56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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1. ZWEI PREDIGTEN ÜBER DAS LEIDEN DES HERRN
2. Über die Familie
3. Kurze Antwort auf eine Anfrage zum Sedisvakanzproblem
4. Den Zwang beenden
5. Über die Geheimnisse des Lebens Jesu Christi
6. Der heilige Anselm von Canterbury
7. Ein Held der Caritas
8. Die Ikone
9. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN
10. MITTEILUNGEN DER REDAKTION
Über die Familie
 
Über die Familie

- Hirtenbrief -

von
Mgr. Martín Dávila Gándara

aus dem Spanischen übersetzt von Elfriede Meurer


Liebe Brüder in Christus,

ich freue mich, Ihnen in einem meiner ersten Hirten briefe über ein Thema von größter Bedeutung schreiben zu können, das in diesen Zeiten für die ganze Gesellschaft lebensnotwendig ist, denn auf der Familie als ihrer Basis ruht das ganze Gewicht derselben.

In diesen Zeiten ist die furchtbare Krise zu bemerken, an der die ganze Gesellschaft auf allen Gebieten leidet, besonders aber auf religiösem Gebiet mit so vielen und so verschiedenen Religionen und Sekten, die sich heute ausbreiten. Noch schrecklicher ist die durch das vom II.Vatikanischen Konzil hervorgerufene große Schisma verursachte Krise der wahren Religion, der katholischen Kirche. Da diese heilige Institution (die katholische Kirche) beinahe zerstört ist, haben der Teufel und die Feinde Gottes und der Kirche fast ohne jeden Widerstand Schritt für Schritt die Familie, die Grundlage der ganzen Gesellschaft, vernichtet.

Es ist traurig, die schrecklichen Auswirkungen dieser Krise zu sehen, nämlich die Verderbnis auf allen Gebieten: Alkoholismus, Drogensucht, Diebereien, Betrügereien, Pornographie usw., um nur einige dieser schrecklichen Folgen zu nennen. Angesichts dieser Situation ist es notwendig, daß wir wahren Bischöfe und Priester diese beiden heiligen Institutionen verteidigen, die Familie und die katholische Kirche.

Über die Ehe und die christliche Familie müssen wir in Erinnerung rufen:
1. Unser Herrgott selbst hat sie eingesetzt, als er Adam und Eva erschuf und sie selbst im Ehebund vereinigte, wie es das 2. Kapitel der Genesis sagt.
2. Sie ist ein Sakrament des Neuen Bundes, eingesetzt durch Jesus Christus, um diese Verbin-dung zwischen Mann und Frau zu heiligen und auch um ihnen die Gnade zu einem christlichen Leben und zur Erziehung ihrer Kinder in der heiligen Furcht Gottes mitzuteilen.
3. Sie ist notwendig zur Ausbreitung des Menschengeschlechts. Gott selbst gibt den Menschen die Fähigkeit, Kinder zu zeugen, wenn er zu ihnen sagt, sie sollten wachsen und sich mehren und die Erde erfüllen, wie die Heilige Schrift es uns in Erinnerung bringt. In diesen Zeiten, in denen Abtreibung und Unfruchtbarmachung bei Mann und Frau immer mehr zunehmen, ist es deshalb notwendig, auf Gottes Vorsehung zu vertrauen und zu denken, daß der Schöpfer nicht irren und uns nicht täuschen kann und daß, weil Er vollkommen und allmächtig ist, das Unglück des Menschen gerade dann anfängt, wenn dieser aus satanischem Hochmut beginnt, sich selbst zu vergötzen und an Gott zu zweifeln.
4. Man muß auch auf die Würde dieses Sakramentes hinweisen und an die Worte Jesu Christi erinnern: "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" (Mt 19,6). Diese Worte müssen sich ins Gedächtnis eingravieren, besonders in diesen Zeiten, in denen Ehebruch und Scheidung überhand nehmen und die weltlichen Regierungen ebenso wie die neue, auf dem Vaticanum II entstandene Kirche die Familie verraten haben, die ersteren, indem sie per Gesetzeskraft die Ehescheidung erlauben, die zweite, indem sie auf skandalöse Weise Dispens gibt; als Beweis braucht man sich nur die neuesten Statistiken der Ehebrüche und der Dispensen anzusehen, welche die neue Kirche in den Vereinigten Staaten von Nordamerika erteilt.

Es ist unbedingt erforderlich, an die Pflichten in der Ehe zu erinnern:
1. zum Beispiel die gegenseitige Liebe, worin sich die Einheit der Herzen widerspiegeln soll, so daß man nur ein Herz und eine Seele sieht, wie es unser Herrgott sagt: "Und die beiden werden ein Fleisch sein" (Gen 2,24).
2. Diese Liebe muß echt sein und sich nicht durch bloße Worte, sondern durch Werke kundtun.
3. Die Liebe muß beständig sein, nicht nur für einen oder zwei Tage, sondern für das ganze Leben.
4. Sie muß christlich sein, nicht sinnlich, egoistisch, sondern voll heiliger Zuneigung und Gottesfurcht.
5. Die Treue der Eheleute muß unverletzlich sein; denn es ist nicht erlaubt, sein Herz einer anderen Person zu schenken, "die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann, ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau" (I Kor 7,4).
6. Femer muß es eheliche Keuschheit voll reiner Liebe geben, und die Ehegatten haben die Pflicht, all das zu meiden, was den reinen Blick Gottes beleidigen könnte und gegen die Tugend der Keuschheit wäre. Gegen die Heiligkeit der Ehe und die Tugend der Keuschheit verstößt alles, was zum Ziel hat, die Zeugung zu verhindern.

Einzelne Pflichten:
1. Der Mann muß eine zärtliche, feine, treue Liebe zu seiner Gattin hegen und ihr Ehrfurcht und Achtung entgegenbringen.
2. Die Frau muß dem Mann untergeben sein und ihm in allem, was recht ist, gehorchen. Sie muß liebenswürdig und geduldig sein und ebenso wie der Mann die Familie - selbstverständlich nach Gott - an den ersten Platz stellen.
3. Der Mann muß gemäß der Möglichkeit eines jeden der Familie alles für den Lebensunterhalt und unumgängliche Ausgaben Notwendige verschaffen. Er darf das Geld nicht mit Spielen und Trinken vergeuden, sondern muß es dazu verwenden, die Lage der Familie zu verbessern.
4. Die Frau ist verpflichtet, sparsam zu sein, das Geld gut zu verwenden und den Haushalt ordentlich zu führen.

Abgesehen von der Notwendigkeit, die bereits genannten Pflichten zu erfüllen, gibt es für die Eheleute noch etwas, was dringend notwendig ist, nämlich die Gnade Gottes.

In der Ehe muß man zahllose Mühen ertragen, die dieser Lebensbund mit sich bringt, und sich zugleich vor schweren Gefahren hüten; und nur mit der Gnade Gottes kann man in dem bedeutenden Unternehmen, welches die Familie darstellt, Erfolg haben.

Wir wollen auf einige der Mühen und Gefahren eingehen, welche die Ehe mit sich bringt:
a) Wir wissen, daß das Sakrament unauflöslich ist, und das macht es zu einer schweren Last, zu einem Kreuz, das gelegentlich schier unerträglich wird. Der Unterschied der Charaktere und Temperamente, Eifersucht und Verdächtigungen sind oft Ursachen schweren Streits, und man braucht reichlich Gottes Gnade, um Geduld zu haben. Nur unser Herrgott kann in solchen Situationen das menschliche Herz stärken, daß es ergeben sein Kreuz trägt.
b) In Hinsicht auf die Kinder gibt es Kummer, weil oft die Mittel für ihre Erziehung, für Nahrung und Kleidung fehlen.
Es wird auch aus folgendem Grund Kummer geben: Die Eltern machen große Anstrengungen, um die Kinder richtig zu erziehen und sie in der heiligen Furcht Gottes aufwachsen zu lassen, aber die Kinder entsprechen diesen Anstrengungen nicht, lehnen sich gegen ihre Eltern auf und schlagen den Weg der Zügellosigkeit und Ausschweifung ein. Solchen Kummer kann nur die Gnade Gottes lindern.

In der Ehe gibt es Gefahren, die man meiden muß, und man benötigt wirklich Gottes Gnade, um Dinge zu vereinen, die nur schwer miteinander in Übereinstimmung zu bringen sind, zum Beispiel:
a) die eheliche Erlaubtheit mit der Enthaltsamkeit und Keuschheit, besonders in diesen Zeiten, in denen die Pornographie überall regiert.
b) Ein weiteres jener Dinge, die schwer in Einklang zu bringen sind, ist die aufrichtige Freundschaft mit dem Geschöpf, ohne daß die unverbrüchliche Treue, die man Gott schuldet, Schaden leidet. Wie schwierig ist es, daß die Liebe, welche die Ehegatten zueinander haben müssen, nicht die Liebe mindert, die wir Gott, unserem Schöpfer, schulden.
c) Ferner ist es schwierig, die Güter dieser Welt zu suchen, ohne daß das Herz an ihnen hängt. Die Aufgabe, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, verpflichtet die Eheleute, die notwendigen Mittel zum Leben und für die Erziehung der Kinder zu beschaffen. Darin lauert die Gefahr, daß im Herzen die Gier nach irdischen Gütern entsteht, daß man Ungerechtigkeiten begeht und daß man die Dinge dieser Welt mehr liebt als die himmlischen Dinge. Nur die Gnade des Sakra-mentes kann diese Mühen erträglicher machen und vor diesen Gefahren schützen.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor in der Ehe ist die Kommunikation, denn ohne sie läuft man Gefahr, daß die Beziehung der Ehegatten eintönig und mechanisch wird. Gute Kommunikation ist das, was die Liebe der Eheleute lebendig erhält. Daneben gibt es noch weitere Punkte zu beachten, die den Familien helfen sollen, Stabiltät und ein relatives Glück in diesem Leben zu erlangen.
1. So sollen die Eheleute eine gewisse Gleichheit suchen: Selbstverständlich bleibt der Mann das Haupt der Eheleute, aber er darf nicht vergessen, daß Eheleute in erster Linie ein Paar sind. Die Frau ist nicht seine Sklavin und auch nicht sein Haupt, vor allem ist sie seine Gefährtin.
2. Eine glückliche Familie ist ferner auf das gegenseitige Opfer aller ihrer Mitglieder gegründet, und nicht nur die Eltern müssen Opfer bringen, sondern auch die Kinder. Es ist unbedingt erforderlich, den Kindern häusliche Arbeiten zu übertragen, etwa ihr Zimmer zu kehren und zu putzen usw. Und wie ihre Eltern Opfer bringen, um ihnen an Weihnachten und an besonderen Tagen Geschenke zu machen, so sollen auch die Kinder sparen, um ihren Eltern etwas zu schenken, etwa am Vatertag oder am Muttertag.
3. Um Glück und Frieden in der Familie zu erhalten, muß es Regeln geben. Die Kinder wissen genau, was sie tun dürfen, ohne andere zu beleidigen, und was sie nicht tun dürfen. Sie wissen, daß sie bestraft werden, wenn sie die Regeln verletzen.

Das Aufstellen von Regeln für die Familie erfordert völlige Übereinstimmung zwischen Vater und Mutter. Nur weniges verwirrt die Kinder mehr, als wenn der Vater eine Verhaltensregel festsetzt und die Mutter ständig Ausnahmen davon macht. Wenn die Eltern sich einmal geeinigt haben, darf keiner die Regel ändern, ohne den anderen zu Rate zu ziehen. Sonst weiß das Kind nicht, was man von ihm erwartet. Und beide, sowohl der Vater als auch die Mutter, müssen sich dafür einsetzen, daß die Regeln befolgt werden.

Diese Revision des Wesens, der Pflichten und der besonderen Merkmale der Ehe legt uns nahe, nach einer echt christlichen Umgebung zu streben, denn eine Familie ist kein Zufallsprodukt. Man muß vielmehr die Grundsätze in die Praxis umsetzen, die sich aus der Anerkennung der Tatsache ergeben, daß die Familie ein "Dreieck" mit Gott an der Spitze sein muß. Sonst ist sie zum Scheitern verurteilt. Denn die charakteristischen Kennzeichen einer heiligen, glücklichen Familie, welche die Kraftquelle für ihre Mitglieder ist, kommen nur vom allmächtigen Gott. Die Liebe, welche die Mutter für ihr Kind hegt, die gerechte und zweckmäßige Art, in welcher der Vater seine Autorität ausübt, sind nur menschliche Abbilder der liebenden Autorität, die Gott über alle seine Kinder ausübt. Und die Ehrfurcht vor Gott und vor einander, welche die Familienmitglieder in einer wahrhaft christlichen und glücklichen Familie haben, geht hervor aus den beiden Hauptgeboten: daß wir Gott lieben sollen aus unserer ganzen Seele und unserem ganzen Herzen und unseren Nächsten wie uns selbst.

Aufrichtig in Christo

Mons. Martín Dávila Gándara

* * *

"CARTA PASTORAL SOBRE LA FAMILIA"

por
Mons. Martín Dávila Gándara

Queridos hermanos en Cristo me es grato, escribirles en una de mis primeras cartas pastorales, sobre un tema que es de capital importancia, y que en estos tiempos, es de vital necesidad, para toda la sociedad, ya que sobre la familia recae todo el peso de esta misma como base que de ella es.

Es de notar en estos tiempos, la tremenda crisis que sufre la sociedad entera, en todos los aspectos, y sobre todo en lo religioso con tantas y tan variadas religiones y sectas que hoy en día proliferan, y lo que todavía es más terrible, la crisis causada en la religión verdadera, la Iglesia Católica por el gran cisma provocado por el Concilio Vaticano II; siendo casi destruida esta Santa Institución (la Iglesia Católica); el demonio, los enemigos de Dios y de la Iglesia, ya casi sin ninguna defensa han ido triturando la base de toda la sociedad que es la familia.

Es triste ver, los terribles efectos de esta crisis, como la corrupción en todos los aspectos, como el alcoholismo, la drogadicción, hurtos, fraudes, porngrafía, etc.., esto es por nombrar algunos estos terribles efectos.

Ante esta situación, es necesario que los Verdaderos Obispos y Sacerdotes defendamos estas dos Santas Instituciones, la familia y la Iglesia Católica.     

Sobre el matrimonio y la familia Cristiana es necesario, recordar:
1. Que Dios Nuestro Señor la Instituyo cuando creo a Adán y a Eva, y ahí mismo los unió en Matrimonio, como lo dice, el capitulo 2 del Génesis.
2. Que es un Sacramento de la Nueva ley, Instituido por Jesucristo para santificar esa unión entre el hombre y la mujer, y también para comunicarle gracia para vivir cristianamente y educar a sus hijos en el santo temor de Dios.
3. Que es necesario para la propagación del genero humano, Dios mismo les da el poder de engendrar hijos, cuando les dice crecer y multiplicarse y poblar la tierra como no lo recuerda las Sagradas Escrituras, por eso es necesario, en estos tiempos donde prolifera el aborto y la castración en el hombre y la mujer, confiar en la providencia de Dios y pensar que el criador no puede engañarse ni engañarnos y que por tanto es perfecto y todopoderoso; precisamente la desgracia del hombre comienza cuando llevado por la soberbia satánica, empieza a idolatrarse así mismo y desconfiar de Dios.
4. Se debe, hacer notar también la Dignidad de este Sacramento, y recordar las palabras de Jesucristo, "lo que Dios ha unido, no lo desuna el hombre" (S. Mat. 19, 6). Estas palabras se deben llevar grabadas en estos tiempos, donde abunda, el adulterio y el divorcio, y donde tanto los gobiernos del mundo como la nueva Iglesia nacida del Vaticano II, han traicionado a la familia; los primeros autorizando legalmente el divorcio, y los segundos, dando dispensas de una manera escandalosa, para prueba basta ver las frías estadísticas, de indultos y dispensas que hace la nueva Iglesia en los Estados Unidos de Norte America.

Es fundamental, recordar las obligaciones del matrimonio:
1. como el de amarse mutuamente, en donde se refleje la unión de los corazones, donde se vea un solo corazón y una sola alma, así como no los dice Dios Nuestro Señor en el (Gén. 2, 24), 'y los dos vendrán a ser una sola carne.
2. Ese amor debe ser verdadero, manifestado no por simples palabras, sino por obras.
3. El amor debe ser constante, no de un dia, ni de dos, sino para toda la vida.
4. Debe ser cristiano no sensual, egoista, sino lleno de cariño santo y de temor de Dios.
5. Ha de haber una inviolable fidelidad por lo que no es permitido dar el corazón a otra persona; "la mujer no es dueña de su cuerpo, sino que lo es el marido. Y así mismo el marido no es dueño de su cuerpo sino que lo es la mujer" (I Cor. 7, 4).
6. También ha de existir una castidad conyugal, llena de amor puro, teniendo los esposos la obligación de evitar todo aquello que pudiera ofender la mirada pura de Dios y fuera contra la virtud de la castidad.

Atenta contra la santidad del Matrimonio y la virtud de la castidad todo lo que tuviera por objeto impedir la generación.

Obligaciones Individuales:
1. El marido tiene que profesar a su esposa, un amor tierno, delicado, fiel; teniéndole mucho respeto y consideración.
2. La esposa debe estar sujeta al marido, obedecerle en todo lo que sea justo; debe ser amable, paciente y darle al igual que el marido el primer lugar a la familia, claro esta, después de Dios.
3.El marido tiene que proporcionar a la familia todo lo que sea necesario para el sustento y gastos indispensables, según la posibilidad de cada uno; no debe malgastar el dinero en juegos o en bebidas, sino emplearlo en mejorar la situación de la casa.
4. La esposa está obligada a economizar, a emplear bien el dinero, y a esmerarse en las cosas del hogar.

Aparte de cuan necesario es cumplir con estas obligaciones ya anunciadas, hay otra imperiosa necesidad que tienen los casados, que es "la gracia de Dios".

En el matrimonio, hay que sobrellevar innumerables penas que lleva consigo este estado de vida, y a la vez que preservarse de los graves peligros que hay en la conciencia, y solamente con la gracia de Dios se puede alcanzar éxito, en esta importante empresa que es la familia.

Notemos algunas de las penas y peligros, que trae consigo el matrimonio:
a) Sabemos que el Sacramento es indisoluble y esto hace que sea una carga pesada; una cruz que en ocasiones se hace casi imposible de sobrellevar. La diferencia de caracteres, de temperamentos; los celos y las sospechas son motivos de graves disgustos, y es necesaria mucha gracia de Dios para tener paciencia; tan solo Dios Nuestro Señor es quien en tales ocasiones puede fortalecer el corazón humano para llevar resignadamente su cruz.
b) Con relación a los hijos, porque a menudo faltan los medios necesarios para su educación, almentación y vestido.

Habrá penas también porque por grandes esfuerzos que se hagan para educarlos debidamente y crezcan en el santo temor de Dios, los hijos no corresponden a tales esfuerzos, se revelan a sus padres, y entran en un camino de libertinaje y disolución solamente la gracia de Dios puede aliviar semejantes penas.

Hay peligros que es necesario evitar en el matrimonio; y realmente se requiere de la gracia de Dios para poder hermanar cosas que entre sí es dificil conciliar, como:
a) La licencia conyugal con la continencia y la castidad; más en estos tiempos, donde la pornografia reina en todas partes.
b) Otra de las cosas dificiles de compaginar es la amistad sincera con la criatura, sin detrimento de la fidelidad inviolable que se debe a Dios; "cuan dificil es que el cariño que se tienen que profesar los esposos no venga a disminuir el amor que se le debe a Dios nuestro creador.
c) Es dificil hermanar, el buscar los bienes de la tierra sin que el corazón se apegue a ellos. El deber de sustentar a la familia obliga a los esposos a buscar los medios necesarios para la vida, y educación de los hijos. De ahí el peligro de que nazca en el corazón la codicia de los bienes terrenos, de que se cometan injusticias y de que haga más aprecio de las cosas de este mundo que de las celestiales.

Solamente la gracia del Sacramento es la que puede endulzar estas penas y librar de estos peligros.

Otro factor muy importante en el matrimonio es la comunicación, ya que sin ella, se corre el riesgo de volverse monótona y mecánica la relacion de los esposos; la buena comunicación es el ingrediente que retroalimenta el amor de los conyuges.

Aparte hay otros ingredientes que ayudan a las familias a lograr una estabilidad y felicidad relativa en esta vida.
1. Como el que los cónyuges busquen cierta igualdad, claro se sobrentiende que la cabeza del matrimonio es el marido, pero no debe de olvidarse que ante todo son una pareja, la esposa ni es esclava ni tampoco su cabeza ante todo es su compañera.
2. Una familia feliz se basa también en el sacrificio mutuo de todos sus integrantes, donde no solo los padres tienen que hacer sacrificios sino también los hijos; es necesario dar a los hijos trabajos domésticos, como el barrer, el asear su habitación etc.. Y así como sus padres se sacrifican por hacerles regalos en Navidad y dias especiales, así también los hijos, deben ahorrar para regalarles a ellos, en el día del padre o de la madre.
3. Para lograr felicidad y tranquilidad en la familia, es necesario que halla reglas. Los hijos saben exactamente lo que pueden hacer sin ofender a otros, y lo que no deben hacer. Saben que serán castigados si violan las reglas.

El establecer reglas familiares definidas requiere completo acuerdo entre el padre y la madre. Pocas cosas desconciertan tanto a los niños como el que su padre establezca una regla de conducta y su madre haga continuas excepciones de ella. Una vez puestos de acuerdo los padres, ninguno debe de cambiar las reglas sin consultar al otro; de otra manera, el hijo no sabrá que se espera de él. Y tanto el padre como la madre deben poner algo de su parte para hacerlas cumplir.

Esta revisión que hemos hecho; de la naturaleza, obligaciones y características y ingredientes especiales del matrimonio, nos sugiere el lograr un ambiente genuinamente cristiano, ya que un hogar no es producto de la casualidad, sino que deben poner en práctica los principios que son resultado de reconocer el hecho de que la familia debe ser un triángulo con Dios en el vértice; de no ser así estará condenada a fracasar. Por que las características propias de un hogar santo, feliz y fuente de la fuerza para sus miembros, solo proviene de Dios todopoderoso. El amor que la madre despliega para su hijo, la manera justa y congruente en que el padre ejerce su autoridad, no son sino copias humanas de la amorosa autoridad que Dios ejerce sobre todos sus hijos. Y el respeto por Dios y por cada uno, que los miembros de la familia despliegan en el hogar verdaderamente cristiano y feliz procede de los mandamientos más importantes: que amemos a Dios con todo nuestro espíritu y todo nuestro corazón, que amemos a nuestro prójimo como a nosotros mismos.

Sinceramente en Cristo.

+ Mons. Martín Dávila Gándara

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