54. Jahrgang Nr. 4 / Juni 2024
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3. Can the Pope Change the Rite of Holy Week?
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Noch einmal: die tridentinische Messe
 
Noch einmal: die tridentinische Messe

von
Jörg Wollscheider (Unser-Mitteleuropa - 17.7.2022)

In der nachfolgenden Stellungnahme fordert H.H. Viganò die Priester auf, die vatikanischen Verbote, die alte tridentinische Messe zu feiern, zu mißachten. Sie lebten im wesentlichen für „Gott und für den Nächsten,“ ihr Apostolat sei unfruchtbar, wenn die „eigene Heiligkeit nicht kultiviert“ werde. Durch sie würde er durch die „gelassenen Majestät des Ritus tief bewegt, als ob er aus der Zeit herausgetreten und in die Ewigkeit Gottes eingetreten ist.“ Durch das Konzil von Trent (1570) wurde der bestehende lateinische Meßritus behutsam neu geordnet, ohne, daß sich seine auf das letzte Abendmahl zurückgehende Substanz änderte. Das zweite Vatikanische Konzil führte in erster Linie zu einer „Protestantisierung“ der Messe und wird von vielen als die tatsächliche Ursache für die Verweltlichung und Abwendung der Kirche von den ewigen Glaubenswahrheiten und ihren daraus folgenden Verfall angesehen. Diese Beobachtung ist zweifellos richtig: überall dort wo die alte Messe zelebriert wird werden die Kirchen mit Gläubigen überrannt, die Gemeinden florieren und es gibt viele Priesterberufungen. Paradox ist die Bekämpfung der tridentinische Messe durch Franziskus nur für diejenigen, die wesentliche Hintergründe nicht kennen. So sagte der hochrangige Geheimdienstler des Vatikan, Juan Batista Yofre, in einer am 27.11.2017 im argentinischen Fernsehen der Sendung „Miranda“ ausgestrahlten Interview: „Ich bin ein Freimaurer und Bergoglio ist auch einer“.

 
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