53. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2023
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1. Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade!“ (Psalm 5,4)
2. In te Domine speravi (Auf Dich o Herr vertraue ich) Psalm 31, 2
3. Gegen eine Politik der Illusionen und die Diktatur des Schwachsinns
4. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf
5. Von der Inflation zur Liquidierung
6. Leserzuschrift von + Elija
7. Die „taz“ bricht wieder ein Tabu: Sex mit Tieren soll salonfähig gemacht werden
8. Was uns verschwiegen wird
9. Die Ignorierung der Impfschäden
10. Buchbesprechungen:
11. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
12. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion

Beuerberg, den 11.11.2022, am Fest des hl. Martin
Verehrte Leser,
zunächst möchte ich mich im Namen des Freundeskreises ganz herzlich bedanken für das anhaltende Interesse an unseren Publikationen. In ein paar Wochen beginnt die Adventszeit, in der wir uns auf das Weihnachtsfest, an dem wir die Geburt des Heilandes feiern, vorbereiten (sollen). Weihnachten gehört zu den drei Hochfesten der Kirche – neben Ostern und Pfingsten, das an die Herabkunft des Hl. Geistes auf die Apostel erinnert. Auch wir bedürfen gerade in dieser Zeit, in der der Versuch gestartet wird, die Menschen zu versklaven, was in China bereits Wirklichkeit geworden ist, des göttlichen Beistandes. Den Gefahren zu widerstehen bedarf es Kraft und Mut.
Die folgenden Zeilen sollen Ihre Sorgen nicht bagatellisieren. Aber trotz der allgemeinen Misere, die uns wegen des generellen Versagens der politischen Eliten hausgemacht ist, soll die Besinnung auf das Fest der Geburt des Gottes-Sohnes Zuversicht verbreiten. Und spätestens, wenn die Enkelkinder am Heiligen Abend eingetroffen sind und voll Erwartung auf das hinfiebern, was sich nun bald ereignen wird, dann geraten die Befangenheit, ja Zermürbung durch Inflation, steigenden Energiekosten, die ungeliebten sog. Flüchtlingsströme, die uns die Regierung aufbürdet, in den Hintergrund. Es ist der Abend, an dem das Christkind kommt, das in der Krippe liegt und dem alle mit großer Freude entgegen schauen. Und wenn das Weihnachtszimmer seine Tür öffnet und die Glocke ertönt, mit deren Klang die Enkelkinder von dem Zauber des Festes eingeholt werden und wenn dann das „Stille Nacht, heilige Nacht“ erschallt, ist die unheilige Welt weit draußen in Vergessenheit geraten. Spätestens dann springt die Freude, die aus den Kinderaugen leuchtet, auch auf uns über. Sie ist groß und läßt uns die Sorgen als ständiger Wegbegleiter - zumindest für diesen Abend – wie Gespenster vergessen. Und dann trägt eines der Kinder das Lukasevangelium vor, welches uns von der Geburt des Heilandes berichtet: Maria “gebar ihren erstgeborenen Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“ (2,7) Selten ist ein Ereignis von dieser Tragweite in solch einfachen, schlichten Worten eingefangen worden. Gott hatte als Zeugen dieses Geschehens  die Hirten auserkoren, die bei ihren Herden Nachtwache hielten. „Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (2,9-11) Als sie das Kind fanden, war ihre Freude groß, sie war so groß, daß wir sie heute noch nachempfinden können, wenn uns bewußt wird, daß Gott Mensch geworden ist. Hat der Engel den Hirten nicht mitgeteilt: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind?“ (2, 14) Und dieses Mitfreuen soll uns noch lange begleiten in unseren Alltag hinein, damit wir diese Zeit der Heimsuchung bestehen und damit uns nicht die dunklen Schatten an der nächsten Ecke überfallen können. Aber das soll nicht heißen, daß wir uns aus der ach so traurigen, deprimierenden Realität ausblenden wollen. Wir müssen sie meistern. Mit dieser freudigen Gewißheit, daß Gott Mensch geworden ist und wir auf unsere Erlösung hoffen dürfen, sollten wir den Prüfungen dieser Zeit mit Zuversicht entgegen sehen. Christus hat uns verheißen, daß wir nicht über unsere Kräfte hinaus geprüft werden? In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gnadenreiches Weihnachtsfest.

Eberhard Heller

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Titelbild: Gentile da Fabriano 1423 Flucht nach Ägypten, Predella, Uffizien Florenz, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 11.11.2022
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Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
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