56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




Ausgabe Nr. 11 Monat Dezember 2004
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat Januar 2005
SPENDENAUFRUF


Ausgabe Nr. 4 Monat April 2004
Offener Brief an H.H. Bischof M. Pivaruns


Ausgabe Nr. 4 Monat April 2004
Ad multos annos - Herrn Prof. Dr. D. Wendland zu seinem 80. Geburtstag


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2004
Eberhard Heller: Besuch aus Mexiko


Ausgabe Nr. 8 Monat Oktober 2004
Open Letter to most Reverend Bishop M. Pivarunas


Ausgabe Nr. 8 Monat Oktober 2004
ROTHKRANZ Y LAS INVESTIGACIONES...


Ausgabe Nr. 10 Monat Dezember 2004
Sobre Monseñor Thuc y Monseñor Carmona


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2005
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN ...


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2003
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2003
Offener Brief an H.H. Prof. Dr. August Groß


Ausgabe Nr. 2 Monat März 2003
Wer in der modernen Welt


Ausgabe Nr. 3 Monat April 2003
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 4 Monat April 2003
The Roman Catholic Diaspora Church


Ausgabe Nr. 5 Monat Juni 2003
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 6 Monat Juli 2003
Zitate: Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 6 Monat Juli 2003
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 7 Monat September 2003
Rothkranz in Untiefen


Ausgabe Nr. 8 Monat October 2003
L’Eglise Catholique-Romaine de la diaspora


Ausgabe Nr. 11 Monat December 2003
De Monseñor Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2002
Buchbesprechung


Ausgabe Nr. 2 Monat Mars 2002
ES MONSEÑOR LEFEBVRE UN OBISPO ORDENADO VALIDAMENTE


Ausgabe Nr. 3 Monat Mai 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 4 Monat Juli 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 5 Monat September 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 6 Monat November 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 6 Monat November 2002
Pfarrer Carl Sonnenschein


Ausgabe Nr. 6 Monat November 2002
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2002
Satanische Tendenzen in der Rock Musik


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2002
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 8 Monat December 2002
Is Mgr. Lefebvre a validly consecrated bishop?


Ausgabe Nr. 7 Monat Diciembre 2001
LA IGLESIA CATOLICO-ROMANA EN LA DIASPORA


Ausgabe Nr. 1 Monat April 2001
Papsttum als eines Wesens-Elementes der Kirche


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2001
Über das Papsttum der römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2001
DIE SCHÖPFUNG - EIN GÖTTLICHER PLAN - Buchbesprechung


Ausgabe Nr. 8 Monat Januar 2002
Über das Papsttum der Römischen Bischöfe


Ausgabe Nr. 1 Monat April 2000
Kurze Antwort auf eine Anfrage zum Sedisvakanzproblem


Ausgabe Nr. 4 Monat Nov.-Doppel-Nr.4/5 2000
DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE DIASPORA-KIRCHE


Ausgabe Nr. 4 Monat Nov.-Doppel-Nr.4/5 2000
WAR MGR. LEFEBVRE EIN GÜLTIG GEWEIHTER BISCHOF?


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar 2000
Zum Problem des innerkirchlichen Klerikalismus


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar 1999
IN MEMORIAM FRAU ELSE KETTERER


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1997
SIND DIE POST-KONZILIAREN WEIHERITEN GÜLTIG?


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1997
SIND DIE POST-KONZILIAREN WEIHERITEN GÜLTIG?- Fortsetzung


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1997
AUS EINEM BRIEF AN DIE REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1993
ZUM PROBLEM DER INTENTIONALITÄT BEI DER SPENDUNG DER SAKRAMENTE


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1993
LESERBRIEF


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1994
ZUM PROBLEM DER ERFORDERLICHEN INTENTION BEI DER SAKRAMENTENSPENDUNG


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1995
NUR NOCH AUSLAUFMODELL?


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1994
IST MGR. LEFEBVRE EIN GÜLTIG GEWEIHTER BISCHOF?


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1992
DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE DIASPORA-KIRCHE - FIKTION ODER WIRKLICHKEIT? -


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1992
DER MODERNE HOMINISMUS UND SEINE ABARTIGE RELIGIOSITÄT


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 1992
DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE DIASPORA-KIRCHE - FIKTION ODER WIRKLICHKEIT? -


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 1992
Mitteilungen der Redaktion


Ausgabe Nr. 11 Monat Juli-Sondernr. 1992
ZUM PROBLEM DER INTENTIONALITÄT BEI DER SPENDUNG DER SAKRAMENTE


Ausgabe Nr. 3 Monat August 1992
DER FALL ESCRIVA


Ausgabe Nr. 3 Monat August 1992
Mitteilungen der Redaktion


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1992
WAS IST DAS EIGENTLICH: DIE RELIGION?


Ausgabe Nr. 4 Monat Mai 2006
DIASPORA


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1991
Wieviele Katholiken gibt es in der Bundes-Republik Deutschland


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 1991
Wieviele Katholiken gibt es in der Bundesrepublik Deutschland


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1992
DER MODERNE HOMINISMUS UND SEINE ABARTIGE RELIGIOSITÄT


Ausgabe Nr. 5 Monat Februar 1992
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1990
DIE ZERSTÖRUNG DES SAKRAMENTALEN PRIESTERTUMS DURCH DIE RÖMISCHE KONZILSKIRCHE


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1990
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli, Sondernr 2/3 1990
ÜBER DIE GRÜNDUNG DER Una et Sancta ECCLESIA, Vorwort


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1990
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 6 Monat März 1991
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 7 Monat April-Sondernr 1991
DIE ZERSTÖRUNG DES SAKRAMENTALEN PRIESTERTUMS DURCH DIE RÖMISCHE KONZILSKIRCHE


Ausgabe Nr. 1 Monat Mai 1989
MYSTERIUM FIDEI


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1989
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 7 Monat Januar 1989
WAS IST DAS EIGENTLICH: DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE?


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1988
LESERBRIEF IN AUSZÜGEN


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1988
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 7 Monat April-Sondernr 1988
KIRCHE OHNE RELIGION UND RELIGIONSLOSE KIRCHEN


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1987
Über die christliche Taufe und das Tauf-Sakrament


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1987
STELLUNGNAHME ZU DEM ARTIKEL DIE KRISE DER APOSTOLISCHEN SUKZESSION...


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1987
Aus EINEM BRIEF VON S.E. MGR. MOÍSES CARMONA


Ausgabe Nr. 3 Monat Sept./Okt. 1987
THEOLOGISCH-PHILOSOPHISCHE REFLEXION ÜBER DEN TRINITARISCHEN GOTT


Ausgabe Nr. 6 Monat März 1988
KIRCHE OHNE RELIGION UND RELIGIONSLOSE KIRCHEN


Ausgabe Nr. 6 Monat März 1988
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1986
Was ist das eigentlich: Die Häresie?


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1986
MITTEILUNGEN DER REDAKTION


Ausgabe Nr. 3 Monat September 1986
... DEN LEIB DES HERRN NICHT MEHR UNTERSCHEIDEN...


Ausgabe Nr. 5 Monat Januar 1987
ZUM 'MYSTERIUM FIDEI'


Ausgabe Nr. 6 Monat April 1987
... UND SPIEEN IHM INS ANGESICHT ...


Ausgabe Nr. 6 Monat April 1987
Die Todsünde der Gotteslästerung


Ausgabe Nr. 3 Monat Juli 1985
OFFENER BRIEF


Ausgabe Nr. 4 Monat Oktober 1985
Es WÄRE ZU BEDENKEN


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1985
EINIGES ÜBER DEN BEGRIFF UND DAS WESEN DES CHRISTLICHEN GLAUBENS


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1985
BRIEF VON HERRN PROF. DR. D. WENDLAND AN DIE REDAKTION


Ausgabe Nr. 6 Monat Februar/März 1986
DAS GLAUBENSBEKENNTNIS DER KIRCHE ?


Ausgabe Nr. 6 Monat Oktober 2006
Der Teufel im Kino


Ausgabe Nr. 7 Monat Dezember 2006
Und ihr werdet sein wie Gott


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
Y seréis como Dios (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2007
And thou wilt be like God (Gen. 3,5)


Ausgabe Nr. 13 Monat September 2007
Et vous serez comme Dieu


Ausgabe Nr. 11 Monat February 2008
ARE POST CONCILIAR RITES VALID?


Ausgabe Nr. 13 Monat April 2008
LA VALIDEZ CE LOS RITOS POSTCONCILIARES CUESTIONADA


Ausgabe Nr. 13 Monat April 2008
BIBLIOGRAFIA: VALIDEZ CUESTIONADA DE LOS NUEVOS RITOS POSTCONCILIARES


Ausgabe Nr. 13 Monat Diciembre 2009
L’EGLISE CATHOLIQUE-ROMAINE DE LA DIASPORA


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2010
Mitteilungen der Redaktion - wichtige Hinweise


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2011
A. 8. a-b Ist das sakramentale Priestertum in der Konzilskirche erhalten


Ausgabe Nr. 11 Monat Februar 2011
A. 8. e-f Die fehlende ‚Intention’ bei der Weihe nach dem Montini-Ritus


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2011
In memoriam Prof. Wendland


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2011
Mitteilungen


Ausgabe Nr. 13 Monat June 2011
E sarete come Dio (Gn. 3, 5)


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2011
Zitate aus:Über (...) eine Kirche ohne Papst


Ausgabe Nr. 2 Monat Mai 2012
MACHT UND OHNMACHT DER KIRCHE


Ausgabe Nr. 3 Monat September 2012
MACHT UND OHNMACHT DER KIRCHE


Ausgabe Nr. 4 Monat Dezember 2012
MACHT UND OHNMACHT DER KIRCHE


Ausgabe Nr. 1 Monat März 2013
Null und nichtig – der Ritus der Bischofsweihe von 1968


Ausgabe Nr. 3 Monat August 2015
Tuet dies zu meinem Gedächtnis (Lk. 22,19)


Ausgabe Nr. 1 Monat Januar 2022
In Erinnerung an Dr. Ante Križić


Buchbesprechung
 
BUCHBESPRECHUNG

I Millenari:

"Wir klagen an"
Zwanzig römische Prälaten über die dunklen Seiten des Vatikans

Berlin 1999, Aufbau-Verlag, 3. Aufl. - Titel der Originalausgabe "Via col vento in Vaticano; übers. von L.Schröder, E. Hansen, A. Thoma, B. Frerichs, B. Neeb, D. Zerbst, A. Jonuleit-Schneider.  

Anmerkung der Redaktion: Die folgenden Ausführungen sind als Ergänzung zu der Rezension, die Herr Golla über dieses Buch verfaßt hat (EINSICHT XXXI, 3), anzusehen. E. H.

Besten Dank für das Buch der 20 röm. Prälaten, das ich zuerst mit Interesse, doch bald nur noch mit amüsiertem Kopfschütteln gelesen habe, auch wegen der inneren Unlogik. Es ist ein Bestseller für geistig Beschränkte und mitnichten ein "Pamphlet" (S.5). Das Buch hat mit einem "Ruf nach Refor-men in den obersten Rängen der kirchlicheh Verwaltung" überhaupt nichts zu tun. Vielmehr werden übelste Zustände und Machenschaften in der "röm. Kurie" und in der Leitung des "Vatikan(zwerg)-staates" dargestellt und mit Entrüstung beklagt. Aber warum? Man kommt bald dahinter, wenn man folgende Überlegung anstellt: Angenommen, es wäre wirklich alles wahr, was die Autoren an wirklich "bösen Dingen" in vielfacher Beziehung geschildert haben... Dann nämlich wäre zwangsläufig die 'röm. Kurie' schon lange an sich selbst und durch sich selbst zugrunde gegangen und hätte sich in blauen Dunst oder besser 'schwarzen Rauch' aufgelöst! Nun aber lebt sie ja imener noch... Was also?? Ist sie etwa aufgrund einer Verheißung unsterblich? Die Autoren wissen, daß dies nicht der Fall ist; zugleich aber sind sie davon überzeugt, daß sie absolut nicht mehr reformabel ist, weil sie - einerseits - vom Teufel beherrscht wird, genauer: von zwei Teufeln, und zwar in der Gestalt des Kommunismus und der Freimaurerei, zumal da der "Zwergstaat" Vatikan (S. 312) ein "totalitäres Herrschafsgebilde" ist, bezeichnet als "der Vatikanismus" (S.42, 327), und weil - anderseits - die "vatikanische Nomenklatura" (S. 5) (ähnlich wie die ehemalige sowjetrussische) völlig "dialog(!)-unfähig" (S.79) ist. - Dies muß man zuerst einmal klar erfassen und durchschauen.

Diese 20 Prälaten fordern keine Reform der "röm. Kurie" (auch wenn sie dies bisweilen vorschützen), sondern sie verlangen grundsätzlich ihre Abschaffung, und zwar so schnell wie möglich, weil sie ihrer Meinung nach nichts anderes sei als ein "Werk des Teufels" in der wachsenden Kirche Jesu Christi und vermittels der 'römischen Kirche' oder der "Kirche von Rom" im "weströmischen Reiche". Damit aber stellte sich für diese Prälaten immer schon der Problem: Wie könnte wohl die Abschaffung oder restlose Beseitigung geschehen, d.h. herbeigeführt und verwirklicht werden? Wie, ja wie?! Auch darüber wurden einige Überlegungen angestellt. (Es wird meist übersehen,) daß diese 20 häretischen Prälaten typische "moderne Chiliasten" sind. Und das hat theologische Konsequenzen, die man offenbar garnicht kennt. Die 20 röm. Chiliasten beten ständig: "Herr, komm' endlich und vernichte die Kurie, wie Du es angeblich (!) doch schon einmal getan hast (S. 82) durch Vertreibung der Händler (!) aus dem Vorhof des Tempels!" (Christus hat nicht das Synedrium aus dem Tempel vertrieben.) Oder sie beten: "Oh, Herr, siehst Du denn nicht, daß die 'röm. Kurie' eine Schattenregierung" (S. 147) Deiner Kirche ist?! Nun aber folgt eine blanke Gotteslästerung: "Der ewige Gott... darf einfach nicht (!) zulassen, daß immer neue Clans von Verschwörern in scharlach-roter Weste über Sein (= des ohnmächtigen Christus) großartiges Werk, die Universalkirche, bestimmen" (S.122). Nur Häretiker sagen: das darf Gott nicht! - Gleichzeitig aber wird gefordert: "An der Schwelle zum Jahr 2000 muß man der vatikanischen Kurie unbedingt helfen, damit sie sich einem System der Freiheit und Demokratie öffnen kann" (S.312)

Wenn nun aber der Herr Jesus zum Zwecke der Abschaffung der 'röm Kurie' gar nicht kommen will? Nun, dann muß eben ein "weiteres Konzil" (S.79) her, indes kein Vatikanum 3, sondern ein außervatikanisches und 'wahrhaft' "ökumenisches", das mit dem 'Kurienspuk' ein Ende rnacht und alle 'Kardinäle' zum Teufel jagt! Der hl. Bernhard hat dem Papst Eugen III. nicht geschrieben (S. 64): "Wir haben genug von der Kurie!" als solcher, sie muß verschwinden!, sondern: Wir haben "nun genug" von dieser Kurie von heute. Damals lebte man noch in den Zeiten strittiger Papstwahlen und enthemmten Oligarchien.

Für die röm. Chiliasten ist der Vatikan nichts anderes als ein nachgemachter "Staatsabsolutismus". Deshalb die unsinnige und verfängliche Behauptung: "Laut Kardinal Richelieu, dem Verteidiger des Staatsabsolutismus, muß sich der Machthaber stets mit Leuten seines Vertrauens umgeben. Daran hält sich das System des Yatikans strickt: Die Kurie wählt die Vertrauensleute aus, und Gott bestätigt sie" (!!). (S. 134) Warum stammt "die Welt des Vatikans" vom Teufel? Nun, ganz einfach: weil in ihr "Demokratie ein Fremdwort ist" (S. 246). Die kuriale "Korruption dringt bis in die intimsten Winkel des Heiligtums Gottes vor" (S. 187), und deshalb korrumpiert sie sogar den "mystischen Christus"  (S.76). "Die Stunde ist gekommen, die Kirche Gottes von den Fesseln dieses Systems zu befreien!" Man muß beim teuflischen Vatikan auch den Hintergrund seines "unveränderlichen (!) heidnischen, orientalisierenden, spanischen und aus der Renaissance überkommenden Erbes" beachten (S.174)! Eine "Vatikankirche" (S. 80) aber gibt es gar nicht, wohl aber eine "römische Konzilskirche", von der die röm. Prälaten allerdings nicht die geringste Ahnung haben, verständlicherweise, denn sie wissen ja nichts von der Vakanz des Apostolischen Stuhels. Moderne Chiliasten können auch nicht unterscheiden zwischen der "Kirche von Rom" (S. 215), die nur eine Diözese ist, und der apostolischen Römischen Kirche, der uralten Ecclesia Romana.

Nun zum "armen Wojtyla", dem 'Vatikan-Gefangenen' (der die Polaken begünstigt!), lebend in einem "goldenen Käfig": Eine "Reduzierung der Autorität" von Wojtyla wird nicht einmal erwähnt. Viellmehr wird behauptet, Wojtyla wird von Kurienkardinälen "obsessiv mit den Außenbeziehungen bedrängt" (S. 75), als ob ihm dies gegen seinen Willen aufgelastet und suggeriert werde. Dies aber ist kompletter Unsinn. Kirchlicher Autoritätsverlust ist eine zwangsläufige Folge von Häresien eines Autoritätsträgers! Wojtyla hat von Anfang an den Missionsbefehl Christi in sein Gegenteilt verkehrt und mit der Lüge 'Pilgerreise' heuchlerisch belegt. Es wird ihm vorgeworfen: es fehle ihm "an Festigkeit, um diese Hemmungslosen (die Ränkeschmiede) zu entfernen, die er selbst mit soviel purpurner Macht ausgestattet hat. Obwohl er sie sehr gut kennt, tut er als echter (schlauer!) Duckmäuser so, als achte er sie für etwas, was sie nicht sind." (S. 73)

Wie aber und auf welche Weise sitzt denn der "abgeschottete" Wojtyla in einem "goldenen Käfig"? Man höre und staune, was die 20 erleuchteten röm. Chiliasten 'urbi et orbi' verkünden: "Wie ein ein-samner, gebrechlicher Leuchtturmwärter hält er auf seinem Posten aus und läßt das Göttliche Licht auch weiterhin erstrahlen." ( (S. 338)  So aber wird die Vakanz des Apostolischen Stuhles geleugnet und unterlaufen!!! Heute existiert kein "Papst in Bedrängnis" (S. 326) und es schweben auch keine "Geier über dem Papst". (S. 338) Gleichzeitig aber wurde versichert: "Ziel dieses Buches ist es jedoch, der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen." (S. 328) Das Buch der "I Millenari", der "modernen Chiliasten" steckt voller Widersprüche.

Nun aber noch kurz zum bejubelten Roncalli, womit wir am konkreten Anfang einer kirchlichen Katastrophe stehen. Es ist doch leicht verständlich, wenn der Häretiker Roncalli von anderen Häretikern nicht bloß für einen "wahren und großen Papst" gehalten wird, sondern sogar für einen von Gott berufenen und vom Hl. Geist erleuchteten wahren Propheten in unserer und für unsere Zeit. Denn "gleich bei seinen ersten Auftritten enthüllte sich Johannes XXIII. der Welt als jener wahre Prophet, der er war, tief verwurzelt in der eigenen Zeit. Voll Ansporn, erleuchtet und genährt von den historischen Erfahrungen der Vergangenheit, bereitete er das II. Vat-Konzil vor und bahnte der neuen Öffnungund ihrer Umsetzung den Weg"... nämlich den Pforten der Hölle!  Und jetzt nicht einmal bloß durch einen 'drei-Viertel-Zufall', sondern - man höre und staune: "Dieses Mal war es dagegen der Herr, der vier Viertel für Roncalli getan hatte." (S. 89). Die 20 häretischen röm. Chi-liasten haben zudem noch einen ganz falschen Kirchenbegriff und vom Wesen der Ekklesia Jesu Christi nicht die mindeste Ahnung, angefangen mit der alten Häresie von der "Kirche der Armen". Es würde jedoch zu weit führen, jetzt noch darauf einzugehen und horrende Aussagen zu zitieren.

Übrigens: die Texte der Hl. Schrift sind oft grob verfälscht ("Einheitsübersetzung" plus Luthertext , S.4: Hinweis)  oder werden von den Autoren in ihrem Sinn verdreht und mißdeutet.

Diether Wendland

***

Sonderdrucke der Redaktion EINSICHT

Die modifizierte Neuauflage der DECLARATIO S.E. Erzbischofs Ngô-dinh-Thuc vom März 1982, in welche wir auch einige neue bzw. später erschienene Urkunden aufgenommen haben, kann bei der Redaktion zu Werbe- und Informationszwecken nachbestellt werden.

Der Nachdruck von v. Goechhausens "System der Weltbürger-Republik" (Rom 1786), in dem der Autor - selbst ein Insider - das Programm der Freimaurerei und des Illuminatismus darstellt, ist noch vorrätig und kann bei uns bestellt werden. Über führende Illuminaten aus Deutschland waren die Pariser Logen instruiert worden, ihre Aktivitäten auf jene politischen Ziele zu richten, die dann in politischer Hinsicht bestimmend waren für die Französische Revolution, die in ganz Europa zu großen Erschütterungen und Kriegen mit Millionen von Toten führte. Wir bitten um eine kostendeckende Spende.

Die Dissertation von Dr. Günther Storck "Die Gottesidee der Wissenschaftslehre J.G. Fichtes" ist nach wie vor bei uns erhältlich ist (DIN A4, 200 Seiten, Selbstkostenpreis incl. Porto und Verp. DM 30,-). Bitte richten Sie Ihre Bestellung direkt an Herrn Christian Jerrentrup, Boschetsrieder Str. 93 d, D-81379 München.
 
(c) 2004-2018 brainsquad.de