SCHLEYER, UND WIE ES DAZU KAM
von Eberhard Heller
Nach den schrecklichen Morden der Terroristen fragt man heute allenthalben nach den Ursachen, nach dem geistigen Nährboden, auf dem solche Saat aufgehen konnte. Wir tun das auch. Da werden häufig Herr Böll (Nobelpreisträger) und der "Spiegel" genannt, die die Terroristen hofiert hätten. Auch Herr Brandt (ebenfalls ein ((Friedens)) Nobelpreisträger) wird zu denen gezählt, die durch ihre jahrelange Verharmlosung ("sie haben zwar andere moralische Vorstellungen, aber sind alle guten Willens") - und die er (unfaßbar in der heutigen Situation!) auch weiter aufrecht erhält! -, den Samen des Terrorismus haben gedeihen lassen. Natürlich gehören hierhin auch der "Stern" und die ganze intellektualistische Linksschikkeria, die perversen Schreier, Verleumder, Lügner, die heute die offizielle Publizistik bilden una mit den Terroristen offen sympathisiert (haben).
Aber die eigentlichen Gründe für solch moralische Peruersion liegen tiefer. Nicht nur Franz Joseph Strauß betont immer wieder, daß an diesem Elend auch Professoren und Theologen schuld seien, sondern auch der Publizist Haigert, der in seiner Person sicherlich als religiös "Außenstehender" zu betrachten ist. Auf die Frage im Schweizer Fernsehen am Tage der Entführung von H.M. Schleyer und der schrecklichen Morde , wo denn letztlich die Ursachen für diese Greueltaten zu suchen seien, nannte Haigert bestimmte Theologenkreise. Und das stimmt ganz genau!
Leute wie Gollwitzer predigen offen den Rufmord. Aber auch der und noch etliche andere Anti-Theologen sind nur kleine Lumpen im Verhältnis zu den abgefallenen kirchlichen "Oberhirten", die durch ihren Abfall vom wahren Glauben und der wahren Moral erst den Boden bereitet haben, auf dem der Samen der Empörung erst richtig aufging und wachsen konnte. Alle predigen die "Befreieng", die die Terroristen nur konsequenterweise in die Tat umsetzen - um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: beide meinen die Befreiung von Gottes Gebot. Selbst vollkommen exotische "Bischöfe", die bei uns zum Sammeln auftauchen, sind stolz auf ihre Leute, die am Konzept einer "Theologie der Befreiung" basteln. Was soll denn da anderes herauskommen als der Aufruf zur Revolution, zur totalen Zerstörung!
Der Staat als Rechtsinstitution kann die Kirche als (u.a.) Institution der Moral nicht ersetzen. Wenn die Moral, die von der Kirche durch Vor-Leben repräsentiert werden soll, von eben diesem speziell dafür eingesetzten Institut verraten, pervertiert und verhöhnt wird, bleibt substantiell rein nichts mehr übrig, was für einen für jedes Gemeinwesen notwendigen moralischen Grundkonsens dienlich wäre. Paul VI. hat durch sein Hofieren der Massenmörder wie Idi Amin - und wie sie alle heißen - die Mordbuben in der zivilisierten Welt erst richtig salonfähig gemacht. Daran besteht kein Zweifel, denn auch er möchte die Welt gern 'befreit" sehen.
Komme mir nun ja keiner und halte mit vor: er hat sich aber doch als Ersatzgeisel angeboten. Das hat niemand ernst nehmen können, am wenigsten er selbst.
Beten wir zu Gott, daß er uns verschone und daß er den getöteten Opfer die ewige Ruhe geben möchte und die moralisch Pervertierten zu neuem Leben erwecke.
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