53. Jahrgang Nr. 6 / Dezember 2023
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1. Wo ist Jesus Christus heute?
2. Nach Osten, der Sonne entgegen
3. Beginnender Zerfall
4. Die Einsamkeit
5. „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“
6. Die Einheit der Kirche wiedererlangen?
7. Viganò: Globalismus ist „satanische“ Vorbereitung
8. Nicht mehr katholisch
9. Die Entvölkerungsagenda, Teil 3
10. Die Ignorierung der Impfschäden – Teil 3
11. Erzbischof Viganò: Priester und Bischöfe
12. Papst Pius X. und Theodor Herzl
13. Die Saat ist aufgegangen
14. „Mein Papst, der Apostat“
15. Jacob Rothschild: „Die Wahrheit spielt keine Rolle mehr“
16. Brief an die Leser von Tiqua
17. Zeitschriftenkritik:
18. Mitteilungen der Redaktion
Hinweis auf die ERKLÄRUNG aus dem Jahr 2000
 
Hinweis auf die ERKLÄRUNG aus dem Jahr 2000

von
Eberhard Heller

Die DECLARATIO von S.E. Mgr. Ngô-dinh-Thuc aus dem Jahre 1982 beschreibt einen Zustand - die Sedisvakanz – und konstatiert, daß die daraus resultierenden Aufgaben nur skizziert waren, sie aber noch nicht vollständig beschrieben sind. Dies geschieht in der Erklärung von 2000, über die in München und Hermosillo beraten wurde. Sie knüpft an die 1982iger DECLARATIO an, um zunächst die gestellten Aufgaben zur Restitution der Kirche als Heilsinstitution näher zu erläutern, zu der auch als Krönung der Einheit eine Papstwahl gehört. Denn die Erklärung der Sedisvakanz macht nur Sinn, wenn man damit die Absicht verbindet, den unbesetzten römischen Stuhl wieder zu besetzen. Darüber hinaus weist die neue Erklärung auf den Widerspruch von der geforderten Verpflichtung zum Wiederaufbau der Kirche auf der einen Seite und der anderen Seite auf die dafür z.Zt. fehlende Autorisierung durch die Kirche hin. Es wurde auch geklärt, wie dieser Widerspruch von gestellter Aufgabe und fehlender Beauftragung zu lösen ist. Denn die einzelnen Amtsträger erhalten die Verpflichtung zur Durchführung ihrer Aufgaben nicht durch eigene Initiative, sondern durch delegierte Bevollmächtigungen... letztlich von der höchsten Autorität, vom Papst, weil Christus seine Kirche auf den "Fels" Petri gebaut hat: d.h. ER hat ihm - Petrus - alle Vollmachten zur Leitung und Erfüllung der der Kirche gestellten Aufgaben übertragen.
Weder dieser (in der Tat: scheinbare) Widerspruch noch der Ansatz zu seiner Aufhebung wurde in den bisherigen Debatten nur ungenügend aufgedeckt und auch nicht gelöst, sieht man einmal von den Versuchen ab, die wir bereits in unserer Zeitschrift dazu unternommen haben.

Wir bitten Sie, verehrte Leser, sich mit der Erklärung von 2000 auseinanderzusetzen und uns Ihre Einwände, Ihre Kritik und eventuelle Verbesserungsvorschläge mitzuteilen. Denn diese Erklärung soll von allen katholischen Gläubigen mitgetragen werden (können).
 
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