AN IHREN FRÜCHTEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN
Der sogenannte Bischof von Regensburg Dr.Rudolf Graber scheut sich
nicht, zur Verleumdung zu greifen. Nicht genug damit, daß er seine
Pflicht in wesentlichen Dingen vernachlässigt (er hätte die Pflicht,
den wahren Glauben zu bewahren und im ihm anvertrauten Volk zu
verankern, stattdessen fälscht er die Worte des Herrn an zentraler
Stelle und gibt sich mit dem sogar als Flugblatt veröffentlichten
Märchen "Am Wesen des Glaubens hat sich nichts geändert" dem
homerischen Gelächter der Öffentlichkeit preis); er wirft noch dazu
u.a. der Gruppe Maria vor, sie triebe mit der Gebets- und
Opferwilligkeit der Gläubigen Schindluder! Wir rufen schon seit einiger
Zeit zum Gebet um rechtgläubige römisch-katholische Bischöfe und
Priester auf. Ist dies "Schindluder-Treiben"? Der Leser, der zwei und
zwei zusammenzählen kann, kann erkennen, was Herr Graber vom Gebet für
die heilige Kirche und für rechtgläubige Bischöfe hält. Und was das
"Schindluder-Treiben" mit der Opferwilligkeit betrifft, so wird jeder
Leser aus unserem Rechenschaftsbericht im nächsten Heft erkennen
können, was wir mit den eingegangenen Geldern "treiben". Ebenfalls wird
zu erkennen sein, daß Herr Graber nichts Besseres zu tun hat, als
öffentlich die Unwahrheit zu verbreiten. Mit etwas weniger plumpen,
aber auf selber moralischer Qualitätsstufe stehenden Methoden arbeitet
eine von Augsburger kirchlicher Seite herausgegebene Zeitschrift. Im
ersten Absatz eines Artikels wird gegen die UNA VOCE-Gruppe Maria und
gegen EINSICHT gewettert, im besonderen gegen einige Zitate
Dr.Kellners, aus denen unsere Stellung zu Paul VI. zu erkennen ist.
Unmittelbar anschließend zieht dieser Artikel gegen die neuen "Päpste"
"Gregor XVII." und' "Clemens XV." zu Felde. Damit
suggeriert man dem Leser, wir wären Anhänger von Collin etc., und sucht
uns mit diesen journalistischen Winkelzügen übelster Art in Verruf zu
bringen, da man auf die in EINSICHT vorgebrachten Argumente nichts zu
sagen weiß. Wer imstande ist, die Bibel zu fälschen, scheut vor solchen
Methoden nicht zurück. - Interessant ist in diesem Zusammenhang auch,
daß jene Zeitschrift Wert auf die Unterscheidung der Gruppe Maria von
der UNA VOCE-Deutschland, Düsseldorf-Gerresheim legt, welche im
Einklang mit dem Konzil, also wohl mit dem "Segen" der deutschen
"katholischen Bischöfe" arbeitet. Der Leser, der zwischen den Zeilen zu
lesen versteht, wird auch daraus seine Schlüsse ziehen.
Red. |