"SIE STELLEN SICH NEBEN DIE NSDAP"
von
Dr. Siegfried Ernst
(Auszüge aus einem Brief an den DGB-Bezirk Baden-Württemberg, der den DGB veranlaßte,
Strafanzeige wegen Verleumdung gegen Dr. Ernst zu erheben; aus "Der schwarze Brief" 3b)
Sehr geehrte Herren,
aus der Presse entnahm ich, daß Sie an die Landesregierung von
Baden-Württemberg die Forderung stellen auf Errichtung von
"überkonfessionellen Modellzentren zur Erleichterung des
Schwangerschaftsabbruchs" für sog. "Notlagen" oder "soziale
Indikationen". Trotz unseres Protests von zahlreichen Mitgliedern der
evang. Landessynode von Württemberg (der Dr. Ernst angehört;
Anm.d.Red.) und der öffentlichen Ablehnung der sog. "sozialen
Indikation" als "ethisch nicht vertretbar" durch die Evang.
Landessynode (22. April 1972) und auch entsprechende Erklärungen der
katholischen Kirche brachen Sie erneut Ihre weltanschauliche
Neutralität und gaben eine Stellungnahme ab, ohne dazu das Mandat Ihrer
Mitglieder oder den Auftrag der Öffentlichkeit zu besitzen.
Obwohl auch in Baden-Württemberg an manchen Stellen in unvertretbarer
Weise mit dieser "sozialen Indikation" umgegangen wird, genügt Ihnen
offenbar die ständig wachsende Liquidationsrate ungeborener Kinder
immer noch nicht und Sie fordern zusätzliche Abtreibungsmöglichkeiten.
Dabei müssen Sie wissen, daß:
1. Ca 37% der Klinikabtreibungen mit Sofortkomplikationen (12,4%) oder
Spätfolgen (25%) ohne die schweren psychischen, moralischen und
sozialen Schäden verbunden sind.
2. Daß die Bundesrepublik Deutschland als eines der Länder mit dem
höchsten sozialen und wirtschaftlichen Standard biologisch in die
Todeskurve eingetreten ist und die niedrigste Geburtenrate der Welt
hat. Welche Konsequenzen dies für alle Wirtschaftszweige und zahlreiche
Berufe, von der Kindergärtnerin bis zum Lehrer usw. haben wird, müßte
eigentlich jedem Menschen klar sein, der noch einigermaßen in den
Kategorien von Ursache und Wirkung denken kann. Um in Ihrem
Kompetenzbereich zu bleiben: Wenn Ihnen schon die religiöse, moralische
und biologische Seite der Frage einerlei ist, so müßten Sie sich doch
wenigstens fragen, wer denn einmal die Renten jener Arbeitnehmer
bezahlen soll, deren wirtschaftliche Interessen Sie doch laut Ihrer
Satzung und auch Ihres öffentlichen Auftrages vertreten sollen.
3. Daß eine Abtreibung die Tötung eines Menschen und nicht die eines
Tieres ist, und daß das Recht, Menschen zu töten, auch nicht der
eigenen Mutter zugestanden werden kann, wenn nicht wieder die
prinzipiell gleiche Lage entstehen soll, wie beim Holocaust der
Vergangenheit. Sie haben bisher versäumt, den Nachweis zu führen, daß
die bewußte Tötung eines ungeborenen Kindes etwas wesensmäßig anderes
sei, als die Tötung eines schwer kranken Geisteskranken. Dabei weiß
jedermann, daß ein schwer Geisteskranker eine tausendmal größere
"soziale Belastung" für seine Umgebung darstellt, wie ein gesundes
Kind, das dazuhin die "soziale Last" derjenigen, die es heute töten
wollen, einmal mittragen kann, wenn diese selbst alt und krank und für
ihre Umwelt zur "unzumutbaren Belastung" geworden sind.
Mit Ihrer Forderung auf mehr "soziale" Tötungen stellen Sie sich damit
neben die Nationalsozialistische Partei, die ja auch den
"überkonfessionellen Standpunkt des "positiven Christentums" vertrat.
Ich habe diesen Standpunkt in einer kleinen Gruppe bei einer Diskussion
über den sog. 2. oder 3. Weg der Arbeitsverträge für die kirchlichen
Arbeitnehmer eingenommen. Dabei wies ich darauf hin, daß nicht einmal
Hitler es wagte, die Ärzte öffentlich zum Töten aufzufordern und sie
zum Bruch ihrer Berufsverpflichtung "niemals zu schaden und niemals zu
töten" öffentlich zu zwingen. Seine Massenliquidationen fanden unter
dem Siegel strengster Geheimhaltung statt. Heute aber maßt sich der DGB
an, diese Forderung öffentlich an die Ärzteschaft und die
Landesregierung zu stellen. Dabei fehlen den betreffenden Herren dazu
jede fachlichen und offensichtlich auch allgemein notwendigen
Kenntnisse. Als wirtschaftliche Interessenvertretung haben Sie auch
keinerlei Kompetenz oder Recht im Namen sämtlicher Mitglieder derartige
Forderungen zu erheben.
Die bezeichnende Wortwahl, die den Sachverhalt verschleiern soll, um
den es bei der Tötung ungeborener Kinder geht, ist eigentlich
lächerlich, wenn das Ganze nicht so traurig wäre. "Modellzentren11,
welch ein schöner Name für die Realität der Embryonal-Mord-Syndikate,
in denen gegen Geld auf Bestellung, mit voller Absicht, aus nicht
ärztlichen Gründen "sozialer", also wirtschaftlicher Art, massenweise
ungeborene Kinder umgebracht werden, Frauen zeitlebens geschädigt und
Ärzte zu Killern umfunktioniert werden.
Man mag den Herren vom DGB natürlich zu gute halten, daß das schlechte
Vorbild der Bundesregierung und der Abgeordneten der
Regierungskoalition bei dem Betrug mit Worten von Ihnen nachgeahmt
wurde. Denn die Beschreibung, des Tatbestandes, bei der Abtreibung,
wurde ja schon vom Gesetzgeber gefälscht. Während man vor über hundert
Jahren noch nichts genaues über die ersten 6 Wochen des menschlichen
Lebens wußte und deshalb im Gesetz von der "Abtötung einer
Leibesfrucht" sprach, beseitigte man nun diesen Begriff. Statt nach den
modernen Kenntnissen vom "ungebornen Kind", das getötet wird, zu
sprechen, schreibt man, daß "der Schwangerschaftsabbruch" verboten sei.
Man klammert das Rechtsgut, das verletzt wird, bewußt aus, obwohl das
Grundgesetzt und Bundesverfassungsgericht den Schutz des ungeborenen
Kindes als eigenständiges menschliches Leben fordert und
".Schwangerschaft" lediglich ein physilogischer Zustand des weiblichen
Körpers ist, dem dieser Schutz nicht spezifisch gilt. Das Gesetz ist
deshalb schon in seiner Formulierung ein Volksbetrug, der den
Sachverhalt verschleiert, um den es in Wirklichkeit geht. Daß der DGB
für diese "Modellzentren" noch das schöne Wort "überkonfessionell"
kennt, erinnert, wie ich schon sagte, an das "positive" nicht
konfessionelle "Christentum" des Artikel 24 des Parteiprogramms der
NSDAP. Sollte es den Herren tatsächlich unbekannt sein, daß man unter
dem Begriff "überkonfessionell" eine Sache versteht, die ihrer Natur
nach christlich, aber von beiden Konfessionen getragen ist? Eine
Abtreibungsklinik aber ist eine atheistische, antichristliche und
antimenschliche Einrichtung zum Vollzug des modernen Holocaust an den
Ungeborenen. (Vollständiger Text des Schreibens zu beziehen bei:
"Medizin und Ideologie" l.Heft, D-79 Ulm, Postfach 1123)
* * *
AUS EINEM FLUGBLATT DER DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHEN BÜRGERINITIATIVE (DR. GRÖSSLER)
WER zwingt den christlichen Eltern, Schülern und Lehrern gegen ihr Gewissen den Sex-Unterricht in den Schulen auf?
WER verweigert den bayerischen Staatsbürgern das Menschenrecht auf Gewissensfreiheit?
WER läßt in seinem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München ein Modell für eine atheistische Kindererziehung entwickeln?
WER holt linientreue kommunistische Erzieherinnen aus Belgrad in die bayerischen Kindergärten für ein Modellprogramm?
WER begünstigt und finanziert aus Steuermitteln die kommunistische Unterwanderung und Erziehung unserer Kinder?
WER verweigert guten katholischen Priestern der kroatischen Mission die Arbeit in den bayerischen Schulen?
WER benutzt den Gewissenszwang beim Sex-Unterricht und fördert eine
atheistische Kindererziehung durch kommunistische Erzieherinnen des
Tito-Regimes?
ES IST
der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und bayerischer Kultusminister
Professor Dr. HANS MAIER
8000 München 9o, Autharistr. 17, Tel. 089-648249
und seine Helfer
Minist.Direktor Dr. KARL BOCK
8000 München 9o, Rabenkopfstr. 38, Tel. o89-647543
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