54. Jahrgang Nr. 1 / Januar 2024
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1. Jenseits
2. Zeig mir deine Wege, Herr
3. Der unfruchtbarer Feigenbaum
4. Ubi non est auditus noli effundere sermonem
5. Take me away
6. Die Welt wird immer verrückter
7. Überlegungen zur Metaphysik des Krieges
8. Katastrophen und Alpträume
9. Nach Gasa werden Juden
10. Warum die kleinen Bauernhöfe
11. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion
Beuerberg, den 25.11.23, am Fest der hl. Katharina von Alexandrien
Verehrte Leser,
das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Es ist Zeit, um auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Und da möchte ich mich zu allererst bei Ihnen, verehrte Leser, für Ihre Unterstützung bedanken. Wir haben uns häufiger Themen zugewandt, die sich mit unserer geistig-kulturellen Welt und dem Versuch der Globalisten, diese zu zerstören, beschäftigt haben. Diese Pläne wurden durch die Absicht zur direkten Reduzierung der Bevölkerung durch die Corona-Impfungen unterstützt. Viele Frauen, die nach der mRNA-Impfung schwanger wurden, haben ihr Kind verloren. Und die weiteren Folgeschäden durch die Impfungen werden mittlerweile in juristischen Aktionen heraus- und aufgearbeitet. Zudem halten uns zwei Kriege in Atem: Die Israelis verüben an den Palästinensern einen Völkermord und die Welt schaut zu.
Daneben haben wir versucht, eine Aktion in Gang zu setzen, die mit unserer kirchlichen Existenz zu tun hat. Dabei galt unser Augenmerk den konservativen Gruppen, um sie auf ihren Status als eine Kirche aufmerksam zu machen, den sie nur dann erreichen, wenn sie sich als Einheit begreifen und sich als solche darstellen. Denn die Kirche ist nur Kirche Christi, wenn sie den von Gott gewollten Status der Einheit erreicht. Ansonsten ist die Gefahr sehr real, daß sich diese diffusen unter dem Deckmantel „der wahren Kirche“ präsentierenden Gruppen im Sektierertum landen. Dann wären alle Anstrengungen in den Jahrzehnten nach dem Konzil vergebens gewesen, dann hätte z.B. Erzbischof Ngô-dinh-Thuc seine „Declaratio“ umsonst geschrieben, sie wäre nur ein Hauch in der Kälte der absterbenden Kirche. Und ebenso wäre unsere „Erklärung“ von 2000, die die Fortsetzung bzw. Ergänzung zur „Declaratio“ von Erzbischof Ngô-dinh-Thuc sein sollte, nur ein Blatt im Wirbel der untergehenden Sonne der Heilsgeschichte gewesen. Dann wäre die „Declaratio“, dieses einzigartige Dokument, auf dem wir unsere Arbeit theologisch und kirchlich aufbauen und rechtfertigen konnten, vergeblich geschrieben. Nein, alle Anstrengungen, die dem Verfasser dieses Dokumentes am Herzen lagen, weshalb der Erzbischof es auch öffentlich verkündet hat, haben wir versucht zum Wohl der Kirche weiterzuführen. Und es haben sich weltweit viele Gruppen gebildet, die versuchen, Christi Auftrag fortzuführen. Und es ist zu hoffen, daß sie diesen Auftrag im Sinne Christi wahrnehmen und die verstreuten Schafe in einen Schafstall zusammenführen.
Dann möchte ich dieses Heft, welches das letzte in diesem Jahr ist, dazu benutzen, um Ihnen, verehrte Leser, in dieser Zeit, die nicht nur von einem großen moralischen Niedergang geprägt ist – ich erinnere nur an die uns aufgelasteten Perversitäten des LGBTQ-Weges – ein Wort des Friedens zu vermitteln. Ich meine das stille Aufbauen einer Hoffnung in unseren Herzens, die uns einen Friedens ankündigen soll, den wir auf alle unsere Lieben, unsere Nachbarn ausdehnen sollen. Wir werden wieder das Fest der Geburt unseres Herrn feiern. Und wieder strahlt uns das Lächeln des Jesuskindes entgegen. Und wieder sollen wir den Weg zur Krippe antreten, in der das Heil der Welt seinen Ausgang fand. Hat nicht der Engel den Hirten auf dem Feld verkündet „Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren. Er ist Christus, der Herr.“ (Lk. 2, 10 f.) Und dann stimmte der Chor der Engel ein: „Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.“ (Lk. 2, 13)  Und wir sollten diese Botschaft einfließen lassen in unser Herz und damit die bösen Geister zum Verstummen bringen... zumindest für eine kurze Zeit, in der wir Kraft sammeln sollen, auch die Menschen zu ertragen, die diese Botschaft der Engel nicht verstanden haben oder nicht hören wollten: nur Frieden, den Menschen, „die guten Willens sind“. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein gnadenreiches Weihnachtsfest und die Gnaden, die uns das Christkind schenken möge, und Gottes Segen im Neuen Jahr.
Eberhard Heller

Titelbild: Gentile da Fabriano 1423, Geburt Christi, Predella, Uffizien Florenz, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 25.11.2023
Impressum: Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net oder foto-heller@gmx.de

 
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