"'OPERATION 76' UND DIE WELTKIRCHE"
Unter diesem Titel erschien in der Zeitschrift "Morgenland" - 7541 Bieselberg folgender Artikel von W. Henry Mac Farland, der dem "Mount Zion Reporter", April 1973 entnommen ist.
Auf dem 18. Nationalen Kongreß der kommunistischen Partei der USA im Juni 1972 in New York City hat man erneut das Programm der Partei bekräftigt, das in einem endgültigen Zehnjahresplan seit 1966 gipfelt. Diese Planung sieht vor, daß die Vereinigten Staaten mit Wirkung vom 4. Juli 1976 in eine Sowjetorientierte Weltregierung aufgenommen werden. Als weitere Grundlage dieses Unternehmens dient eine von Moskau ausgehende Planung seit Anfang der 70er Jahre mit der Gründung einer 'Kirche der Weltbruderschaft'. Der Sitz der Weltkirche soll in Jerusalem sein. Voraussetzung ist die Einheit zwischen Kirche und Staat.
Zuvor sollen Protestanten, Katholiken und Juden in einen Nationalrat der Kirchen aufgenommen werden. Durch Beschluß des obersten Gerichts der USA sollen laut Gesetz alle Kirchen, Sekten und freien Evangelisten legal in die Körperschaft aufgenommen werden. Alle, die sich dem Zusammenschluß entziehen, sauen wirtschaftlich abgedrosselt und dann verfolgt werden. Dieser Nationalrat der Kirchen wird im Weltrat der Kirchen aufgehen und in der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat ein soziales Evangelium bringen. Widerstrebende gegen den Zusammenschluß werden als Extremisten und Geisteskranke angesehen, die eine Bedrohung der Geistesverfassung der Nation darstellen.
Unter der Planung 'Operation 76' werden Begriffe wie Göttlichkeit, Erlösung, biblischer Wortglaube, Geistesmoral als Anzeichen potentieller Geisteskrankheit bezeichnet. Vorauslaufende Gesetzesvorlagen sollen bereits ab 1973 dem US-Kongreß zugeleitet werden. Die Gesetzgebung wird bekannt als nationales Gesundheitsgesetz des Gemeinwesens (National Community Health Act). Im Artikel II werden Beschränkungen auferlegt auf Organisationen und einzelne, die den Richtlinien widerstreben mit gleichzeitigem psychologischen Test. Es wird ferner eine Neufassung der Bibel beantragt, die die Douny-Übersetzung der Katholiken und die revidierte Standardübersetzuruder Protestanten ersetzen soll. Die 'entwickelte Weltbild' soll die Grundlage für die Einheit des Weltchristentums sein, wobei alle Göttlichkeit von der zweiten Person der Gottheit genommen werden soll. Die Kreuzigungstatsachen sollen ausgelöscht werden. Kirchen, Gemeinschaften und freie Evangelisten die die Kreuzigungsgeschichte veröffentlichen und predigen, werden mit Gefängnis bestraft. Die Gesetzgebung, die Kreuzigungsgeschichte aus den Bibeln herauszulösen, wird von der Anti-Verleumdungs-Liga (Anti-Defamation-League) bearbeitet und hat bereits Gesetzesentwurf zur Vorlage beim US-Kongreß, lange bevor die Weltbibel in Erscheinung treten soll, die von der Liga ebenfalls bearbeitet wird."
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