56. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2026
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1. Christus: Eckstein zwischen Judentum und Christentum
2. BKP: Die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils
3. Zur skandalösen lehrmäßigen Note
4. Abrahams Opfer und das Opfer Christi
5. Dieser von langer Hand geplante Plan
6. Extreme Zunahme
7. Daemonologie
8. Von Ghana bis Malaysia:
9. E-ID als „digitales Sackmesser“:
10. „Wie funktioniert der Islam?“
11. Hinweis auf ein Video,
12. Stoppt das Queer-Papier für katholische Schulen
13. Abt Adalbert von Neipperg
14. Die USA als Gefahr für den Weltfrieden
15. Die Deutschen sollen nie wieder singen
16. Perfides Albion, Buchbesprechung
17. Tiqua
18. Mitteilungen der Redaktion
19. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Stoppt das Queer-Papier für katholische Schulen
 
Stoppt das Queer-Papier für katholische Schulen

von
Chtistina Widmann
und das gesamte Team von CitizenGO

Queer-Aktivisten versuchen, die katholischen Schulen in Deutschland zu kapern. Und ein Bischof hilft ihnen dabei: Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen und Leiter der Arbeitsgruppe Erziehung und Schule in der Deutschen Bischofskonferenz. Timmerevers und seine Arbeitsgruppe veröffentlichten kürzlich die Handreichung „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“. Am Titel können Sie schon ablesen, dass dieses Papier eine “Vielfalt sexueller Identitäten” als gegeben voraussetzt. Das Papier ist nichts anderes als die bedingungslose Kapitulation vor der Queer-Ideologie.  Der Verein Certamen e.V. fordert deshalb in einer bei uns veröffentlichten Petition den verantwortlichen Bischof Timmerevers auf, dieses Queer-Papier zurückzunehmen. Schließen Sie sich den Unterzeichnern an:
Klicken Sie hier und fügen Sie Ihren Namen hinzu!

Was steht in dem Queer-Papier?
•    Lehrer müssten bedingungslos mitmachen, wenn ein verwirrtes Kind sich für transsexuell oder nicht-binär hält oder sich sonst in irgendeiner Weise für “queer” erklärt. Auch die Mitschüler würden aufgefordert, den erfundenen Namen eines Schülers zu verwenden und so zu tun, als gehöre derjenige zum anderen Geschlecht.
•    Kampfbegriffe der LSBT-Lobby wie „Heteronormativität“ oder „Cis“ würden unkritisch in den Unterricht übernommen.
•    Pubertätsblocker, Hormone und Geschlechtsoperationen werden in der Handreichung als “geschlechtsangleichende Maßnahmen” und als Heilmittel einer angeblichen Geschlechts-Inkongruenz dargestellt.
•    Die kirchliche Sexualmoral wird als „Gegenstand intensiver innerkirchlicher wie gesellschaftlicher Diskussionen“ abgetan.

Der ganze Unterricht soll “inklusiv” umgestaltet werden und eine “Vielfalt sexueller Identitäten” abbilden - nicht einmal im Fach Biologie dürften Lehrer mehr die Wahrheit sagen. Aber die unumstößliche Wahrheit ist, dass sich der Mensch sein Geschlecht nicht aussuchen kann. Man wird als Mädchen oder Junge geboren; es gibt nichts Drittes und keine Geschlechtsumwandlung. Das müssen Lehrer in der Schule klar aussprechen dürfen. Die Queer-Ideologie hat im Unterricht nichts verloren.

Besonders hinterhältig an dieser Queer-Handreichung ist, dass sie still und leise verabschiedet wurde, obwohl der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) noch im Juni 2025 die Verabschiedung einer LSBT-Orientierungshilfe für katholische Schulen in Deutschland ablehnte. Zuerst hat man die Gläubigen - und vor allem die Eltern von Kindern in katholischen Schulen - in Sicherheit gewiegt, dann kommt das Queer-Papier doch. Dieses Vorgehen der Bischöfe erschüttert das Vertrauen und die Treue der Gläubigen, verwirrt Eltern, Lehrkräfte und Schüler und verwässert das Profil katholischer Schulen. Die Eltern, die ihre Kinder in katholische Schulen schicken, verlassen sich darauf, dass dort das christliche Menschenbild unterrichtet wird, nicht die Queer-Ideologie. Seitdem die öffentlichen Schulen alle links unterwandert sind, melden sogar viele atheistische Familien ihre Kinder an katholischen Schulen an, um sie vor der pausenlosen LGBTI-Propaganda fernzuhalten.

Wir fordern daher Bischof Timmerevers auf: Nehmen Sie das Papier „Geschaffen, erlöst und geliebt“ wieder zurück.

Unterzeichnen Sie gleich heute und lassen Sie die deutschen Bischöfe wissen, dass Sie den Winkelzug der Bischofskonferenz bemerkt haben!
Vielen Dank für Ihre Mithilfe
Ihre
Christina Widmann
und das gesamte Team von CitizenGO

Um  was geht es?
Deutsche Bischöfe sind im Begriff, an katholischen Schulen die Queer-Ideologie einzuführen: Eine neue Handreichung zur “Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten” schreibt Lehrern vor, nicht mehr Biologie zu unterrichten, sondern Ideologie.. Und es ist ein schmutziger Trick, denn noch vor sechs Monaten behauptete die Deutsche Bischofskonferenz, dass es keine Queer-Handreichung geben würde.

Obwohl der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) noch im Juni 2025 die Verabschiedung einer LSBT-Orientierungshilfe für katholische Schulen in Deutschland ablehnte, kam das Papier nun durch die Hintertür: Unter dem neuen Titel „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“ veröffentlichte nun die DBK- Kommission VII (Erziehung und Schule) das Papier offiziell. Die Kommission wird geleitet vom Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers. Ebenfalls in der Kommission vertreten sind die Weihbischöfe Thomas Maria Renz, Karl Borsch, Wilfried Theising und Florian Wörner.

Das neue Papier ist eine inhaltliche Fortsetzung des Synodalen Wegs
U.a. finden wir darin:
•    Die angebliche „Vielfalt sexueller Identitäten“ wird einfach als „Faktum“ hingenommen, ohne zu hinterfragen, ob diese nicht vielmehr ein zeitgeistbedingtes Phänomen ist, das auch wieder abnehmen könnte – wie z.B. aktuelle Zahlen aus den USA zeigen.
•    Die kirchliche Sexualmoral wird als „Gegenstand intensiver innerkirchlicher wie gesellschaftlicher Diskussionen“ abgetan, die „an der Lebenswirklichkeit und den Lebenserfahrungen vieler Menschen vorbeizugehen scheinen“.
•    Gesundheitsgefährdende Pubertätsblocker und Trans-OPs sollen „das Leiden an der verfestigten Inkongruenz“ überwinden oder abmildern können, obwohl viele Berichte von Detrans-Personen das Gegenteil bezeugen.
•    Alltag und Unterricht an katholischen Schulen soll möglichst „inklusiv“ gestaltet sein, die „Vielfalt“ sichtbar machen und „queere“ Jugendliche besonders unterstützen.
•    Kampfbegriffe der LSBT-Lobby wie „Heteronormativität“ oder „Cis“ werden unkritisch übernommen.
•    Schüler werden aufgefordert, die „Selbstzuordnung und Selbstbezeichnung / Namensverwendung“ der „queeren“ Schüler zu übernehmen. Lehrer sollen „eine Sprache nutzen, die der Vielfalt sexueller Identitäten und damit jeder und jedem Einzelnen gerecht wird“. (von der Redaktion leichtgekürzt)
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citizenGO ist eine politisch und religiös konservative  Stiftung, die in Spanien eingetragen ist. Sie wurde 2013 gegründet und organisiert insbesondere Petitionen, etwa zur Verteidigung christlicher Werte,  wie der Ablehnung von Homo-Ehen, Abtreibung und/oder Sterbehilfe. Sie wir u.a. vom russischen Oligarchen Konstantin Walerjewitsch Malofejew finanziert. 2015 unterstützte CitizenGO u.a. die Kampagne zum Verfassungsreferendum über die Homo-Ehe in der Slowakei, die ein Verbot der Homo-Ehe erreichen wollte.


 
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