1. Bischöfliche Erklärung 2. Korrespondenz mit dem Team von Unam Sanctam 3. Hinweis zu Unam Sanctam 4. Sprüche der Väter 5. Hochwürden, Hochwürden 6. Für Rußland, seine orthodoxe Identität 7. Abt Nikodemus Schnabel warnt 8. Stoppt das „Queer-Papier“ für katholische Schulen 9. Ex oriente lux! 10. Neue Klostergründung 11. Bischof Carlo Maria Viganò, 12. 80 Messerangriffe – jeden Tag: 13. Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht 14. Zeitschriftenkritik 15. Hinweis der Redaktion 16. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
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Neue Klostergründung
Auf der einsamen Insel Papa Stronsay der Orkney-Gruppe, vor der Nordostküste Schottlands gelegen errichteten die „Transalpinen Redemptoristen“ ihr Mutterkloster. Am kommenden Samstag, dem 25. Juli 2026, findet eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandatum statt... weil es keinen Papst gibt. Pater Michael Mary, der 72-jährige Generalobere und Gründer der „Transalpinen Redemptoristen“, wird von dem kanadischen Sedisvakantisten-Bischof Pierre Roy die Bischofsweihe erhalten. Leider bleibt die Konsekration problematisch, weil es an dem Weihe-Status von Roy berechtigte Zweifel gibt. Ebenso problematisch sind die Weihen der Mit-Konsekratoren Rodrigo Ribeiro da Silva (Brasilien) und Fernando Altamira (Argentinien). Das Domizil der „Transalpinen Redemptoristen“ ist ein neu erbauter Gebäudekomplex mit vielen Einzelzellen. Die Gemeinschaft gehört nicht der Kongregation der Redemptoristen (Kongregation des Heiligsten Erlösers – Congregatio Sanctissimi Redemptoris, CSsR) an die 1732 vom heiligen Alfons von Liguori gegründet wurde. Die „Transalpinen Redemptoristen“ gingen 1988 aus dem Umfeld der Priesterbruderschaft St. Pius X. hervor, gestalteten aber ihr Ordensleben nach den Regeln des heiligen Alfons von Liguori. Während des Pontifikates von Benedikt XVI. versöhnten sich die „Transalpinen Redemptoristen“ im Jahr 2008 mit Rom und es entstand im Jahre 2012 die Gemeinschaft offiziell als klerikales Ordensinstitut diözesanen Rechts. Unter Bergoglio entstanden neue Auseinandersetzungen, die zum erneuten Bruch führten. Im Oktober 2025 veröffentlichte die Gemeinschaft einen offenen Brief, in dem sie erklärte, mehrere wichtige vatikanische Dokumente abzulehnen: „Wir lehnen die Synodalkirche als von der göttlich eingesetzten katholischen Kirche entschieden ab“. Am 26. Mai 2026 veröffentlichte die Gemeinschaft eine Erklärung, in der sie die nachkonziliaren Päpste als „päpstliche Prätendenten“ bezeichneten. Somit ist die Gemeinschaft der „Transalpinen Redemptoristen“, die 27 Mitglieder zählt, eindeutig als sedivakantistisch einzustufen sind. (Vgl. „Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur“ vom 22.7.2026)
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