1. Bischöfliche Erklärung 2. Korrespondenz mit dem Team von Unam Sanctam 3. Hinweis zu Unam Sanctam 4. Sprüche der Väter 5. Hochwürden, Hochwürden 6. Für Rußland, seine orthodoxe Identität 7. Abt Nikodemus Schnabel warnt 8. Stoppt das „Queer-Papier“ für katholische Schulen 9. Ex oriente lux! 10. Neue Klostergründung 11. Bischof Carlo Maria Viganò, 12. 80 Messerangriffe – jeden Tag: 13. Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht 14. Zeitschriftenkritik 15. Hinweis der Redaktion 16. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
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| Stoppt das „Queer-Papier“ für katholische Schulen |
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Stoppt das „Queer-Papier“ für katholische Schulen
CitizenGo (german-de@citizengo.org)
Obwohl der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) noch im Juni 2025 die Verabschiedung einer LSBT-Orientierungshilfe für katholische Schulen in Deutschland ablehnte, kam das Papier nun durch die Hintertür: Unter dem neuen Titel „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“ veröffentlichte nun die DBK- Kommission VII (Erziehung und Schule) das Papier offiziell. Die Kommission wird geleitet vom Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers. Ebenfalls in der Kommission vertreten sind die Weihbischöfe Thomas Maria Renz, Karl Borsch, Wilfried Theising und Florian Wörner.
Das neue Papier ist eine inhaltliche Fortsetzung des Synodalen Wegs. Stilistisch erscheint es, als sei es der Feder einer einschlägigen LSBT-Lobbygruppe entsprungen. U.a. finden wir darin: Die angebliche „Vielfalt sexueller Identitäten“ wird einfach als „Faktum“ hingenommen, ohne zu hinterfragen, ob diese nicht vielmehr ein zeitgeistbedingtes Phänomen ist, das auch wieder abnehmen könnte. Die kirchliche Sexualmoral wird als „Gegenstand intensiver innerkirchlicher wie gesellschaftlicher Diskussionen“ abgetan, die „an der Lebenswirklichkeit und den Lebenserfahrungen vieler Menschen vorbeizugehen scheinen“. • Gesundheitsgefährdende Pubertätsblocker und Trans-OPs sollen „das Leiden an der verfestigten Inkongruenz“ überwinden oder abmildern können, obwohl viele Berichte von Detrans-Personen das Gegenteil bezeugen. Alltag und Unterricht an katholischen Schulen soll möglichst „inklusiv“ gestaltet sein, die „Vielfalt“ sichtbar machen und „queere“ Jugendliche besonders unterstützen. Kampfbegriffe der LSBT-Lobby wie „Heteronormativität“ oder „Cis“ werden unkritisch übernommen. Schüler werden aufgefordert, die „Selbstzuordnung und Selbstbezeichnung / Namensverwendung“ der „queeren“ Schüler zu übernehmen. Lehrer sollen „eine Sprache nutzen, die der Vielfalt sexueller Identitäten und damit jeder und jedem Einzelnen gerecht wird“. • Anstatt auf biologische Tatsachen einer von Gott geschaffenen Natur bezieht sich das Papier lediglich auf konstruktivistisch geprägte Human- und Sozialwissenschaften, deren willkürliche Sprachsetzung zur Ausbreitung der Gender-Theorie samt ihren bekannten fatalen Folgen geführt hat. • Auf einem liberalen, grenzenlosen Freiheitsbegriff aufbauend wird eine Vorstellung der „sexuellen Selbstbestimmung“ vertreten, derzufolge jede Person „über die verantwortliche Gestaltung ihrer empfunden sexuellen Identität (sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität) selbst“ entscheiden könne. Die kirchliche Anthropologie spielt in dem Dokument keine Rolle: Schöpfungsordnung, die Komplementarität von Mann und Frau, die Normativität der Ehe, die objektive Sittlichkeit etc. Auch werden Homo- und Transsexualität nirgendswo moraltheologisch eingeordnet. Ebenfalls fehlen biologische, medizinische und psychologische Erkenntnisse über die Entstehung von Trans- und Intersexualität und dementsprechend auch über die Gefahren trans-medizinischer Behandlungen. Auf diese Weise fehlt dem Dokument jegliches wissenschaftliche Fundament. Dieses Vorgehen der Bischöfe erschüttert das Vertrauen und die Treue der Gläubigen, verwirrt Eltern, Lehrkräfte und Schüler und verwässert das Profil katholischer Schulen. Wir müssen darauf vertrauen können, dass Kinder und Jugendliche in katholischen Schulen vor den Anfechtungen des progressiven Zeitgeistes bewahrt bleiben. Wir fordern daher Bischof Timmerevers auf: Nehmen Sie das Papier „Geschaffen, erlöst und geliebt“ wieder zurück.
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