56. Jahrgang Nr. 3 / Mai 2026
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Ausgabe Nr. 4 Monat Juni 2005
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NAHRICHTEN...


Ausgabe Nr. 6 Monat Dezember 2001
DIE SCHÖPFUNG - EIN GÖTTLICHER PLAN - Buchbesprechung


Ausgabe Nr. 1 Monat April 1997
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN


Ausgabe Nr. 5 Monat Dezember 1989
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN


Ausgabe Nr. 2 Monat Juli 1988
NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN


Ausgabe Nr. 1 Monat Februar 2017
Et regnabunt cum Christo mille annis


NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN
 
NACHRICHTEN,  NACHRICHTEN,  NACHRICHTEN

DER GLEICHE GOTT ? - "Mit den Muslimen und den Juden erwarten wir die Ankunft des Messias" - Johannes Paul II. intoniert und die DT respondiert  (DT vom 21.12.96).

SCHWEIZER BISCHÖFE BITTEN UM VERGEBUNG - BERN (DT/KNA). Die Schweizer Bischöfe haben den Antisemitismus verurteilt und um Vergebung für die Verfolgung von Juden durch Christen gebeten. In einer in Bern veröffentlichten Erklärung der Bischöfe über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg heißt es, jahrhundertelang hätten "Christen und Verantwortliche un-serer Kirchen durch Ausgrenzung und Verfolgung von Juden Schuld auf sich geladen und die Judenfeindschaft gefördert". Wörtlich heißt es: "Stellvertretend für die Kirchen der Vergangenheit bekennen wir die damals geschehene Schuld und bitten die Nachfahren der Betroffenen um Vergebung." Es sei nötig, die Schuld der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs anzuerkennen. Ausdrücklich erklären die Bischöfe, das Land habe "in der Aufnahme von Flüchtlingen nicht alles Mögliche getan, was die Stunde erforderte". Nötig sei es, die Schweizer Kriegsvergangenheit objektiv aufzuarbeiten und sich mit Opfern aller Art solidarisch zu zeigen. (DT vom 8.3.97)

ÜBER 1,1 MILLIONEN ORTHODOXE CHRISTEN BEI UNS - In Deutschland leben rund 1,1 Mio. orthodoxe Christen. Die orthodoxen Kirchen bilden damit nach der evangelischen Kirche (28,2) Mio.) und der römisch-katholischen Kirche (27,9 Mio.) die drittstärkste Konfession. Hinweis: In Deutschland gibt es elf orthodoxe Kirchen. Die größte ist die griechisch-orthodoxe Metropolie mit rund 400 000 Mitgliedern. Dahinter folgen die rumänisch-orthodoxe Kirche (300 000) und die serbisch-orthodoxe Kirche (200 000). Weiter sind da bulgarisch-orthodoxe (60 000), russisch-orthodoxe / Moskauer Patriarchat (50 000), armenisch-orthodoxe (35 000), äthiopisch-orthodoxe (18 000), ukrainisch-orthodoxe (3 600) und koptisch-orthodoxe (3 000). Beachten Sie: Vor allem wachsen die orthodoxen Kirchen im früheren Jugoslawien und in Osteuropa. Nach Umfragen gibt es in Deutschland 16 orthodoxe Bischöfe, 203 Priester und 40 Diakone. (Privat-Depesche vom 3.7.1996)

GERICHT IN ATHEN VERBIETET SCIENTOLOGY-ORGANISATION - ATHEN (DT/Reuter/dpa/KNA). Ein Gericht in Athen hat per Gerichtsbeschluß die Auflösung der griechischen Organisation der Scientology-Gemeinschaft verfügt. Das Gericht kommt zu dem Schluß, daß die griechischen Scientologen, die unter dem Namen Zentrum für angewandte Philosophie (Kephe) eine gemeinnützige Organisation angemeldet hatten, dies unter Vorspiegelung falscher Tatsachen getan hätten. Kephe sei keine gemeinnützige Organisation, hieß es weiter. Das Zentrum sei auf Geld-gewinn aus und setze die geistige und körperliche Gesundheit von Menschen aufs Spiel. Die Justiz folgt damit einem auch von der orthodoxen Kirche des Landes unterstützten Antrag, der der Kephe vorwirft, sich in ein Zentrum der Abwerbung vom orthodoxen Glauben verwandelt zu haben. Ziel sei es, möglichst viele Menschen einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie zu willenlosen Wesen zu machen, hieß es. Der zuständige Präfekt für die Hauptstadt Athen hatte im vergangenen Oktober eine Untersuchung angeordnet, nachdem viertausend Menschen, darunter zahlreiche Eltern von zu Kephe gehörenden Jugendlichen, mit einer Petition sein Eingreifen gefordert hatten. Während der Untersuchung hatten Verantwortliche der griechisch-orthodoxen Kirche gewarnt, die Jugend des Landes sei durch Scientology bedroht. Unterdessen hat eine ehemalige dänische Scientologin Berichte bestätigt, daß es bei Kopenhagen ein Straflager (Rehabilitation Camp) der Scientology-Organisation gibt. Die 3l Jahre alte Susanne Ellerbü aus Randers sagte im nordschleswigschen Apenrade, abtrünnige oder ausstiegswillige Scientologen würden in dem Lager teilweise gegen ihren Willen festgehalten oder "mit Gewalt" zurückgebracht, wenn sie aus dem Camp nach Hause geflohen wären. (...) Minister Beckstein hatte erklärt, außer in Kopenhagen gebe es Straflager der Scientologen in England, den Vereinigten Staaten und Australien. (DT vom 25.1.97)

FRIEDEN MIT DARWIN - Rom. Papst Johannes Paul II. hat die auf Charles Darwin zurückgehende Evolutionstheorie als mit dem christlichen Glauben vereinbar anerkannt. "Neue Erkennt-nisse führen zu der Feststellung, daß die Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese ist", betont der Papst in einer Botschaft an die Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. "Der Papst rehabilitiert Darwin", schrieben italienische Zeitungen am Donnerstag. Die von Darwin 1859 veröffentlichte Arbeit "Von der Entstehung der Arten" war lange als Widerspruch zur biblischen Schöpfungsgeschichte begriffen worden (dpa) (AACHENER ZEITUNG vom 25.10.96)... auch heute noch! E.H.

SPUREN DER FRÜHEN CHRISTENHEIT - Syrisch Orthodoxe im Tur Abdin durch die bürgerkriegsähnlichen Kämpfe in der Türkei bedroht - WIEN-ANKARA (DT/KAP). Von einer leichten Besserung der Lage der Christen in der Südosttürkei berichten die Menschenrechtsorganisation "Christian Solidarity International" (CSI) und die in Linz beheimatete Gruppe "Freunde des Tur Ab din". Die syrisch-orthodoxen Christen im Tur Abdin ("Berg der Knechte Gottes") waren in den vergangenen Jahren in den Auseinandersetzungen zwischen den Aufständischen der kurdischen Arbeiterpartei PKK und dem türkischen Militär nahezu aufgerieben worden. Vor der großen Auswanderungswelle in den siebziger Jahren hatten in dem seit dem ersten Jahrhundert christlichen Gebiet noch 180 000 Christen gelebt. Nach Gesprächen einer Delegation unter Führung des syrisch-orthodoxen Erzbischofs des Tur Abdin, Mar Timotheos Samuel Aktas, mit der türkischen Staatsführung im vergangenen Jahr, sei die Lage nun etwas ruhiger und entspannter. Die allgemeine Atmosphäre der Angst habe nachgelassen, berichten die beiden Organisationen. "Christian Solidarity International" - Österreich warnt allerdings in der jüngsten Ausgabe seiner Zeitschrift "Christen in Not", der Erfolg der islamistischen Wohlfahrtspartei bei den Parlamentswahlen könnte die gegenwärtige Atempause für die Christen des Tur Abdin wieder rasch beenden. Die Menschenrechtsorganisation ruft daher auf, Solidaritätsschreiben an Mar zu senden. Die christliche Präsenz im Tur Abdiin beschränkt sich nur mehr auf wenige Orte. Im Herbst vergangenen Jahres wurden zwei weitere Dörfer gänzlich verlassen. Im historisch bedeutsamen Dorf Marbobo, wo vor fünfzehn Jahren noch etwa fünfzig Familien lebten, harrten zuletzt nur mehr sieben Familien aus. Ihnen wurde das Leben durch eine Gruppe bewaffneter Männer schwer gemacht, die sich als "Dorfschützer" ausgaben. Sie übten auf die Christen Druck aus durch die Erpressung von Schutzgeldern, durch die Wegnahme von Grundstücken und die Anweisung an die Frauen, sich in islamischer Art zu verschleiern. Darauf haben sich diese Familien im benachbarten Dorf Gundukshukro angesiedelt in der Hoffnung, ihre Felder und Gärten weiter bearbeiten zu können, berichtete die Zeitschrift "Stimme des Tur Abdin", die seit knapp einem Jahr von den "Freunden des Tur Abdin" zusammen mit der deutschen "Solidaritätsgruppe Tur Abdin" herausgegeben wird. Im Dorf Derkube hatten zwei Familien mehr als fünfzehn Jahre trotz schwerer Schikanen ausgeharrt. Im Dezember des Vorjahres mußten auch sie ihr Dorf aufgeben und ins Nachbardorf ziehen. Die Regierung habe ihnen Kontakte zur PKK vorge-worfen. Für einen Vorwurf dieser Art genügt, wenn PKK-Kämpfer in die Gegend kommen und den Dorfbewohnern etwa Nahrung abnötigen. Zahlreiche Dörfer stehen bereits leer. Von ursprünglich achtzig Klöstern sind derzeit nur mehr sieben bewohnt. Das Kloster Mar Gabriel, das im nächsten Jahr sein 1600-Jahr-Jubiläum feiert, stellt nach wie vor das Zentrum des religiösen Lebens im Tur Abdin dar. Der Tur Abdin mit seinen Terrassenkulturen lag immer an der "Grenze" (...). Im vierten Jahrhundert entwickelte sich im Tur Abdin eine reiche Klosterkultur mit zeitweise mehr als tausend Mönchen. Durch den bürokratisch ausgeführten Vernichtungsfeldzug Timur Lenks ("Tamerlan") gegen die Christen des Orients vor 1400 Jahren wurden zahlreiche Städte, Dörfer, Kirchen und Klöster gänzlich zerstört, im Tur Abdin blieben aber wichtige Zeugnisse frühchristlicher Kultur erhalten, so die berühmte Marienkirche von Hah. Zu den Kulturgütern des Landes zählen die Handschriften, die in den Kirchen und Klöstern aufbewahrt werden. Neben der schriftlichen Tradition ist auch die mündliche Überlieferung in der Sprache der Tur Abdin wichtig, einer Sonderentwicklung des Aramäischen, der Sprache Jesu Christi. Diese vor allem vom frühen Christentum geprägte Religion und Kultur ist daher von hoher Bedeutung für die gesamte Christenheit. Um ihren Untergang zu verhindern, wird angestrebt, die Kirchen und Klöster des Tur Abdin langfristig unter den Schutz der Unesco zu stellen. Die Zeitschrift "Stimme des Tur Abdin" will den dortigen Christen und vor allem dem Kloster Mar Gabriel die Möglichkeit geben, in aller Welt gehört zu werden. Sie erscheint viermal jährlich und kann gegen einen Unkostenbeitrag bestellt werden ("Freunde des Tur Abdin", Bethlehemstr. 10, A - 4020 Linz). (DT vom 27.4.96)

IN ETAPPEN ZUR PRIESTERIN - Saarbrücken. Die theologischen Einwände gegen das Frauenpriestertum sind nach Ansicht der Vorsitzenden des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Rita Waschbüsch, nicht so stichhaltig" und sollten neu überdacht werden. "Der Papst hat zwar eine Entscheidung getroffen, aber er hat kein Denkverbot erlassen", sagte sie im Saarländischen Rundfunk. Die Diskussion um die Frauenordination war erneut aufgeflammt, als am Pfingstwochenende in Konstanz die beiden ersten Priesterinnen der Altkatholischen Kirche geweiht wurden. Als ersten Schritt schlug Waschbüsch die Weihe von Frauen zu Diakoninnen in der katholischen Kirche vor. In dieser Sache gebe es keine theologischen Probleme mehr: "Diese Diakoninnen gab es unbestritten in der frühen Christenheit." (dpa) (AACHENER ZEITUNG, 29. Mai 1996)

"KLONEN IST UND BLEIBT VERBOTEN!" – Bonn (dpa) - Das Klonen von Menschen "ist und bleibt in Deutschland" strikt ver boten. Das sagte gestern Forschungsminister Rüttgers. Die Rechtslage sei eindeutig. Wer anderes behaupte, ver unsichere die Menschen. Damit trat er Äußerungen des Wissenschaftlers Ingo Hansmann vom Institut für Humangenetik in Halle entgegen. Dieser hatte zuvor von einer Lücke im Embryonenschutzgesetz gesprochen, durch die das Klonen von Menschen in der Bundesrepublik doch erlaubt sei. Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben die Bundesregierung aufgefordert, das Klonen von Menschen zu verbieten. Bestehende Gesetzeslücken müßten so schnell wie möglich geschlossen werden. Das Interesse der Börsianer der Wall Street an der US-Biotechnik-Branche hat sich nach den Berichten vom geklonten Lamm "Dolly" in Schottland deutlich verstärkt.  (MÜNCHNER MERKUR vom 5.3.97)

NUR NOCH REIZTHEMEN - Geschäftsführerin von Allensbach: Starker Glaubensverlust - MÖNCHENGLADBACH (DT/KNA). Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben sich nach Ansicht der Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie in Allensbach, Renate Köcher, auf erschreckend niedrigem Niveau stabilisiert. Der Glaube als Wegweiser für das Leben habe stark an Bedeutung verloren, sagte die Meinungsforscherin am vergangenen Freitag in Mönchengladbach. Das gelte besonders für die jüngere Generation. Die schleichende Erosion des Glaubensbewußtseins und der Glaubenspraxis führe bei den Christen immer mehr zu dem Gefühl, eine Minderheit zu sein. Dieses Manko beeinflusse aber nicht nur die Überzeugungskraft, sondern auch das eigene Selbstbewußtsein der Christen. Frau Köcher äußerte sich bei einer Fachtagung der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle. Für viele Menschen seien religiöse Feiern wie die Taufe, die Kommunion oder die Beerdigung nur noch Schmuckelemente von Familienfeiern, fügte die Demoskopin hinzu. Das düstere Bild werde sich in dieser Hinsicht in den kommenden Jahren kaum bessern. (...) Sie bemängelte, daß vor allem die katholische Kirche nur noch über Reizthemen wie Zölibat und Empfängnisverhütung wahrgenommen werde. Andere Dinge würden kaum noch zur Kenntnis genommen. Hier sei eine Entschärfung besonders dringend erforderlich. (DT vom 14.5.96)

FÜR VERBOT DER EMBRYONENFORSCHUNG - Rechtsmediziner Wuermeling wirft britischen Ärzten eine verantwortungslose Haltung vor - MAINZ (DT/KNA). Mit Blick auf die umstrittene Vernichtung von mehr als dreitausend Embryonen in Großbritannien hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz, Lehmann, ein klares Verbot der Embryonenforschung in Europa gefordert. (...)  Der Erlanger Rechtsmediziner Hans Bernhard Wuermeling warf den zuständigen Ärzten und Wissenschaftlern in Großbritannien eine verantwortungslose Haltung vor.  (DT vom 3.8.96)

SYNKRETISMUS - Unter dem Titel "In Eintracht und Achtung miteinander leben" veröffentlichte der Osservatore Romano (deutschsprachige Wochenausgabe) vom 19.3.1993 die Botschaft des Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, 'Kardinal' Francis Arinze, an die Muslime zum Abschluß des Ramadan: 
"Liebe muslimische Freunde!
Als Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog ist es mir eine große Freude, euch am Ende des Ramadan-Fastens (...) meine besten Wünsche zu übermitteln. Ich übersende diese Glückwünsche im Geist religiöser Solidarität, denn dieses Jahr fügt es sich, daß unsere besondere christliche Gebets- und Bußzeit, die Fastenzeit, beinahe mit dem Monat des Ramadan übereinstimmte. In dieser Zeit standen wir vor Gott als zwei Glaubensgemeinschaften und brachten dem einen Schöpfer, 'dem Erhalter und Endziel allen menschlichen Lebens' die ihm gebührende Huldigung und Verehrung entgegen. In demütiger Haltung nähern wir uns Gott im vollen Bewußtsein unserer Sündhaftigkeit und Unwürdigkeit und bitten ihn um Erbarmen für unser Versagen. Wir wenden uns an Gott auf der Suche nach seiner Führung und Kraft, denn sie allein können uns bei der Erfüllung jener Pflichten helfen, die unsere jeweiligen Religionen vorschreiben." (...)
Arinze schließt seine Ansprache folgendermaßen: "Die Fastenzeit wie auch der Monat des Ramadan bieten uns die Gelegenheit, unsere Gewissen zu erforschen, unsere Sünden zu bekennen und zu Gott zurückzukehren. Laßt uns beten, daß die göttliche Gnade uns helfen möge, in Eintracht und gegenseitiger Achtung miteinander zu leben. Meine herzlichsten Wünsche für das kommende Fest zur Beendigung eures Fastens." (zitiert nach SAKA-INFORMATIONEN Mai 1993, S. 109) - Das ist Gleichsetzung von Christentum und Islam! ("Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Anti-Christ werden." So die Mutter Gottes an Melanie.)

 
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