52. Jahrgang Nr. 3 / Juni 2022
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1. Das Pfingstfest
2. Das Pfingstfest heute
3. Psalm für einen Sonnenstrahl
4. Der bösen Macht auf der Spur
5. Abbas Agathon...
6. Glasgow - statt Rettung der Welt, weiter in die Öko-Diktatur
7. Häutungen
8. Der Kölner Muezzinruf und der „Sieg über die Ungläubigen“
9. Zum 80. Geburtstag von Dr. Eberhard Heller
10. „Jetzt und in der Stunde unseres Todes“
11. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
12. Mitteilungen der Redaktion
Buchbesprechung
 
Buchbesprechung:

Mathias von Gersdorff:

Gender-Revolution in den Schulen.
Angríff auf Elternrecht und Kindeswohl

Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK) e.V., 2018. 133 S., Bestellungen bei: www.aktion-kig.org

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Nach dieser Devise handelten und handeln alle totalitären Systeme: Die Sowjetkommunisten nach der Oktober-Revolution 1918, weil die Mütter schnell wieder in den Produktionsprozeß eingegliedert werden mußten und die Kinder und Jugendlichen zu willfährigen Untertanen erzogen werden sollten; die National-Sozialisten im Dritten Reich, die zwar das Mutter-Ideal hochhielten, aber den Nachwuchs zwangsweise im Jungvolk, dem Bund deutscher Mädel und der Hitler-Jugend mit dem Ziel organisierten, aus ihnen fanatische Krieger zu formen; die kommunistische SED-Diktatur in der DDR, die bereits die Kleinsten in ein staatliches Erziehungs-Korsett zwang und sie später bei den Jungen Pionieren  und der FDJ zu konformistischen, folgsamen Bürgern im Sinne der Staatspartei erzog.
Relativ neu ist dagegen, daß inzwischen auch liberale Demokratien zu solchen und ähnlichen Mitteln greifen. In der Bundesrepublik, wo eine ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda als Bundeskanzlerin gemeinsam mit einer Neo-SPD regiert, deren Vizekanzler vor Jahresfrist schon mit dümmlichem Grinsen von der „Lufthoheit über den Kinderbetten“ schwadronierte, überrascht einen das eigentlich nicht mehr. Immerhin zog Merkel bereits im Kindesalter mit ihrer Familie in die DDR, was man ihr persönlich nicht vorwerfen kann, denn ihr Vater, ein protestantischer Pfarrer, galt allen als „roter Pastor“, doch offenbar haben ihre FDJ-Aktivitäten – abgesehen davon, daß sie angeblich auch als IM „Erika“ für die Staatsicherheit gearbeitet haben soll -, gemeinsam mit einem familiären Gen dafür gesorgt, daß sie immer noch eine stille Liebe für die zu Recht untergegangene DDR  und deren Politik hegt.
Zudem haben die Homo-Lobby, LSBTIQ-Gruppen, extreme Pöbel-Parteien wie die „Linke“, die nichts anderes als die umbenannte Mauermörder-Partei SED ist und vor allem die Grünen speziell bei dieser Bundesregierung erheblichen Einfluß. So sind die hessischen Lehrpläne für Sexualerziehung in erster Linie eine „grünes Fabrikat“, abgesegnet von CDU-Funktionären, während die CDU-Basis gemeinsam mit Lebensschützern und anderen christlichen Gruppen gegen diesen heimtückischen Angriff auf das Elternrecht, das Schamgefühl der Kinder und Jugendlichen und gegen die Lügen der Gender-Propaganda protestierte.
Mathias von Gersdorff, Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“ e.V. legt in seinem Buch zahlreiche gute Argumente gegen die Gender-Ideologie vor, die nun auch in den Schulen Einzug gehalten hat, die Kinder sexuell manipuliert und verdirbt und gegen ihre Eltern aufhetzt. Der Autor befaßt sich dabei vor allem mit dem hessischen Lehrplan, da dieser in Deutschland dank der Grünen und der Feigheit der CDU, die hier höchst harmonisch koalieren, der radikalste ist. Letztlich geht darum das Primat von Ehe und Familie bewußt zu zerstören, die unterschiedlichsten Partnerschaftsformen, sexuellen Aktivitäten incl. eindeutiger Perversitäten und zig sexuellen Orientierungen, von denen die Gender-Ideologen phantasieren, zu propagieren. All dies ist im Grunde nichts anderes als geistiger Kindesmißbrauch, dem alle Konservativen, wahren Christen und Eltern, die ihre Kinderlieben und sie vor diesem Schmutz bewahren wollen, entschieden und mit aller Kraft entgegentreten müssen.
Werner Olles

Thor von Waldstein:  „Wir Deutsche sind das Volk“.
Seit Beginn der Invasion im Herbst des Jahres 2015 sind ca. zwei Millionen ausländische Migranten nahezu ausnahmslos über den Landweg nach Deutschland gekommen. Die im Herbst 2015 „lediglich in Umrissen absehbare Entwicklung Deutschlands zu einem entgrenzten Jedermannsland, dessen Staatsgebiet sich in Auflösung befindet und dessen Staatsvolk von den Herrschenden im präzisen Sinne des Wortes verraten wird, (hat) sich dramatisch verschärft. Es können m.E. wenig Zweifel daran bestehen, daß dieses Volk und dieses Land schon in kurzer Zeit verloren sein werden, wenn seine Bürger ihr Schicksal nicht in die eigenen Hände nehmen und das verfassungswidrig inszenierte „deutsche Rendezvous mit der Globalisierung (Wolfgang Schäuble über die „Flüchtlingskrise“) beenden. Der Durchsetzung dieses demokratischen Unrechts, Widerstand zu leisten gegen das treu- und rechtswidrige Vorgehen einer auf Zeit gewählten Regierung, sollen die nachfolgenden Ausführungen dienen“ (Thor von Waldstein).
Bereits in seinem Vorwort läßt der Rechtsanwalt und Publizist Dr. Dr. Thor von Waldstein keinen Zweifel daran, daß es für die Deutschen darum geht „ihre rechtsstaatliche Verfaßtheit wieder(zu)erlangen“ und seine Hoffnung darin besteht, „daß sich das deutsche Volk - zu einem Zeitpunkt der äußersten Gefährdung seiner Existenz - seiner mentalen Fesseln entledigt und seine Freiheit als selbstbestimmte Nation zurückgewinnt.“
Es geht dem Autor um nichts weniger als um das politische Widerstandsrecht der Deutschen nach Art. 20 IV Grundgesetz. Vieles spreche dafür, daß „der juristische Dornröschenschlaf, in das dieses Widerstandsrecht seit einem knappen halben Jahrhundert gefallen war, schnell enden könnte.“ Umso wichtiger sei es, genauer zu untersuchen, in welchem juristischen Rahmen die Bürger ihr im Grundgesetz verbrieftes Widerstandsrecht ausüben können“.
Dazu untersucht von Waldstein „Ziel, Ort, Kennzeichnung, Subjekt, Objekt und Mittel des Widerstands, Gewalt gegen Personen, Gewalt gegen Sachen, passiven, aktiven und Androhung des Widerstands“. Sein Fazit: Der Widerstandsleistende sollte ebenso besonnen wie entschlossen im Sinne der Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung handeln. Friedliche Widerstandshandlungen, die sich an den Beispielen der Revolution von 1989 in der DDR oder des indischen Freiheitskampfes 1930 ff. orientieren, seien im Zweifel nicht nur eher nach Art. 20 IV GG gerechtfertigt, sondern vor allem zur Wiederherstellung von Recht und Gesetz in Deutschland viel besser geeignet als alles andere: „Nach Mahatma Gandhi ist die Gewaltlosigkeit kein Deckname für Feigheit, sondern die höchste Tugend der Tapferen.“ Zudem gebe es unter den genannten Voraussetzungen nicht nur ein Recht, sondern möglicherweise sogar auch eine Pflicht des Bürgers zum Widerstand gegen seine verfassungswidrig und rechtsbrecherisch handelnde Regierung: „Wenn dem Staat höchste Gefahr droht, ist jeder Bürger aufgerufen, die Sache des Staates zu seiner Eigenen zu machen“ (Isensee). So sprach der englische Staatsphilosoph Thomas Hobbes von dem unauflöslichen Zusammenhang zwischen Schutz und Gehorsam. „Die Bundesregierung, die das deutsche Volk nicht nur nicht schützt, sondern verrät und seine Beseitigung aktiv fördert, jedenfalls sehenden Auges hinnimmt, verdient keinen Gehorsam, sondern den entschlossenen Widerstand des freien Bürgers. Die richtige Lösung von 1989 „Wir sind das Volk“, muß daher im Hinblick auf die drohende Entrechtung des Souveräns erweitert werden zu einem wirkmächtigen: „Wir Deutsche sind das Volk“ (Thor von Waldstein).
Werner Olles

Zum politischen Widerstandsrecht der Deutschen nach Art. 20 IV Grundgesetz in der „Flüchtlingskrise“. Institut für Staatspolitik. Rittergut Schnellroda, 06268 Steigra. 2. Aufl. 2017. 51 S., 5.-€
 
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