56. Jahrgang Nr. 5 / September 2026
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1. Bischöfliche Erklärung
2. Korrespondenz mit dem Team von Unam Sanctam
3. Hinweis zu Unam Sanctam
4. Sprüche der Väter
5. Hochwürden, Hochwürden
6. Für Rußland, seine orthodoxe Identität
7. Abt Nikodemus Schnabel warnt
8. Stoppt das „Queer-Papier“ für katholische Schulen
9. Ex oriente lux!
10. Neue Klostergründung
11. Bischof Carlo Maria Viganò,
12. 80 Messerangriffe – jeden Tag:
13. Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht
14. Zeitschriftenkritik
15. Hinweis der Redaktion
16. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Sprüche der Väter
 
Sprüche der Väter

Abbas Agathon wurde einmal gefragt: »Was ist besser: körperliche Anstrengung oder Bewahrung des Herzens?« Der Altvater gab zur Antwort: »Der Mensch gleicht einem Baum. Die körperliche Anstrengung sind die Blätter, die Bewahrung des Herzens aber ist die Frucht. Da nun gemäß dem Schriftwort jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, ausgehauen und ins Feuer geworfen wird (Mt 3, 10), ist es klar, daß unser ganzes Mühen wegen der Frucht geschieht, das heißt, wegen der Bewahrung unseres Herzens. Doch ist auch die Bedachung und der Schutz durch die Blätter nötig, welche die körperliche Anstrengung darstellen.« (8) aus: „Sprüche der Väter“, Wien Graz Köln 1963)


Franz Stock christliches Vorbild für alle

Im Rathaus der Stadt Arnsberg, der Heimat von Abbe Franz Stock, findet eine Ausstellung zu dem Wirken dieses großen Seelsorgers (Vorbild Albertus Magnus) und Priesters Jesu Christi, statt. Zur Völkerverständigung zwischen Deutschland und Frankreich wurde er aufgrund seines priesterlichen Beistandes der zum Tode bestimmten und auf der Hinrichtungsstätte auf dem Mont Valerien exekutieren französischen Widerstandskämpfer zum Wegbereiter der Deutsch-Französischen Freundschaft. Interessanterweise wird Franz Stock sogar von A- und Antitheisten, Pseudochristen, Deisten, Freidenker, Pharisäern, Häretikern und solchen unter den "Political-Correctness-Politikern" vereinnahmt und gewürdigt und für weltlich-politische Friedens-Versprechungen und –Bedürfnisse verzweckt - und um sich zur Gattung der HOMINES BONAE VOLUNTATIS gleisnerisch zu schleichen. " Dies ist verwerflich und widerlich zugleich, wenn man von der Tapferkeit und Selbstlosigkeit und christlichen Glaubens-Tiefe dieses sehr verdienstvollen Priesters  Sacerdotium Novae Legis = sakramentales Priestertum des Neuen Gesetzes: gleichwertig mit der Heiligkeit der Ehe weiß und dessen Namen von politischen Moralisten und Philantropen, die mit der CHRISTLICHEN RELIGION nichts am Hut haben, für ihre Reputation, ihr Prestige und ihre Geltung gern und inbrünstig benutzt wird. Warum starb er schon mit 44 Jahren 1948 und einsam und erschöpft in Paris? Und dies bereits 1 Jahr nach Auflösung des Stacheldraht-Seminars? Oder hat da jemand vor seinem Tode etwas nachgeholfen? Denn Franz Stock wird sicherlich von den Verbrechen der französischen Resistance gewußt haben. Er hat auch ohne eine scheinbare "Kanonisation" der "Konzilskirche", die ohne Wirkung und mangels der Gratia Capitis Jesu Chri- sti sinnlos ist, schon die "visio beatifica" erreicht.
Franz Georg Schröer, Gründonnerstag 2019



Zitat Heller: Wir müssen daran festhalten, daß es eine absolute Wahrheit gibt, die sich in Christus inkarniert hat, und es nur eine wahre Religion gibt. Wir müssen die Überzeugung gewinnen, daß sich dieser Gott-Mensch in die Niedrigkeit des menschlichen Elends herabgelassen hat, um uns seine Liebe und seine Barmherzigkeit zu schenken, daß er durch seinen Opfertod der gefallenen Menschheit die Möglichkeit der Entsühnung angeboten hat, daß er im hl. Meßopfer den Menschen fortwährend dieses Angebot eröffnet, sich voll Demut in diese Entsühnung einzubinden, um mit Ihm, mit Gott, in einen neuen Bund einzutreten, der auch der Garant für die Versöhnung und den wahren Frieden unter den Menschen ist.
 
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