Die neue ‚Messe’ – ein Trug vom Anfang bis zum Ende!
Von Eugen Knockl
Die Verwerflichkeit der sog. neuen 'Messe', die getragen wird von dem Gedanken: „Öfter mal was Neues", wird am besten offenbar, wenn man sie aufmerksam (von Andacht kann ja keine Rede sein) mitfeiert. Sie beginnt mit der 'Eröffnung' und somit genau so wie irgendeine weltliche Versammlung. Bereits beim „Confiteor“ - falls überhaupt eines gesprochen wird - beginnt es zu hapern. Großzügig werden alle Heiligen beiseite geschoben. Sie, die unsere mächtigsten Fürsprecher bei Gott sind, verschmäht man. - Man versucht sich selbst zu helfen, wenn es dabei auch immer weiter abwärts gebt!
Mit "Herr, erbarme Dich" können genauso gut auch die Tiere gemeint sein, also die gesamte Kreatur. Das ausgelassene 'unser' wäre demnach hier am Platze und von ganz großer Bedeutung!
Das Kirchengebet, zu den ohnmächtigen Laien gesprochen, statt zum allmächtigen GOTT gebetet, ist etwa derselbe Unsinn wie das "Volks-Confiteor".
Bei den 'Opferungsgebeten' geht es dann wieder etwas humaner zu. Meist wird ein Lied gesungen, denn so fällt es der großen Masse der Gläubigen nicht auf, daß diese Gebete gar keine Opferungsgebete mehr sind, sondern nur mehr Dank-Gebete. Zwischen einem Opfer und dem Dank ist aber ein gewaltiger Unterschied!
Die Präfation, diese feierliche Einleitung der hl. Wandlung sucht man im neu aufgelegtem Schott-Mesebuch meist vergebens.
Wen wundert es da, wenn der Frevel in den gefälschten Wandlungsworten seine Krönung findet? Eigentlich sollte es jedem klar sein, daß mit erdachten herten nicht gültig konsekriert werden kann. Indem dies aber nicht jedem Laien und auch nicht jedem Priester so klar vor Augen steht, wie es eigentlich sein müßte, findet sich der große Erfolg, den die höllischen Mächte in unserer Zeit über die Kirche errungen haben, voll bestätigt. Denn was könnte es sonst für eine Macht sein, die solch Verwerfliches erschafft und ihm zum Sieg verhilft, als die der Unterwelt.
Die Fälschung geht weiter beim "Vater unser". Das einzige, das man bei diesem Gebet des Herrn 'verdeutschen' hätte können, wurde belassen: Nämlich, statt "Vater unser" "Unser Vater" zu beten!
Bei der Kommunion kann man dann wieder etwas beruhigter sein, infolge der meist nicht zustande gekommenen Wandlung. Da dieser heute in fast allen Fällen die rechte Intention, also die rechte Absicht und der rechte Glaube fehlt, käme sie selbst bei Verwendung der richtigen Konsekrationsworte nicht zustande. Wenn man nämlich irgend etwas im erzählenden Ton verträgt, so wird es deswegen noch lange nicht Wirklichkeit. "Erzählt" ist eben nicht getan, der Unterschied ist ganz gewaltig.
Das Ende ist, wie bei allen weltlichen Dingen, so auch hier ein krasses: Das Schlußgebet, dem das Wichtigste fehlt, nämlich die Erwähnung des Heiligen Geistes, macht es deutlich, mit was für einem Geist man es in dieser neuen "Messe" zu tun hat: Mit dem rein weltlichen!
GOTT, HEILIGER GEIST, Du mächtiges Feuer, Du größte Macht aller Mächte: ERBARME DICH UNSERER KIRCHE und führe sie wieder auf den rechten, den heiligen Weg zurück. AMEN!
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