DIE REALITÄT DES JÜDISCHEN MESSIANISMUS
aus: Bulletin indép. 100 übersetzt von Dr.Ambros Kocher, Solothurn
"In Wirklichkeit wird die Welt regiert von ganz andern Persönlicnkeiten, als sich jene vorstellen, die nicht sehen, was hinter den andern vor sich geht" (Benj. Disrael 1844). Die russische Monatsschrift: "Free World Carpatho-Russian monthly" gibt im Juni 1973 Auszüge aus dem "Journal d'un rabbin de banlieu", die weiterhin aktuell bleiben. Man stellt hierin fest "die Notwendigkeit einer immer engeren Zusammenarbeit zwischen Judaismus und Christentum", um daraus nach und nach den dogmatischen Begriff Christi zum Verschwinden zu bringen; daraus entwickelt sich das Christentum zu einer Fortsetzung und zu einem Instrument des Judaismus. Der Autor sagt: "Wir beginnen jetzt die jüdische Ära, in welcher unsere Kräfte mittels dor antinationalen Bewegungen zur Geltung kommen. Das führt schließlich zur Einsetzung einer Gesellschaft ganz neuen Typus. Ich nenne das die Entwicklung der Judaisierung des Christentums, denn das Christentum bildet den Transmissionsriemen, mittels welchem die neue Gesellschaft eine jüdische sein wird." Das ist nichts anderes als eine Wiederauflage des vieltausendjährigen Traumes der Herrschaft des "auserwählten Volkes" über die Welt, ausgehend vom symbolischen Reiche Israels und Dank dem kommenden Messias. Gerade deswegen schlugen die jüdischen Notablen Christus ans Kreuz, der bei allem seinem von den Propheten vorausgesagten Königtum sich weigerte, die Rolle eines nationalen Hauptes zu spielen; denn sein Reich ist nicht von dieser Welt. Und wer wird dieser Pseudo-Messias der Juden sein? Niemand als ders als der Antichrist. |