56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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1. Predigt über das Pfingstfest
2. Pfingsten – der Geburtstag der Kirche
3. Von Kraftideen, Himmelsgedanken und Gottessöhnen
4. Lügen im Heiligen Land
5. Abtreibung und Geschlechtsumwandlung
6. Warum die Zionisten bewußt den Antisemitismus fördern
7. Buchbesprechung: Michael Lüders:
8. Am Rande des Dritten Weltkriegs:
9. Das Ende des Westens
10. Die neue Weltordnung
11. Welche Philosophie? Thomas oder Fichte?
12. Rezension der Aufsätze
13. Überwachungskonzern Palantir und das Bekenntnis zum Krieg
14. Palantir ist die größte existenzielle Bedrohung
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Weder Vertrauen noch Eifer noch Methode
 

"Weder Vertrauen noch Eifer noch Methode"

(Anna Katharina Emmerich)

 

von

Eberhard Heller

 

Es gibt in der Bibel visionäre Sentenzen, die uns, wenn man sie aufmerksam liest, erstarren lassen müssten vor dem Schrecken gänzlichen Versagens und der Aussichtslosigkeit, wenn die barmher-zige Liebe Gottes uns verlassen würde. Zu solchen prophetischen Aussagen gehört die Schilde-rung des Evangelisten Matthäus vom Ende der Welt: "Es wird nämlich dann 'eine große Drangsal sein, wie dergleichen nicht gewesen ist seit Anfang der Welt bis jetzt' (Dan. 12,1) und auch nicht mehr sein wird. Und würden jene Tage nicht abgekürzt werden, würde kein Mensch gerettet werden: doch um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt werden." (Mt. 24, 21 f.) Ohne Eingreifen Gottes würden wir also alle in dieser Situation versagen. Damit ist kein äußeres Scheitern gemeint, sondern ein schuldhaftes Versagen jedes einzelnen. Aber Gottes Barmherzigkeit wird angekündigt: "… um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt werden."

Wir wissen nicht, ob unser Leben in diese Zeit der Drangsale fällt, ob wir aktuell davon verschont bleiben. Die Ankündigung des persönlichen Versagen aber sollte jede Art von Triumphalismus zum Verstummen bringen.

 

Ähnlich lapidar wie die Aussagen Matthäus' über das Ende der Welt und die Wiederkunft Christi klingen die prophetischen Worte der Nonne von Dülmen: "Später, in einer anderen Vision, sagte sie, diese Restauration werde vom Klerus und den treuen Gläubigen noch vor der Niederlage der Freimaurerei in die Wege geleitet werden, doch zunächst 'mit geringem Eifer'. Diese Priester und Gläubigen schienen ihr 'weder Vertrauen noch Eifer noch Methode' zu besitzen." ("La mission posthume de Sainte Jeanne d'Arc") Msgr. Henri Delasses, 1913, Ed. Ste Jeanne d'Arc, S. 503)

 

Man kann es auch ein wenig drastischer sagen: Die Gegner der Revolution haben kein Gottver-trauen, keine wirkliche Überzeugung, sind bequem und wollen nicht wissen, um was es wirklich geht, also inkompetent, ohne Engagement.

 

Diese Beschreibung betrifft nun nicht einen Sachverhalt, von dem wir sagen könnten, er werde erst in der Zukunft eintreffen, sondern sie bezieht sich - und das springt direkt in die Augen - auf unseren derzeitigen angeblichen Einsatz für den wahren Glauben - wer weiß noch, was der bein-haltet? Anna Katharina Emmerich hält nicht nur denjenigen den Spiegel vor Augen, deren Pflicht es von Berufs wegen wäre, sich des Wiederaufbaus anzunehmen, die Kleriker, sondern auch die Gläubigen, die nur ihre spirituellen Bedürfnisse erfüllt sehen wollen. Meist haben sie an einer katechetischen Unterweisung ebenso wenig Interesse wie an einer Aufklärung über das wirkliche Ausmaß der geistigen Katastrophe. Diese dumpfe Versorgungsmentalität verführt die Kleriker dann dazu, die Gläubigen zu behandeln wie Schafe, wobei ich nicht an die aus dem biblischen Gleichnis vom guten Hirten denke, sondern an die, die als Synonym für "Dummköpfe" gebraucht werden.

 

Wenn ich an die Anfänge unseres Widerstandes denke, wo die damaligen Priester, die ja zunächst unverschuldet mit in einen sich langsam abklärenden revolutionären Prozeß hineingezogen worden waren, nicht nur bereit waren, Konzepte für die Wiederherstellung der Kirche mit auszuarbeiten, sondern auch konkrete Seelsorgsarbeit übernahmen, und dieses Engagement mit dem der heutigen Kleriker vergleiche, überfällt mich Bitterkeit. Die Idee der Restitution ist zum Sakramentenservice degeneriert und Aufklärung findet nicht oder kaum noch statt.

 

Ein überaus erhellendes Beispiel für die Behandlung ihrer Klientel liefern die Econer in ihrem "Mitteilungsblatt" vom Dezember 2011. Dort nimmt ein Pater Andreas Steiner Stellung zu dem sog. Religionstreffen in Assisi letzten Jahres. Richtig bemerkt Steiner, daß dabei die Wahrheits-frage ausgeklammert worden sei. "Die Pluralität der Religionen wird als gegeben hingenommen. Alles, was die Menschen des 21. Jahrhunderts jetzt noch erreichen müssen, ist, dass die verschie-denen Religionen friedlich miteinander leben. (…) Das ist (...)  die Sünde dieser Veranstaltung: Dass der Papst [Ratzinger], als Stellvertreter der einzig wahren Religion, sich mitten unter die anti-christlichen Religionen stellt." (S. 34) Steiner sieht die Ereignisse in Assisi als "Baustein der neuen Weltordnung", er weiß auch, daß Rom die treibende Kraft ist, aber dann versucht er seinen 'Papst' zu entschuldigen: "Weil der Papst nicht die Kraft hat, dieser Ideologie zu widerstehen, macht er sich - ob gewollt oder ungewollt - zu deren Werkzeug. (…) Am 27. Oktober 2011 ist es der Maurerei aufs Neue gelungen, die kirchlichen Autoritäten voll und ganz für ihre Ideen zu instrumentalisieren." (S. 35) Für wie blind muß man seine Leser halten, um ihnen eine solch widersprüchliche Mixtur vorzusetzen!! Ratzinger soll zugleich Papst sein und zugleich das Instrument zur Durchsetzung freimaurerischer Ideen, denn das gibt er ja auch zu: Rom ist die treibende Kraft. Ratzinger setzt nur das fort, was sein Vorgänger Wojtyla 1986 begonnen hatte. Und das ist ja nicht nur die Einstellung Steiners - ein Freimaurer ist als solcher zugleich Anti-Christ als auch Nachfolger des Stellvertreters Christi, des Gottes-Sohnes hier auf Erden -, sondern das ist das Programm, mit dem die Führung von Econe weltweit ihre Erfolge erzielt! Zu was die Freimaurerei alles herhalten muß! Wenn Econe offen mit sich umgehen würden, müßten sie feststellen, daß sie das zentrale Prinzip der Freimaurerei, wonach alle Religionen gleich gültig sind, selbst bejahen: sie stellen sich zu dem bzw. neben den, der "viele Götter neben sich hat": Ratzinger.

 

Diese Einstellung, eine bloße Versorgungsmentalität zu bedienen, läßt sich an einem Punkt genau festmachen: Die nötige Wiederherstellung der Kirche als Heilsinstitution wird verkürzt auf das sakramentale Bedürfnis von Empfängern und Spendern, also von Gläubigen und Priestern: Nur die "alte Messe"… eine Forderung, die seit Beginn der Zerstörung nichts an Aktualität verloren hat. Trotz häufiger Nachweise, daß man die Behebung der kirchlichen Situation nicht auf diese Forderung einengen kann, weil die Einführung des sog. N.O.M. nicht den Kern der Zerstörung betrifft, sondern nur Ausdruck eines Heilsegoismusses ist, der die nüchterne Beurteilung verhin-dert bzw. bewußt ausblenden will. Dadurch werden alle daraus entspringenden Aktivitäten nicht nur unfruchtbar, sondern teilweise pervertiert. So suchen die Gläubigen, die "nur die alte Messe" wollen, nicht nach einem Priester, der im Auftrag der Kirche handelt, sondern nach einer Person, die man als "clerus vagans" mit mehr oder weniger klarer Sukzession bezeichnen muß.

 

Das Ausblenden des Gesamtaspektes der ruinösen kirchlichen Situation, um sich ausschließlich auf die personalisierte Sakramentenversorgung zu fokussieren, gleicht dem Verhalten von Leuten, die ihr Augenmerk in einem baufälligen Haus nur auf die Einrichtung und Pflege ihres Wohnzimmers richten. Sie wollen nicht wahrhaben, daß das Haus immer mehr verfällt, bis es schließlich ganz zusammenkracht und auch das gehätschelte Wohnzimmer in Schutt und Asche zusammen-fällt. Gerade das, was im Mittelpunkt des Interesses stand, geht durch solche Einseitigkeit mit verloren. Ähnlich ist es mit den Klerikern, aber auch den Laien, die ihr Engagement ausschließlich auf das kundenorientierte Lesen von Messen konzentrieren. Nicht nur, daß sie damit ihr Desin-teresse am Schicksal der Kirche bekunden und sie sich - da ohne konkrete kirchliche Beauf-tragung, ohne Mandat durch die Kirche - immer mehr ins sektiererische Abseits stellen - nein, die Messe, die sie als Opfer der Kirche feiern sollten, degeneriert zum bloßen - ich vermute: gnaden-losen - Handelsartikel.

 

Wenn jemand noch ein gewisses Gespür für die Wahrheit und den Willen, sie zu vollziehen, hat, wenn er unserer Situation und das Verhalten der Akteure - und damit sind primär die Kleriker gemeint! - betrachtet, wie ihr Verhalten zu bewerten ist, dann geben die Äußerungen von Anna Katharina Emmerich ein realistisches, leider beklemmend düsteres Bild.

 

Die immer wieder vorgetragene Entschuldigung seitens der Priester, man sei in einer Notsituation, die nur ein provisorisches, verkürztes Handeln zulasse mit dem Schwerpunkt der Pastoral, kann man nach einem halben Jahrhundert im Widerstand nicht mehr anführen, zumal längst Wege aus dem Dilemma aufgeführt sind. Dabei sollte man meinen, jene Kleriker müßten sich in ihrem ureigenen Interesse Klarheit über ihren Status als Priester verschaffen. Einmal angenommen, sie würden das ernsthaft betreiben, müßten sie sich eingestehen, daß sie keine Institution benennen könnten, die sie beauftragt hätte, ihre priesterlichen Vollmachten auszuüben, d.h. sie handeln also ohne kirchliches Mandat. Das wiederum hieße, sie handelten willkürlich, aus eigener Vollmacht, nach Gutdünken, womit sie sich eo ipso in die Ecke der Sektierer stellen würden, was sie, wenn sie ein Interesse an kirchlichen Strukturen hätten, nicht wollen dürfen. Wie aber aus diesem Dilemma herauskommen?

 

Ich kenne kaum jemand unter den jüngeren Klerikern - damit meine ich die, die in der nach-konzi-liaren Epoche zu Priestern geweiht geworden sind  -, der sich mit diesem Problem wirklich beschäftigt haben. Um dem Vorwurf der Sektiererei zu begegnen, müssen die "pastoralen Verpflichtungen" herhalten. Und in weiter Ferne verhallen die mahnenden Worte der Visionärin aus Dülmen ungehört.

 

Dabei haben wir gezeigt, wie man diesem Dilemma entkommen kann, dadurch nämlich, daß man eine Lösung für die Restitution der Kirche antizipiert, denn in der Tat fehlt die Kirche als autorita-tive Institution, die ein Mandat verleihen könnte, andererseits könnte man diese Institution wieder aufbauen. Mit dieser Antizipation bliebe das Handeln vorerst weiter provisorisch, d.h. unter Vorbehalt der Zustimmung der restituierten Kirche, aber unter Voraussetzung, die Restitution voranzutreiben, wäre dann das bisherige Handeln, auch das pastorale gerechtfertigt.

 

Das Handeln zur Wiederherstellung der Kirche als Heilsinstitution umfaßt bzw. zur Restitution der Kirche als sichtbarer Heilsinstitution gehören:

- Sicherung der Gnadenmittel

- Bewahrung und Weitergabe der Lehre der Kirche

- Sicherung der apostolischen Sukzession

- Wiedererrichtung der Gemeinschaft der Gläubigen auf regionaler und überregionaler Ebene

- Restitution der Hierarchie

- Wiedererrichtung des päpstlichen Stuhles (als Prinzip der Einheit)

Hier ergibt sich jedoch ein Dilemma. Einerseits fehlt derzeit die zur Erfüllung dieser Aufgaben nötige kirchliche Jurisdiktion, da die Hierarchie abgefallen ist, andererseits ist die Erfüllung dieser Aufgaben die notwendige Voraussetzung der Wiederherstellung eben dieser kirchlichen Autorität. Die Wiederherstellung der kirchlichen Autorität ist aber vom Heilswillen Christi her gefordert. Das Dilemma kann m.E. nur gelöst werden, indem sämtliche bisherigen Aktivitäten nur unter Vorbehalt einer späteren, endgültigen Legitimierung durch die wiederhergestellte Hierarchie stehen. Somit läßt sich z.B. die Meßzelebration und die Spendung der Sakramente einstweilen nur dadurch rechtfertigen, daß sie unter dem Aspekt der Gesamtrestitution der Kirche als Heilsinstitu-tion stehen und sich der späteren Beurteilung durch die wiederhergestellte, legitime Autorität unterwerfen.

Spendung und Empfang der Sakramente (einschl. Zelebration und Besuch der hl. Messe) wären somit unerlaubt, wenn sie ohne Bezug auf diese einzig mögliche Rechtfertigung vollzogen wür-den, unbeschadet ihrer sakramentalen Gültigkeit.

Aus diesen Überlegungen läßt sich unter den gegebenen Verhältnissen zugleich die Zugehörigkeit zur wahren Kirche als dem mystischen Leib Christi bestimmen: die von Pius XII. in der Enzyklika "Mystici corporis" vorgelegten vier Kriterien:

(1) Empfang der Taufe,

(2) Bekenntnis des wahren Glaubens,

(3) Unterordnung unter die rechtmäßige kirchliche Autorität und

(4) Freiheit von schwersten Kirchenstrafen (DS 3802)

müssen im Punkt (3) dahingehend modifiziert werden, daß wegen des Fehlens der rechtmäßigen kirchlichen Autorität vorläufig (d.h. bis zu ihrer vollständigen Wiederherstellung) die Anstren-gung zur Restitution der kirchlichen Autorität als Ersatz-Kriterium zu gelten hat. (EINSICHT Nr. 3 vom Aug. 2000)

 

Den Lichtblick, den Anna Katharina Emmerich gibt, ist der, daß eine Restauration irgendwann einmal eingeleitet wird.

 

Man kann sich fragen, was die Econer mit ihrem Taktieren erreichen wollen. Entweder sind sie, die seit ihrem Bestehen Anfang der 70iger immer mit dem Widerspruch gelebt haben, so in diesem versunken, daß sie sich geistig und moralisch unfähig gemacht haben, noch die Wahrheit sehen zu können, oder sie erliegen der Illusion, diese abgefallene Institution gleichsam von innen wieder zu reformieren, so wie das die Führung von "Pro Missa Tridentina" glaubt.

 

Wenn man das Verhalten der Reform-Katholiken, ihren Klerus mit eingeschlossen, betrachtet, muß man feststellen, daß sie die revolutionären Ideen längst verinnerlicht haben und keinen Anlaß sehen, diese wieder über Bord zu werfen. Ökumene ist kein Problem: die andere Konfession, die andere Religion, die auch Gott verehren, wird geachtet. Es gibt keinen Grund, sich über Ange-hörige anderer Religionen zu erheben oder gar diese als falsch zu bezeichnen. Jemand, der sagen würde, es dürfe keine gemeinsamen Gottesdienste zwischen Katholiken und Protestanten geben wegen der unterschiedlichen Glaubens-, Amts- und Kirchenverständnisse, würde schlicht nicht verstanden; denn zu ihnen wurde niemals von tatsächlichen dogmatischen Unterschieden hinsicht-lich des Glaubens und des Amtes gesprochen. Vielmehr sprach Ratzinger von der "Polyphonie" der Bekenntnisse. In der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999 - nach langen Diskussionen - wurden z.B. die bis dahin bestehenden Glaubensunterschiede aufgehoben, mit dem pikanten Ergebnis, daß die gefundene Formel - fast in textlicher Übereinstimmung - bereits durch das Konzil von Trient anathematisiert worden war. Übereinstimmend haben die protestantischen Theologen ausgesagt, daß diese Version der Formel von Ratzinger favorisiert worden wäre und seine Handschrift trüge.

 

Oder nehmen wir die Liturgie. Es stimmt, wenn Herr Zolitsch, der vorsitzende Chef der Dt. Bischofskonferenz, und andere Kollegen ganz offen zugeben, die beiden Messen, die alte und die neue, der sog. N.O.M., stünden für zwei (verschiedene) Kirchen. Und ganz offenbar ist die 'alte' bei den Leuten in Vergessenheit geraten. Das offenherzige Eingeständnis von den zwei Kirchen, einer vor- und einer nachkonziliaren? Das ist kein Problem: Via Ökumene und dem 'Papst' läßt sich alles einordnen, wobei der Tatbestand, daß doch die neue 'Kirche' eine Neuschöpfung ist, die ihre Legitimation nicht nachweisen kann, die sich bestenfalls auf Johannes XXIII., Paul VI. und dessen Nachfolger stützen kann, aber nicht auf Jesus Christus als Begründer. Solche Probleme tauchen am Horizont von Modernisten nicht auf. Es herrscht die Dominanz des Faktischen… und faktisch gibt es uns 'Altkatholiken' auch nicht mehr, dank der 'Hyperaktivität' unseres Klerus. 

 

Oder man denke an den designierten - inzwischen gewählten Bundespräsidenten Gauck, einen protestantischen Theologen, der sich als Bürgerrechtler in der DDR einen Namen gemacht hatte. Keinen (oder fast keinen) stört es, auch keinen Reform-Katholiken, daß er seit über 20 Jahren von seiner Frau getrennt und seit 12 Jahren mit einer Journalistin in einem unehelichen Verhältnis zusammenlebt, obwohl selbst die politischen Parteien angeblich von dem Inhaber dieses Amtes u.a. auch moralische Vorbildlichkeit erwarten.

 

Bei einem Aufenthalt auf der Insel Sylt wurde mir bewußt, daß es ganze Landstriche gibt, in denen das Christentum nur in der Form des Portestantismus gekannt wird. Ähnlich ist es mit dem aktuellen konziliaren Reformismus. Wegen fehlender Aufklärung und des Ausbleibens einer überzeugenden Alternative wird die Gestalt, in der sich die Reform-Kirche präsentiert, als Kirche Christi angesehen… und viele engagieren sich in ihr und - soweit ich sehe - sogar reinen Herzens.

 
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