Mitteilungen der Redaktion
Karsamstag, den 4.4.2015
Sehr verehrte Leser,
zunächst darf ich Ihnen mitteilen, daß dank einiger großzügiger Spenden die EINSICHT im Druck für dieses Jahr gesichert ist. Für die hochherzigen Spenden möchte ich mich im Namen der Redaktion ganz herzlich bedanken. Sie werden bald feststellen, daß wir uns auch im vorliegenden Heft noch einmal dem Thema Islamismus gewidmet haben. Das geschieht auch deshalb, weil von allen offiziösen Stellen und „Gutmenschen“ – in die deutsche Umgangssprache übersetzt: in sich tief verlogene Zeitgenossen dieser Republik – geleugnet wird, daß der Islam, auch in seiner Schreckensvisage, sich aus dem Koran ableitet, der den Muslims als Wort Gottes gilt. Hinsichtlich der Aufarbeitung des obigen Themas möchte ich auf eine Schrift aufmerksam machen, die im Umfang und der thematischen Ausweitung unsere Darstellungen übertrifft: „Islam – Rettung oder Bedrohung unserer Zivilisation?“, hrsg. von Karl Topper, bezogen werden kann sie bei ihm: Postfach 12, A – 8472 Straß. Während bei uns das Christentum dahinsiecht, erlebt es gerade bei Moslems eine bisher unbekannt Blüte. Noch in keinem Jahr gab es so viele Konversionen vom Islam zum Christentum wie 2014. In der lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin sind von den 750 Gemeindemitglieder allein 500 zum Christentum übergetretene Moslems. (Vgl. auch JF vom 3.4.2015) Selbst der Bruder des ISIS-Chefs Abu Bakr ist zum Christentum übergetreten und lebt in den USA, muß aber wegen einer Tötungs-Fatwa seines Bruders um sein Leben fürchten. Noch wichtiger als die Hinweise auf den Islam, unsere verlogenen Eliten, den Gender-Wahn und die rechtswidrige Schulpolitik sind mir aber der Aufruf zum eigenständigen religiösen Handeln. Wir leben in dieser Welt und in ihr müssen wir bestehen. Alles andere ist Flucht, ist Feigheit oder Faulheit bzw. bewußte Verkrustung in angeblich heilen und unwandelbaren Formen, die eine Auseinandersetzung mit den Realitäten überflüssig machen sollen. Ich kann gut verstehen, wenn einige zur griechisch- oder russisch-orthodoxen Kirche übertreten, weil sie nach geistiger Heimat suchen. Aber ich bin in der römisch-katholischen Kirche groß geworden und habe keinen Grund, sie zu verlassen. In diesem Sinne sollten wir mit Ostern zugleich die eigene „Auferstehung“ von Resignation und Verbitterung feiern und Pfingsten als Anlaß nehmen, um uns in Gottes Arme zu begeben, damit wir erfüllt werden vom Hl. Geist. Ich wünsche Ihnen viel Gottvertrauen und viel Mut. Ihr Eberhard Heller
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Titelbild: Blick vom Risserkogel, Tegernseer Berge, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 13.4.2015
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