56. Jahrgang Nr. 4 / Juli 2026
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1. Vorbemerkung zur Entstehung des Brief-Archivs
2. Ex oriente lux aut tenebrae?
3. Stellungnahme zu den Ausführungen von Fr. Krier
4. Die Einsamkeit
5. Erklärung zu „Unam Sanctam“
6. Gewitter über Europa
7. Terza Posizione – Für eine Querfront des Widerstands!
8. Für eine familienfreundliche Wende
9. Anmerkungen zu den geplanten Bischofsweihen
10. Zur Frage der Bischofsweihe

11. Fragen eines Nachbarn
12. Die bunte Gesellschaft ist vorgezeichnet
13. Die verhängnisvollen Wahnvorstellungen
14. Tor zur Hölle geöffnet:
15. Barack Obama
16. as die islamische Welt im Innersten auch zusammenhält,
17. Rußland
18. Buchbesprechung
19. In Deutschland verschwiegen:
20. Hinweis
21. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
22. Mitteilungen der Redaktion
Gebet für die heilige Kirche
 
Gebet für die heilige Kirche

vom
Erzbischof Metrophanes von Smyrna (von 857-880)


Allherrscher, der alles erschuf,
über jeglichen Anfang erhabenes Wesen
Überzeitlicher, Urquell des Lebens,
erfüllt von Mitleid und Liebe gegen die Menschen:
Gütige, in Einheit herrschende Dreiheit!
Dich preisen wir.
Dich flehen wir an um Vergebung der Sünden,
um den Frieden der Welt,
um die Eintracht der Kirche.

inziger Herr in dreifachem Glanze,
all-einzige, drei-sonnige Herrscher-Gottheit,
nimm wohlwollend auf, die in Hymnen Dich preisen.
Erlös uns von Unglück, von Versuchung und Trübsal.
Schenk Deiner Kirche voll Huld Frieden und Einheit.
Christus, mein Heiland!

Im Schoße der Jungfrau nahmst Du Wohnung,
um Deiner Welt Dich zu zeigen als wahrhafter Gott-Mensch,
ohne Verwandlung und ohne Vermischung.
Auch hast Du versprochen, allezeit weise sorgend
bei Deinen Dienern zu weilen.
So lenke auf Deiner Mutter Gebet
Deine ganze Herde in Frieden.

Übersetzt aus dem Urtext des Erzb. Metrophanes von Smyrna,
9. Jahrh. Oktoëchos, Rom 1886, S. 129. Griechische Sonntagslaudes.)
 
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