56. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2026
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1. Christus: Eckstein zwischen Judentum und Christentum
2. BKP: Die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils
3. Zur skandalösen lehrmäßigen Note
4. Abrahams Opfer und das Opfer Christi
5. Dieser von langer Hand geplante Plan
6. Extreme Zunahme
7. Daemonologie
8. Von Ghana bis Malaysia:
9. E-ID als „digitales Sackmesser“:
10. „Wie funktioniert der Islam?“
11. Hinweis auf ein Video,
12. Stoppt das Queer-Papier für katholische Schulen
13. Abt Adalbert von Neipperg
14. Die USA als Gefahr für den Weltfrieden
15. Die Deutschen sollen nie wieder singen
16. Perfides Albion, Buchbesprechung
17. Tiqua
18. Mitteilungen der Redaktion
19. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Extreme Zunahme
 
Extreme Zunahme der antichristlichen Gewalt in Europa

von
David Berger PP
19. November 2025

Wenn Sie heute eine Kirche oder ein kirchliches Gebäude rot angestrahlt sehen, hat das eine bestimmte Bedeutung: heute ist der sog. Red Wednesday. An diesem Tag macht das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam.

In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude von innen oder außen blutrot angestrahlt. So etwa das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude. in Deutschland verschiedene Kathedralen und Kirchen.
Die meisten werden in diesem Zusammenhang an die Zunahme der extremen

Christenverfolgungen v.a. in muslimischen Ländern denken. In seinem jährlichen Bericht zeigt die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen (Observatory for Intolerance and Discrimination against Christians, OIDAC) einen dramatischen Anstieg der Gewalt und Diskriminierung gegen Christen für das Jahr 2024 auf.

Deutschland: Steigerung antichristlicher Gewalttaten um 100 Prozent christenfeindliches Klima breit. In Deutschland haben sich antichristliche Gewalttaten um 100 Prozent gesteigert, wobei der Bericht die Datenerfassung der deutschen Behörden besonders kritisiert. Die Dunkelziffer sei sehr hoch, weil Brandstiftungen von Kirchen und Zerstörungen christlicher Symbole wie Gipfel- und Wegkreuze entweder als politisch motivierte Taten erfasst werden oder als bloße Sachbeschädigung. Die Beobachtungsstelle fordert eine eigene Kategorie Christenfeindlichkeit in der Kriminalitätsstatistik.

Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rainer Rothfuß, hat in diesem Zusammenhang betont, dass der Kampf gegen weltweite Christenverfolgung einer der Schwerpunkte der parlamentarischen Arbeit ist. Man sehe mit Sorge, wie schnell das Problem nun auch in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Nachdem Merkels CDU das C in ihrem Namen Stück für Stück preisgab, sei die AfD-Fraktion die einzige, die im Bundestag konsequent für das christliche Erbe Deutschlands kämpft:

Statt Sorge um die eigenen Leute, Freude über Import von Christenhassern

 „Die Staatskirchen sprechen von Nächstenliebe hauptsächlich bei über viele sichere Staaten hinweg migrierten Flüchtlingen und vom festen Glauben meist beim Klimawandel. Das schöne Sonntagsgeschwätz der Altparteienpolitiker zum Segen der Buntheit und Vielfalt beschert uns die Absage von St. Martins-Umzügen, Panzersperren um Weihnachtsmärkte und die Armlänge Abstand an Silvester. Hieß es nicht, dass wir uns unsere Art zu leben, nicht nehmen lassen?

Derweil werden mit dem Geld islamischer Verbände Gebetsräume in Schulen und Universitäten eingeklagt, das Kopftuch im Staatsdienst, das Kinderkopftuch in der Vorschule. Es sind Ermüdungsprozesse. Rituelle Pflichtgebete im öffentlichen Raum; Schariagerichte mit sogenannten Friedensrichtern; die Normalisierung von Polygamie; Minderjährigenehe und Genitalverstümmelung als kulturelle Eigenart; das alles geschieht vermeintlich im Namen der Religionsfreiheit, und als gäbe es keine anderen Menschenrechte. In diesem Zustand der politischen wie spirituellen Verwirrung kann Christenfeindlichkeit gedeihen. Die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland wird sich mit allen gesellschaftlichen Kräften und Politikern aus allen Parteien für eine Zurückdrängung der Christenfeindlichkeit einsetzen – und für eine Besinnung auf unsere christlichen Traditionen.“

 
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