Orten, einander schon die Kirchengeräthe borgen, und das als eine acte de l'heroisme sorgfältig in allen Zeitungen ausposaunen lassen, so werden sie einander im kurtzen auch die Priester borgen. Der Pastor wird die letzte Oelung geben, und der Weltpriester am Reformationsfest erzälen, daß Doctor Luther doch ein Mann von viel Verstand gewesen sey. Das wird der große Moment der endlichen Vereinigung seyn. Finden die Menschen erst keinen Confeßions-Unterschied mehr, was bleibt ihnen dann übrig, als - natürliche Religion? Das ist der mystische Zustand, auf welchen Ihr Protestanten ja selbst harret, und ihn wünscht, wenn Ihr - von einem Hirten und einer Herde redet." (S.29o-293)

"Wir benutzen schon vorhandene, oder erfinden neue geheime Gesellschafften. An keinen Angel beissen die Menschen lieber an, als - an den, den sie nicht sehen, an - Geheimnis! wir werben dadurch in unglaublicher Schnelligkeit. So lange es nutzt, würcken wir durch diese geheime Gesellschafften, und lencken ihren Einfluß. Sind sie uns - auf irgend einem Würckungspunct hinderlich, oder nachtheilig, oder überflüßig, so beleuchten wir selbst zuerst sie öffentlich, und predigen Publizität, deklamiren gegen diese Gesellschafften, als wahre Treibhäuser des Aberglaubens, und das Phantom löset sich auf.

Nun meynen religiose und politische Tausenkünstler, das sey ihr Werck, und düncken sich sehr klug. Dominikaner, Bettelmönche, Handlungsgeist und Protestantism verfolgten von jeher die Jesuiten, und nie befanden sie sich besser als itzt! Mönchische Politiker, und politisch seyn wollende Mönche hetzten hie und da die Freymaurer, und wir lassen es geschehen, daß es nur hie und da geschehe, gönnen den guten Leuten den Spaß, ein großes Stück ausgeführt zu haben, und legen, ihnen unter der Nase einen neuen Operationsplan an, eine Nuß, an der sie gewöhnlich Jahrhunderte kauen, und wenn sie sie auch endlich aufbeissen, so finden sie - Staub, - höchstens ein Würmchen! rufen: Hoja! wir haben den Leviathan gefunden, und singen: Te Deum!" (S.294-296)

"Sie werden im Studium der eigentlichen Ordensgeschichte nähere Data gewahr werden, und Ihre Denckkraft an der Ausmessung des ungeheuren Raums üben können, welchen der Orden, gleich einer diamantenen Kette, umschließt; werden gewahr werden, wie von je her, er allenthalben Einfluß hatte, und wie nahe wir dem Zeitpunct stehen, da er, in seiner Königsbinde, frey und allgewaltig hervortreten, jedem Voruttheil mit ehernem Fuß aufs Genick treten, die Menschheit entfesseln, sie in ihre ursprünglichen Rechte unantastlicher geheiligter Freyheit zurücksetzen, und - das goldene Weltalter wiederherstellen wird!" (S.216 f.)

* * *

Anmerkung:

Die vorstehenden Auszüge aus v. Goechhausens "Enthüllung des Systems der Weltbürger-Republik" referieren die leitenden Ideen des Illuminatenordens, so wie er von Bode, der nach Weishaupts Rückzug die Leitung des Ordens übernommen hatte, vertreten wurde. Von Goechhausen, der geheimer Kammerrat in Eisenach war, schrieb diese Abhandlung, in der die wahren Absichten eines Systems internationaler Verschwörung erstmals aufgedeckt wurden, nach Gesprächen nieder, die er mit von der Bussche und Bode geführt hatte (wie aus dessen - Bodes - Reisetagebuch hervorgeht). Er wollte damit seine Zeitgenossen auf die teuflischen Pläne und die unheimliche Gefährlichkeit dieser Geheimgesellschaft aufmerksam machen, befürchtete aber schon damals, daß die Enthüllungen für viele um 2o Jahre zu spät kommen würden; man beachte: drei Jahre vor der Franz. Revolution, an deren Ausbruch übrigens die beiden erwähnten Illuminaten - Bode und von der Bussche - wahrscheinlich keinen geringen Anteil hatten.

Hier handelt es sich nicht um pseudo-mystizistische freimaurerische Verschwommenheiten über Urim und Turim, sondern um den Klartext eines handfesten Programms, in dem die Vernichtung der wahren Religion und der Monarchie (damals: des hl. römischen Reichsdeutscher Nation) angestrebt wird.

Wenn man noch fähig ist, sich ein Bild von der Macht einer Idee erstellen zu können und man überdies nicht ganz stockblind für die heutige Wirklichkeit ist, sieht man, daß Punkt für Punkt dieses satanischen Programms, welches vor nunmehr fast 2oo Jahren bereits aufgedeckt wurde! mit eiskalter Ruhe und illusionsloser Stetigkeit verwirklicht wurde.

Angesichts dieser Tatsache ist es unfaßbar, mit welcher Naivität man zum einen unsererseits die Gegner meist einschätzt - deren intellektuelle Überlegenheit und Gefährlichkeit man einfach nicht anerkennen will! -, und mit welchen Mitteln man zum andern meint, ihnen begegnen zu können - Feinden, die immerhin 2oo Jahre Erfahrung (und Erfolg!) im Zerstören haben.

Jeder glaubt, noch schlauer zu sein als der Gegner, selbst noch schlauer als der Teufel! Man taktiert munter drauf los, sagt etwas anderes als man meint. Nach außen verteidigt man z.B. immer noch Positionen und Personen, die man unter der Hand längst. aufgegeben bzw. fallen gelassen hat. Man versucht immer noch, durch die öffentlichen Medien Propaganda machen zu wollen, obwohl man schon x-mal von diesen a-religiÛsen Anstalten hereingelegt worden ist. Obwohl man längst weiß, welche Absichten bestimmte Personen, die sich bei uns eingeschlichen haben, hegen, glaubt man noch schlauer zu sein, wenn man dennoch plant, sie weiterhin als Gedlquelle sprudeln zu lassen. Und, das ist ja bekannt, daß Geld nicht stinkt, läßt man sich ruhig auch ein wenig kaufen.

Deckt man dann das naive Taktieren dieser traditionalistischen Krämerseelen auf und stellt sie zur Rede, klingt es einem unisono entgegen: ja die 'Pastoral' verlange dieses Vorgehen. Mich widert diese Umschreibung eines ganzen Systems von sublimer Lügerei genau so an wie das "Aggiornamento" der Reformer. Beide entspringen der gleichen Durchtriebenheit und Feigheit: da das Kriechen vor der Welt, hier das Katzbuckeln vor den Gefühlen (und dem Geldsack) einer unbedarften Oma oder eines Regierungsrates, der es auch gut meint. Wenn einer Krebs hat, ist ihm nicht damit gedient, wenn ihm der Arzt - aus 'pastoralen' Gründen! - nur Hustenbonbons verordnet.

Abgesehen davon merken die von ihrer pastoralen Sorge selbst am meisten faszinierten Naivlinge nicht, daß sie auf diese Weise bereits das Geschäft des Gegners mitbesorgen - der lacht sich schier kaputt.Das Mittel muß dem Zweck entsprechen! Wie soll z.B. so ein fein gesponnenes Netz innerer Verlogenheit der Wahrheit dienen?! (N.B. Das heißt nicht, daß man nicht auf die jeweilige geistige Verfaßtheit der einzelnen Person Rücksicht nehmen brauche.) "Die Kinder dieser Welt sind in ihrer Art klüger als die Kinder des Lichtes", (Luk. XVI,8) sagt Christus. Es ist darum absolut vermessen zu glauben, man könne den Satan mit einem noch raffinierteren Spiel überlisten. Und man überlege einmal ernsthaft, ob man der Kirche, der man sich angeblich annehmen will, dieser geschundenen, verratenen, römisch katholischen Kirche, deren Sichtbarkeit inzwischen gänzlich geschwunden ist! Úb man also ihr mit diesem jämmerlichen 'pastoralen' Taktieren dient. Es ist nicht von ungefähr, daß der Widerstand gegen die Zerstörung der Kirche gerade durch diejenigen wiederum zerstört wird, die die angebliche Rettung der Kirche - dieser einzigartigen Stiftung des Hl. Geistes - mit diplomatischen Tricks (im Klartext, den man im Beichstuhl benutzen sollte: Lügen) betreiben.

Unsere Aufgabe - die einzige, die wir wirklich haben! - ist es, die Wahrheit, die geoffenbarte Wahrheit in unserm Leben zu bekennen, in dem wir uns unter sie, unter den Heiligen Geist stellen und Seine Gnaden erflehen. Der Kampf, den wir zu bestehen haben (an der Seite des hl. Erzengels Michael), ist ein geistiger. Darum sollte wir z.B. die Argumente, die wir wirklich haben, offen darlegen! Sie sind unsere stärksten Waffen, deren durchschlagender Kraft die wenigsten vertrauen. Das Reich, um dessen Ankunft wir täglich im "Vater unser" beten, ist ein Reich der Wahrheit.

In ein paar Wochen ist Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes. Nur durch Sein gnadenvolles Einwirken auf uns sind wir überhaupt fähig, etwas zu vollbringen, was nicht verlorengeht - was den Feinden der Wahrheit schadet. Sein Gnadenbeistand wird für jeden einzelnen von uns immer entscheidender! "Ob tausend fallen an deiner Seite, zehntausend zu deiner Rechten, dich wird es nicht treffen." (Ps. 9o,7)

Eberhard Heller

* * *

HINWEIS:
BEZÜGLICH DER PHILOSOPHIE JOHANN GOTTLIEB FICHTES UND ALLER DAMIT ZUSAMMENHÄNGENDEN FRAGEN KÖNNEN JEDEM INTERESSIERTEN DER DISTRIKTSOBERE DER PRIESTERBRUDERSCHAFT PLUS X., FRANZ SCHMIDBERGER, UND SEIN VORGÄNGER UND JETZIGER THEOLOGIELEHRER IN ZAITSKOFEN, KLAUS WODSACK, EINE KOMPETENTE ANTWORT GEBEN. BEIDE SIND SCHÜLER VON PROF. LAUTH / MÜNCHEN UND HABEN SICH INTENSIV MIT FLCHTE BESCHÄFTIGT: SCHMIDBERGER VIER, WODSACK ÜBER ZEHN JAHRE. WODSACK IST ÜBERDIES €OKTORAND BEI PROF. LAUTH; DAS THEMA SEINER DISSERTATION: FICHTES WISSENSCHAFTSLEHRE NOVA METHODO. BEIDEN WURDE AUF GRUND IHRER VORKENNTNISSE BEI IHREM EINTRITT INS ECONER SEMINAR VON MGR. LEFEBVRE EIN GROSSTEIL DES (THOMISTISCH-SCHOLASTISCHEN) PHILOSOPHIESTUDIUMS ERLASSEN.
 
(c) 2004-2018 brainsquad.de