SATANISCHE ZIELE
von E. von Loebecke
Vorbemerkung: Unter diesem Titel erschien im Oktober-Heft des "Fels" ein aufschlußreicher Artikel über die eigentlichen Absichten der Sexualerziehung. Der Verfasser ist Mitglied der Europäischen Bürgerinitiative zum Schutz der Menschenwürde, auf die wir in EINSICHT bereits mehrfach hingewiesen haben, um deren (begrenzte) Zielsetzung ebenfalls zu unterstützen. Hier ein Auszug: Hessen ist in der Sexualerziehung tonangebend und benützt sie zur politischen Revolte.
Der maßgebende Vertreter der marxistisch-emanzipatorischen Erziehung der "Hessen-Professor" H.J. Gramm, erklärt ganz offen: Wir brauchen eine sexuelle Stimulierung der Schüler, erstens zur sozialistischen "Umstrukturierung" der Gesellschaft, und zweitens, um den "Autoritätsgehorsam" einschließlich der Kinderliebe (zu den Eltern) gründlich zu beseitigen. (Ebenda - Die preiswerte kleine Broschüre von Dr. F. Wiedemann sollen alle Eltern lesen, damit sie den Verderbern ihrer Kinder - nun einmal in marxistischer Sprache - "die Maske vom Gesicht reißen" und den Rauchschleier ihres soziologischen Jargons durchstoßen können.)
Zweck und Ziel, und damit auch Folgen der "Sexualerziehung" werden im "Unterrichtmaterial" der H.R.-R. wie folgt bezeichnet: "Aufhebung" der Familie, der Ehe, der elterlichen Gewalt, der kindlichen Bindung an Mutter, Vater und Familie und damit der gesamten "autoritären Gesellschaft" wie Staat, Kirche, und das "Narrenparadies" der Älteren - durch die "sexuelle Befreiung" insbesondere der Jugend als dem Träger der proletarischen Revolution.
Nur durch Sexualerziehung des Kindes könne die Familie zerstört werden, "die den Menschen für die bürgerliche Gesellschaft funktionsfähig" mache; sie sei die "Agentin des bürgerlichen Staates", durch den Vater Vertreterin des "staatlichen Unterdrückungsapparates" und der staatlichen Gesetze (Verfassung); nur die Sexualerziehung ermögliche die Beseitigung der christlich-abendländischen Kultur und jeder "patriarchalischen Religion". Die sexuelle Befreiung bedeute Untergang der Ehe, ermögliche die Aufhebung der ehelichen Treue. Als Vorbild wird ständig die bolschewistische russische Oktoberrevolution von 1917 herangezogen.
Es begann mit der sogenannten "antiautoritären Erziehung" zum Widerstand gegen jede Autorität und jede Ordnung, ohne die kein Gemeinwesen bestehen kann, mit der Vergötzung unreifer Jugend und Herabsetzung der älteren Generation, mit der "emanzipatorischen" Erziehung zur "Befreiung" aus allen Bindungen der Gemeinschaft, der Kultur und Religion, die dem Menschen Halt und dem Leben einen Sinn geben - verständlich, die dem Menschen Halt und dem Leben einen Sinn geben - verständlich, daß heute viele Jugendliche behaupten, sie ständen vor einem Leben der Sinnlosigkeit -, schritt fort zur "Emanzipation der Frau" aus der "familiären Unterdrückung", zur Herabsetzung der Familie, der Ehefrau und Mutter (vom Volk zur Gesellschaft), zum Einsatz als "Produktionsfaktor" oder Herabwürdigung als Sex und Lustobjekt in Massenmedien und Werbung, zur "Liberalisierung" des Sittenstrafrechts, zur Freigabe der Pornographie und der Kindstötung, zum "Fortschritt" in die Barbarei, in die Selbstzerstörung. Ehe- und familienfeindliche Gesetze folgen.
Die Folgen dieser vorsätzlichen Zerstörung sind bekannt. Auf diesem Nährboden wuchs auch der politische Terror, seine Mitläufer und Sympathisanten. Hieran sind auch die sich "christlich" nennenden Parteien aktiv beteiligt, und, was besonders schwerwiegend ist, auch die evangelische Kirche! (und besonders der "katholische" Verbandsvorsitzender Prof. Maier, dessen Macht und Ansehen bei den deutschen "Bischöfen" ins unermeßliche gestiegen ist. - Verständlich: er beißt die "Bischöfe", wie er selbst sagte, nicht ins Bein. [Anm.d.Red] ) *) Mit der permanenten sogenannten "Sexualerziehung" sind im Rahmen anderer Maßnahmen zur Zerstörung von Ehe und Familie (s. H. Schoeck, "Schülermanipulation", Herderbücherei, Band 565) nach teuflischem Plan drei Phasen erfaßt.
Zunächst im Grundschulalter soll das Kind durch die öffentliche Darlegung der ihm unbekannten geschlechtlichen Intimsphäre der Eltern einen schweren Schock erleiden, in Verzweiflung gestürzt und zum Ekel und Abscheu gegen die Eltern und Erwachsenenwelt indoktriniert werden. Die elterliche (geschlechtliche) Liebe wird als purer Egoismus suggeriert. Für die zweite Phase wußte W. Reich als Schüler von S. Freud sehr gut, daß diese Sexualität in der Pubertät die Scham als den von der Natur errichteten Schutzwall zerstört, hinter dem sich die so empfindliche Phase der Geschlechtsreifung und schließlich der körperlich-seelische Ausgleich zur Bildung einer innerlich gefestigten Persönlichkeit ungestört vollziehen soll. Ist dieser permanente Angriff auf die Scham an sich wiederum eine schwer strafbare Kindesmißhandlung mit oft schweren psychischen, teils auch physischen Folgen (auch Verdrängungsneurosen), so wird vor allem die geistig-seelische Reifung zur selbstverantwortlichen Persönlichkeit gestört bzw. verhindert.
Der von den Neo-Marxisten so gern mißbrauchte S. Freud sagte daher mit Recht: "Der Verlust von Scham ist das erste Anzeichen von Schwachsinn." Eine für manche vielleicht harte, aber klare Feststellung. Es folgt dann als dritte Phase die Brutalisierung durch Materialisierung der Triebausübung, mit allen Möglichkeiten egozentrischen "Lustgewinns", der das Mädchen, die Frau, zum beliebig auswechselbaren Lust-Objekt, zum Befriedigungsmaterial herabwürdigt; man gaukelt den Jugendlichen vor, daß "der Genuß ohne Reue" der einzige Sinn des Lebens sei. Zu spät erkennen sie den Betrug, flüchten aus der Vereinsamung oder Verzweiflung in Rauschgift, Alkoholismus, Selbstmord, werden kriminell oder nehmen als "Terroristen" bzw. deren Helfer den Kampf gegen die ihnen verekelte Welt auf, verfolgt von jenen, die sie dazu "erziehen" ließen. Die offenen und verschwiegenen, die direkten und indirekten Folgen sind kaum aufzählbar.
Daß junge Menschen dadurch unfähig werden, eine verantwortungsbewußte Ehe zu führen, entspricht den Zielen dieser Bundesregierung (und denen des bayerischen Kultusminister. [Anm.d.Red.] Auch jede religiöse Erziehung soll damit unmöglich gemacht werden. Ein bekannter Kinder-Neurologe bezeichnet diese sogenannte "Sexualerziehung" als eines der schwersten kollektiven Verbrechen dieser Jahrhunderthälfte angeblicher "Menschenrechte", weil hier brutal, unter Mißbrauch der Staatsgewalt, das wehrlose unmündige Kind um seine geistig-seelische Reifung, seine Kultur- und Liebesfähigkeit gebracht und seine Persönlichkeit zerstört wird. Hier werden die Grundlagen jeder Kultur aufgehoben, die grundlegenden Artikel des Grundgesetzes durch rechtswidrigen "Erlaß" diktatorisch außer Kraft gesetzt und der "freiheitliche Rechtsstaat" aus den Angeln gehoben. Hier werden unsere Kinder und Jugendlichen zur materialistisch-atheistischen Weltanschauung erzogen, hier wird das "Material" herangezogen für die "proletarische" Revolution (nach Juso-Forderung für die bolschewistische - s.b. Unterrichtsmaterial des Hessischen Kultusministers). Da läßt sich nichts tarnen durch angeblich "neue wissenschaftliche Erkenntnisse", nichts verharmlosen und nichts durch "Veränderung der Sprache" oder feigen Opportunismus beschönigen. Hier wird kriminell unter Mißachtung einschlägiger Strafgesetze und mit psychologischem Terror versucht, jenes Chaos zu schaffen, aus dem der Ruf nach der rücksichtelosen kommunistischen Ordnungsmacht erschallen soll, auf den der Ostblock wartet. In der Sowjetunion ist jede Art schulischer "Sexualerziehung", jede öffentliche sexuelle Anreizung streng verboten - aus der Erfahrung der Revolution bis 1926 (die der Hess. Kultusminister uns über den Großmeister Reich anpreisen läßt), als "triebbefreite" Kinderhorden plündernd, raubend, vergewaltigend und mordend durchs Land zogen.
Anmerkung: *) Auf all diese Verbrecher trifft zu, was Christus von denen gesagt hat, die die Kleinen verführen: "Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, daß ein Mühlstein um seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde." (Matth. XVIII,6 f)
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