53. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2023
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1. Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade!“ (Psalm 5,4)
2. In te Domine speravi (Auf Dich o Herr vertraue ich) Psalm 31, 2
3. Gegen eine Politik der Illusionen und die Diktatur des Schwachsinns
4. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf
5. Von der Inflation zur Liquidierung
6. Leserzuschrift von + Elija
7. Die „taz“ bricht wieder ein Tabu: Sex mit Tieren soll salonfähig gemacht werden
8. Was uns verschwiegen wird
9. Die Ignorierung der Impfschäden
10. Buchbesprechungen:
11. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
12. Mitteilungen der Redaktion
Das Licht ist stärker
 
Das Licht ist stärker

von
Thomas Lachenmaier
(aus: factum 5/2022

Das globale Geschehen der vergangenen Jahre ist eine Attacke auf das Menschsein. Aber es wird auch zur Einladung, sich zum ersten Mal oder mit neuer Hingabe, für Gott zu öffnen.

Wenn die Zeiten schwer werden, wenn man meint, nicht mehr frei atmen zu können, dann soll man singen. Gut, dass Christen einen so reichen Fundus an Liedgut haben, welches den Blick aus dem Dunkel weitet, Aufatmen lässt, welches sich aus Gottes Wort speist. So lasst uns singen:
Die Nacht ist vorgedrungen / der Tag ist nicht mehr fern! / So sei nun Lob gesungen / dem hellen Morgenstern! / Auch wer zur Nacht geweinet, / der stimme froh mit ein. / Der Morgenstern bescheinet / auch deine Angst und Pein.
Der Morgenstern? «Ich bin der helle Morgenstern», sagt Jesus in den abschliessenden Worten der Heiligen Schrift (Off. 22,16).

Auch wer mit leichtem, frohem Gemüte im Leben unterwegs war, spürt den Mantel der Düsternis dieser Zeit. Wessen seelische Verfassung haben die Ereignisse nicht in der einen oder anderen Weise beschwert? Auch für Gläubige ist das eine Herausforderung. Wie muss es erst für Menschen sein, die nicht wissen, dass Gottes Hand am Ende allem Bösen wehren wird; die ihr Leben für den Zufall einer blinden Entwicklung halten, die also Trost nur da suchen können, wo ihn die Welt gibt? Ein gutes Essen, eine bessere Gesundheit, die Freude schöner Dinge. Das Haltbarkeitsdatum all dessen ist schon fast abgelaufen. Ehe man sich versieht: alles weg! «Ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkommt», wie es in der Schrift heisst. Lohnt es sich, darauf zu setzen?

Wem es jetzt schwer ist, der sei eingeladen, herzlich, auch mit diesem Text, auf das Licht zu schauen, das gerade da leuchtet, wo es finster wird. Jesus, der Einladende selber, ist das Licht. Es gibt Trost, weil die Bibel das Buch dessen ist, der Herr der Geschichte ist. Die Bibel ist Gottes Wort. Deshalb gibt es Hoffnung. Das biblische «Dennoch!» gibt das Wissen um die sichere Hoffnung: Auch gegen allen Anschein wird das Böse nicht obsiegen. Das Licht ist stärker. Die ganze Bibel ist ein Wechselsprech aus Ankündigung (es wird geschehen) und der Erfüllung des Vorhergesagten (es ist geschehen). So bewahrheitet sich die Wahrheit der Rettungseinladung noch im Schlimmen dieser Zeit. Denn die Schrift wusste auch um dieses Kommende.

Jesus kündigt in den Endzeitreden Ereignisse von globaler Dimension an, Wehen, die einer Geburt vorausgehen. «Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören» (Jes. 42,9). Wem es bange wird, der wisse: «Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen» (2. Petr. 1,19). Wem es jetzt schwer ist, der suche nach dem Licht da, wo es zu finden ist. Der schaue auf den Kommenden. Das ist das Geheimnis um diesen Morgenstern. Hell macht er, wenn er aufgeht in meinem und in deinem Herzen. Die Einladung ist ein Gebet: «Du, Gott der Bibel, der du Vater der Barmherzigkeit genannt wirst, wenn Jesus dein Sohn ist, gekommen, um das Finstere zu überwinden, wenn er gekreuzigt wurde und auferstanden ist, weil es in der Welt nicht stimmt und vielleicht auch nicht mit mir, dann offenbare mir das in meinem Herzen. Ich will dein Wort lesen. Jesus, zeige dich mir, bitte.»

Der Heiland der Welt kommt auf Einladung. Er zwingt nicht. Er gibt dem, der sucht; tut dem auf, der anklopft (Jer. 29,13 f.; Matth. 3,3; Luk. 11,9). Die ganze Bibel bezeugt, dass Gott solch ein Gebet erhört. Oft und oft waren es Last und Krankheit, oder nationale Notzeiten, in denen Gott zu Menschen gesprochen hat. Wie oft schon hat die Erkenntnis der eigenen Ohnmacht erst den Blick frei gemacht, ein Herz geöffnet für den Kommenden. Wo weltliche Zuversicht versiegt, öffnet sich der Quellgrund wahrer Hoffnung.

Ein Beispiel dafür ist die politische Analystin Naomi Wolf, eine Ikone des säkularen, links-intellektuellen Amerika, eine Feministin ohne ideologische Scheuklappen (was eher selten ist). In ihrem Bestseller «Das Ende Amerikas» skizzierte sie 2008 zehn Schritte, mit denen sich ein demokratischer Rechtsstaat in eine Tyrannei verwandeln kann. Jetzt recherchierte Wolf die Corona-Politik auf das Intensivste und berichtete über die Auswertung von Tausenden Dokumenten über die Impfstoffe, zu deren Herausgabe Pfizer gerichtlich gezwungen worden war. Sie zeigen, dass Pfizer um die mangelnde Wirksamkeit ebenso wusste wie um die gravierenden Nebenwirkungen, die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen, die Zunahme von Totgeburten, die Todesfälle. Auch ein Bericht Reutlinger Pathologen, die nach der Impfung Verstorbene obduziert hatten, offenbart die gravierenden Folgen.1 Wolf erlebte die vergangenen zwei Jahre der sozialen Desintegration, der staatlichen Selbstermächtigungen, der Angst-Kampagnen als einen so «überwältigenden Angriff», schreibt der christliche Autor John Horvat in «The Imaginative Conservative», als «etwas Tiefgreifendes und Unheimliches», so von düsterer Energie getrieben, dass ihr materialistisches Weltbild zerbrach.

Als sie einen christlichen Kollegen, der sich ebenfalls um Aufklärung in dieser Sache bemüht, fragte, wie er mit Angriffen auf seine Karriere, mit der Besudelung seines Namens und mit sozialer Ächtung umgehe, da antwortete er, dass wir es nicht «mit Fleisch und Blut, sondern mit Fürstentümern, mit Mächten» (Eph. 6,12) zu tun haben. «Je mehr Tage vergingen, desto mehr Sinn ergab es für mich», berichtet Wolf. Denn dieses «Gebäude des Bösen» sei zu massiv, «um es nur menschlicher Schrecklichkeit und menschlichem Erfindungsreichtum zuzuschreiben». Auch Naomi Wolf erfuhr, wie es heute üblich ist, die Gewalt der Verleumdung, der Ausgrenzung, Behinderung und Zensur. Sie erkannte in den Geschehnissen Zeichen der Zeit, eine geistliche Kraft, «fast ehrfurchtgebietende Ebenen der Finsternis und von unmenschlichen, antihumanen Kräften», die «Fürstentümer und Mächte», von denen dieser Christ gesprochen hatte.

Das brachte sie dazu, «auf eine neue buchstäbliche und unmittelbare Weise an das Vorhandensein, die Möglichkeit und die Notwendigkeit einer ausgleichenden Kraft zu glauben – die eines Gottes». Sie schreibt: «Es war fast ein negativer Beweis: Ein so grosses Übel muss bedeuten, dass es einen Gott gibt, auf den es seine Bösartigkeit richtet.» Das ist eine tiefe Erkenntnis: Die Bibel lehrt, dass Lüge und Handlungen gegen das Leben sich immer gegen Gott richten. Nach vielen Jahren, in denen sie ihr geistliches Leben als «nicht so wichtig» erachtet hatte, bekannte Naomi Wolf, dass sie in der Bibel liest, und – fast sei es peinlich, das öffentlich zu bekennen – sie habe «wieder zu beten begonnen». Sie fragt: «Wenn Gott da ist, werden wir nach all den Zeiten, in denen wir seine Geduld auf die Probe gestellt haben, ihm im Gegenzug die Hand reichen, uns im letzten Moment aus diesem Abgrund heraushalten und einen Weg finden, an seiner Seite zu gehen?» Besteht für unser Herz, dessen «Dichten und Trachten böse ist von Jugend auf» (vgl. 1. Mose 8,21) Hoffnung? Hier kann sich die Türe zu dem öffnen, der einzig wahre Hoffnung geben kann, der von sich sagt: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.» Der, «an dessen Seite zu gehen» zum rettenden Weg wird, ist Jesus, der von sich sagt: «niemand kommt zum Vater denn durch mich».

In dem vielbeachteten Text «Ist es für Intellektuelle an der Zeit, über Gott zu sprechen?» beschreibt die jüdische Autorin die Ereignisse dieser Zeit als einen Angriff auf das menschliche Leben an sich, eigentlich als einen geistlichen Kampf, dessen Objekt «nichts weniger als die menschliche Seele zu sein scheint». Ihr neues Buch «The Bodies of Others: The New Authoritarians, Covid-19 and the War Against the Human» bezeichnet Lew Rockwell in einem Beitrag für die christliche Internetseite «progresswithgod» als «das wichtigste Buch unserer Zeit», weil sie analytisch beschreibt, wie «Eliten die ‹Krise› genutzt (haben), um die westlichen Normen der Freiheit, der auf den Menschen ausgerichteten Welt und der Zivilisation selbst abzuschalten» – und weil sie das Handeln der Mächtigen in einen geistlichen Rahmen stellt. Für den isländischen Autor Thorsteinn Siglaugsson ist ihr Buch eine «zutiefst empathische und exzellent geschriebene Hommage an die innerste Schicht der Freiheit, den Kern, der uns als Menschen ausmacht». Das Ermutigendste aus dieser Geschichte ist, so John Horvat, dass düstere Zeiten Menschen dazu bringen können, «das Wesen des Bösen, dem wir gegenüberstehen, zu erkennen und auf die Stimme der Gnade zu hören». Wie viele tausend Naomi Wolfs gibt es da draussen, fragt Horvath, die in ihrer Verzweiflung zu Gottsuchern werden? Horvat schreibt: «Mit ihrem kleinen Glauben rufen sie einen Gott an, den sie nie gekannt haben und den sie jetzt begreifen. Gott kann nicht umhin, auf solche Bitten zu hören.»

Naomi Wolf ist bislang keine gläubige Christin geworden, aber sie sucht an der rechten Quelle. Horvat schreibt: «Mit ihrem winzigen Glauben an einen unbekannten Gott begann sie zu beten. Sie könnte genauso beten wie die Jünger im Boot auf dem tobenden See, die unseren Herrn mit den Worten weckten: ‹Rette uns, Herr, damit wir nicht zugrunde gehen!›» (Matth. 8,25). Dieses Geschehen kann auch Gläubige lehren, meint John Horvat und «lauwarme Seelen aufwecken». Sind wir nicht alle zu lange kleingläubig gewesen? Auch den deutschen Immunologen, Pharmakologen und Toxikologen Prof. Stefan Hockertz hat die Schwere der Zeit zum Gottsucher gemacht. Als profunder und früher Kritiker der mRNA-Impfung, dessen Expertise nicht leicht weggewischt werden konnte (Hockertz lehrte am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und war für die Zulassung von Arzneimitteln und Impfstoffen zuständig, leitet toxikologisch-pharma-kologische Beratungsunternehmen in Deutschland und der Schweiz), hatte er zu Beginn mit seinen berechtigten Warnungen noch Zugang zu den grossen Medien. Aber dann geriet auch er in die Mühlen professioneller Verleumdung, unter anderem durch die sogenannten «Faktenchecker». Wie inzwischen zahlreiche Richter, Mediziner, gericht-liche Sachverständige und Journalisten bekam auch er Besuch von der Polizei.

Am 17. Juni um sieben Uhr führten vier Polizisten und neun zivil gekleidete Beamte eine Hausdurchsuchung durch, beschlagnahmten Handy und Computer. Im persönlichen Gespräch schildert er das Vorgehen als traumatisierend und entwürdigend («wir werden dir schon noch was nachweisen»). Den Vorwurf der Hinterziehung von Steuern weist er von sich. Genau diese Fragen des Finanzamts waren bereits Jahre zuvor geklärt worden und hatten zu einem «Nichtfeststellungsbescheid» geführt. Auch danach stand man im Austausch mit dem Finanzamt, hatte sogar nachgefragt, ob es weiterer Unterlagen bedürfe. Prof. Hockertz’ gesamtes Vermögen, darunter drei Eigentumswohnungen, wurden beschlagnahmt. Es ist naheliegend: Das Vorgehen der Behörden ist politisch motiviert. Hockertz’ Darlegung des Sachverhalts im persönlichen Gespräch klingt einleuchtend und glaubhaft. Seine Anwälte bezeichnen das Vorgehen als rechtswidrig. Ohnehin hätten sich die deutschen Finanzbehörden dem Doppelbesteuerungsabkommen entsprechend an die Kollegen in der Schweiz wenden müssen («Verständigungsverfahren»), wenn sie der Annahme sind, ein Anrecht auf Steuern auf Erträge zu haben, die in der Schweiz erzielt wurden – und nicht an den Steuerpflichtigen.

In der Stunde der Not erfuhr Stefan Hockertz Hilfe von Schweizer Bürgern, «auf deren Tisch immer eine Bibel lag», berichtet er. «Dort habe ich angefangen, in der Bibel zu lesen», inzwischen auch systematisch mit einer Konkordanz. Er hat Gemeinschaft von Christen erlebt und gemeinsames Beten, das er zuvor so nicht kannte. Bevor man am Abend auseinandergeht, sagt einer: «Lasst uns noch zusammen beten!» Er habe jetzt eine viel engere Bindung zu Gott und zu seinem Wort. Wenn er zu Vorträgen eingeladen wird, etwa von den Schweizer «Freunde der Verfassung» oder dem Verband von Medizinern und Wissenschaftlern «Ale-theia», dann spricht er auch von seinem Glauben. Natürlich habe er Hoffnung, dass Recht gesprochen werde. Aber, eigenartig, als einem, dem Sicherheit und Vorsorge immer wichtig waren, könne er jetzt auch damit leben, wenn er sein Eigentum nicht zurückbekommen sollte: «Es hat den Schrecken verloren.»

Unbekannte berichteten ihm, dass sie für ihn beten. «Das erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.» Das biblische «Fürchte dich nicht!» ist ihm Leitmotiv geworden. «Die Angst der Menschen ist das kalte Buffet derer, die diese Politik betreiben», sagt er. Wer ohne Angst lebt, entziehe ihnen (und dem Widersacher) die Nahrung. John Horvat sieht in dem Geschehen mit Naomi Wolf und anderen, die durch die Entwicklungen zum Fragen nach Gott gebracht wurden, «ein Zeichen für unsere düstere Zeit», in der das Notvolle die Frage nach Gott in den Raum stellt. Wie Naomi Wolf erlebt Stefan Hockertz das Handeln der Politik als einen Angriff auf die Menschenwürde. Jetzt gehe es auch darum, für die Menschen zu beten, das Vertrauen in Gott zu fördern, den Spaltungen entgegen und versöhnend zu wirken. Auch zu diesem Zweck hat er die «Stiftung Brückenweise» gegründet, sie soll ein Forum des Austausches auf der wissenschaftlichen, aber auch der pädagogischen und ethischen Ebene sein.

Mittlerweile gab es eine ganze Reihe von Polizeieinsätzen bei Kritikern der Corona-Politik. Im Juni vergangenen Jahres waren es mindestens acht Hausdurchsuchungen an einem einzigen Tag. Davon betroffen sind nicht nur kritische Journalisten, sondern auch Richter, die Urteile gegen Maskenzwang an Schulen getroffen haben, medizinische Sachverständige, die vor Gericht ausgesagt haben. Der Journalist Boris Reitschuster spricht von «massiven und beinahe synchronen Diskreditierungs- und Verleumdungsaktionen» und von «systematischen Kündigungen von Bankkonten». Davon war er als kritischer Journalist auch schon persönlich betroffen. «Viel spricht dafür, dass hier ganz gezielt ein Klima der Angst geschaffen wird.»

Die Bibel verkündet von der ersten bis zur letzten Seite von der Freiheit von Gottes Geschöpfen und ihrer Berufung, sich – frei, in eigener Verantwortung – für das Leben, für Christus, zu entscheiden. Beides, die Freiheit und die Verantwortung des Menschen, ist den Treibern der von Naomi Wolf und anderen kritisch beschriebenen Politik gegen das Leben ein Gräuel. Sie verachten den Menschen, wollen den domestizierten, den gegängelten Menschen, der in Angst und Konformität erstarrt und ihren willkürlichen Vorgaben folgt. Der isländische Philosoph Thorsteinn Siglaugsson zitiert seinen Landsmann Halldor Laxness: «Ein geschlagener Sklave ist ein grossartiger Mann, denn in seinem Herzen wohnt die Freiheit.» Besser ein geschlagener Sklave sein, der weiss, was Freiheit ist, als ein angstgetriebener Konformist, der diese aufgegeben hat. Wer sollte besser von dieser Freiheit wissen als der Bibelleser? Tatsächliche Unabhängigkeit vom Denken der Welt findet sich in Gottes Wort. Tatsächliche Freiheit findet sich bei dem, der die Wahrheit ist und der deshalb sagen kann: «Die Wahrheit wird euch frei machen.»

Angst und Konformität sollen menschliches Leben nach Gottes Willen nicht dominieren. Sein Wirken ist es auch, welches von Angst befreit und Frieden gibt. «Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden» (Joh. 16,33). Als Zeugen der Wahrheit erleiden Christen in vielen Ländern der Welt, etwa dem Iran oder Nigeria, Verfolgung. Die kommoden Verhältnisse in westlichen Ländern sind eine vorübergehende Ausnahmeerscheinung. Aber auch dann gilt den Gläubigen das Gotteswort: «Uns ist bange, aber wir verzagen nicht; von allen Seiten bedrängt, ängstigen wir uns nicht; wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen.» Der als «Licht aus der Finsternis hervorleuchten» wird, der hat «einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben» (vgl. 2. Kor. 4.6.8–9). Dieses Licht sollen wir der Welt bringen. Wer auf dem Weg mit Gott ist, auf den Kommenden schaut, der hat allen Grund zum Singen: Beglänzt von seinem Lichte / hält euch kein Dunkel mehr / von Gottes Angesichte / kam euch die Rettung her.    
1    https://www.mwgfd.de/2022/08/eine-aktuelle-zusammenstellung-der-ergebnisse-der-pathologie-konferenz/ Die Studie kann auch über die Redaktion bezogen werden.

Anmerkung:

Prof. Stefan Hockertz haben die Ereignisse der vergangenen Jahre zur Frage nach Gott geführt. Er ist auch Autor des Buches «Generation Maske. Corona: Angst und Herausforderung» (ISBN 978-3-86445-819-4). In verständlicher Sprache berichtet er darin auch über die Entwicklung von Impfstoffen und die Problematik der mRNA-Vakzine.

 
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