56. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2026
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




1. Christus: Eckstein zwischen Judentum und Christentum
2. BKP: Die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils
3. Zur skandalösen lehrmäßigen Note
4. Abrahams Opfer und das Opfer Christi
5. Dieser von langer Hand geplante Plan
6. Extreme Zunahme
7. Daemonologie
8. Von Ghana bis Malaysia:
9. E-ID als „digitales Sackmesser“:
10. „Wie funktioniert der Islam?“
11. Hinweis auf ein Video,
12. Stoppt das Queer-Papier für katholische Schulen
13. Abt Adalbert von Neipperg
14. Die USA als Gefahr für den Weltfrieden
15. Die Deutschen sollen nie wieder singen
16. Perfides Albion, Buchbesprechung
17. Tiqua
18. Mitteilungen der Redaktion
19. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Gebet für die heilige Kirche
 
Gebet für die heilige Kirche

vom
Erzbischof Metrophanes von Smyrna (von 857-880)


Allherrscher, der alles erschuf,
über jeglichen Anfang erhabenes Wesen
Überzeitlicher, Urquell des Lebens,
erfüllt von Mitleid und Liebe gegen die Menschen:
Gütige, in Einheit herrschende Dreiheit!
Dich preisen wir.
Dich flehen wir an um Vergebung der Sünden,
um den Frieden der Welt,
um die Eintracht der Kirche.

inziger Herr in dreifachem Glanze,
all-einzige, drei-sonnige Herrscher-Gottheit,
nimm wohlwollend auf, die in Hymnen Dich preisen.
Erlös uns von Unglück, von Versuchung und Trübsal.
Schenk Deiner Kirche voll Huld Frieden und Einheit.
Christus, mein Heiland!

Im Schoße der Jungfrau nahmst Du Wohnung,
um Deiner Welt Dich zu zeigen als wahrhafter Gott-Mensch,
ohne Verwandlung und ohne Vermischung.
Auch hast Du versprochen, allezeit weise sorgend
bei Deinen Dienern zu weilen.
So lenke auf Deiner Mutter Gebet
Deine ganze Herde in Frieden.

Übersetzt aus dem Urtext des Erzb. Metrophanes von Smyrna,
9. Jahrh. Oktoëchos, Rom 1886, S. 129. Griechische Sonntagslaudes.)
 
(c) 2004-2018 brainsquad.de