MITTEILUNGEN DER REDAKTION
Verehrte Leser!
1. Zunächst einmal meinen Dank all denen, die uns ältere Hefte der EINSICHT zur Verfügung gestellt haben.
2. Da wegen des verspäteten Erscheinens der letzten Nummer viele Anfragen einliefen, wann denn das neue Heft herauskäme, möchte ich zu dem zeitlichen Ablauf der Redaktionsarbeit bzw. des Drucks etwas sagen. Normalerweise dauert es ca. zwei Wochen, bis die redaktionelle Arbeit an einem Heft abgeschlossen und es zum Drucker gehen kann. Für das Ausdrucken, Heften und Versand müssen noch einmal drei Wochen veranschlagt werden, so daß sich eine Vorlaufzeit von ca.fünf: Wochen ergibt. Kommen dann noch bestimmte Gründe hinzu, die die Redaktionsarbeit verzögern, dann kann diese Zeit nicht mehr eingeholt werden. Denn während des Druckes ist eine Änderung des Textes fast unmöglich. Darum passierte es auch, daß die Nachricht vom Tode Lucianis längst bekannt war, wir aber im letzten Heft noch die Bedingungen seiner Wahl diskutierten.
3. Etliche haben sich wegen der schlechten Adressierung beklagt. Dazu kann ich nur sagen: eine Umstellung auf ein besseres System würde uns einige 1000.-DM kosten, die wir leider nicht haben - außer es findet sich ein hochherziger Spender. Bis dahin bitte ich darum, diesen technischen Mangel in Kauf zu nehmen.
4. DENKEN SIE BITTE AN DIE UNTERSTÜTZUNG DER PRIESTER UND SPENDEN SIE, WENN MÖGLICH, REGELMÄSSIG EINEN BESTIMMTEN BETRAG! - VERGELT'S GOTT!
5. Von dieser und der vorigen Nummer können wir in begrenztem Umfang Werbeex. abgeben.
6. Wenn jemand seine Hefte als Buch binden lassen möchte, so können wir auf Anfrage gerne die Adresse eines Buchbinders mitteilen, der- sehr preisgünstig arbeitet.
7. Wir können noch einige ältere Gebetbücher anbieten (Preis zwischen 3.- bis 8.-DM); ebenso warten hier eine ganze Reihe Gebetszettel auf jemand, der sie gerne haben möchte.
8. Bei der Redaktion können hl. Messen bestellt werden (Stipendium min. 10.-DM), Intention bitte bei der Einzahlung angeben. Die Besteller können versichert sein, daß wir die Stipendien nur an rechtgläubige Priester weitergeben!
9. Von unsern Lesern sind in letzter Zeit verstorben: a) der Publizist William S. Schlamm-, Herausgeber der "Zeitbühne"; er lebte zuletzt in Salzburg; b) Herr Dr. Frank A. Hein aus der Schweiz. Möge Gott ihnen ein gnädiger Richter sein R.I.P. Ihr ergebenen Grüßen Ihr Eberhard Heller
SPENDENAUFRUF
München, im Oktober 1978 Verehrte Leser! Gestatten Sie mir bitte höflichst, daß ich mich wegen der Finanzierung unserer Zeitung neben den Appellen in den letzten Heften noch einmal eigens mit diesem "Bettelbrief" an Sie wende. Diejenigen, die die EINSICHT seit Beginn ihres Bestehens beziehen, können sich vielleicht noch an die erste veröffentlichte Jahresabrechnung erinnern. Bereits damals im Jahre 1971/72 konnten durch Begleichung der Abonnementsbeiträge die recht knapp bemessenen Unkosten für Druck, Versand und Arbeitsmaterialien nur etwa zur Hälfte finanziert werden. Der überwiegende Teil der Ausgaben mußte und konnte auch durch Spenden gedeckt werden. (Von einer weiteren Veröffentlichung unserer Jahresabrechnungen haben wir abgesehen, weil die Gefahr des Mißbrauches zu groß war. Als eingetragener Verein müssen wir aber jährlich gegenüber dem Finanzamt über jede Mark Rechenschaft ablegen.)
Jeder von Ihnen weiß, daß sich in den letzten Jahren überall die Preise rapide erhöht haben; der Papierpreis hat sich mittlerweile verdoppelt. Da außerdem der größte Teil der Arbeit ohne entsprechende Bezahlung freiwillig geleistet wird, so daß die vorhandenen Gelder fast ausschließlich für Druck, Porto und Materialkosten verwandt werden können, machen sich die steigenden Preise besonders bemerkbar. Hinzu kommen noch die inzwischen erheblich gewachsenen Verpflichtungen, die dem Freundeskreis über die Herausgabe seiner Zeitschrift hinaus erwachsen sind, und denen er, so gut es geht, auch nachkommen möchte: sei es u.a. der Versand von religiöser Literatur in Ostblockländer oder die Unterstützung von Priestern, wobei wir in vielen Fällen - aus verständlichen Gründen - die Namen der Betroffenen nicht publizieren können.
Wie wir bereits in der letzten Nummer angekündigt haben, dürfen wir aus steuerrechtlichen Gründen keine festen Abonnementsgebühren mehr erheben - andernfalls müßten wir Umsatzsteuern bezahlen. Darum sind wir nun durch und durch auf Ihre freiwillige Unterstützung angewiesen. Wir bitten herzlich darum, die Freiwilligkeit der Spende für ein Abonnement nicht zu mißbrauchen. Im Normalfall wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns für ein Jahresabonnement und die übrigen Aufgaben ca. 30.- bis 40.-DM zukommen ließen. Ich hoffe, daß Sie,verehrte Leser, unsere religiöse und kirchliche Position teilen und aus dieser Anteilnahme mithelfen wollen, unsere nicht ganz leichte Aufgabe gegenüber Gott und seiner Kirche zu erfüllen, und daß Sie auch bereit sind, die entsprechenden finanziellen Mittel dafür zu spenden. In diesem Zusammenhang können wir Ihnen versichern, daß wir weder von falschen Freunden Geld annehmen noch uns anderweitig kaufen lassen.
An dieser Stelle sei ganz besonders denen gedankt, durch deren großzügige Unterstützung uns die Herausgabe der EINSICHT bisher überhaupt möglich war.
Unsere Pflicht ist es, die Wahrheit unseres katholischen Glaubens unverfälscht durch die Zeit hindurch zu bezeugen, und, soweit das in unsern recht begrenzten Kräften steht, Klarheit in das Dunkel zu tragen, in das heute die sogenannten Amtsträger die ihnen anvertraute Herde zu führen versuchen. Darüber hinaus möchten wir durch gezielte Hinweise und Verhaltensvorschläge versuchen, Ihnen zu helfen, die jetzige Zeit der Prüfung zu bestehen. Und jeder von Ihnen sieht ja selbst, daß dies bei der sich immer mehr verwirrenden Situation nicht leichter wird - man denke nur an die Schwierigkeiten einer klaren Beurteilung der beiden letzten sog. Konklave und der Beantwortung der Frage, welche Konsequenzen sich daraus in kirchlicher Hinsicht ergeben. Unsere Zeitschrift ist ein Kampfblatt, das das verräterische Treiben der abgefallenen Hierarchie zu geißeln hat. Sie stellt auch Fehlhaltungen in den eigenen Reihen dar, obwohl das vielen nicht paßt. Sie möchte aber auch den Gläubigen den Trost vermitteln, den die Kirche Christi denen verheißt, die Gott lieben.
NUR DURCH IHRE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG KÖNNEN WIR UNSERE AUFGABE AUCH WEITERHIN ERFÜLLEN! SPENDEN SIE DARUM FÜR UNSER GUTES WERK ! *)
Bitten wir Gott, daß Er seine Kirche aus der heutigen Drangsal befreit und die Zeit Heimsuchung verkürzt, damit wir dort bleiben dürfen, wohin uns Sein Sohn berufen hat: in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Für Ihre Unterstützung, auch im Gebet, ein herzliches 'Vergelt's Gott' Im Namen des Freundeskreises e.V. der Una voce Gruppe Maria München
*)Spendenquittung auf Wunsch.
Ihr sehr ergebener Eberhard Heller
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